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„Brechen wir die Welle“

Seine Gemeinde könnte bald rote Zone werden: Martin Ausserdorfer, Bürgermeister von St. Lorenzen, richtet einen eindringlichen Appell an seine Leute.

Im Pustertal gibt es bereits mehrere Gemeinden, die zum Risikogebiet erklärt worden sind, Rasen Antholz, Niederdorf und Prags.

Für die beiden Gemeinden Sexten und Welsberg Taisten hingegen wurden die strengeren Maßnahmen zum Pandemieschutz wieder gelockert. Dort scheint man die Zahlen wieder ganz gut in den Griff bekommen zu haben.

Von einigen anderen Gemeinden weiß man, dass sie zumindest unter Beobachtung stehen.

Zur Großgemeinde Bruneck gesellt sich nun auch St. Lorenzen. Bürgermeister Martin Ausserdorfer erklärt auf Facebook die Ereignisse der vergangenen Tage: Er habe einen Anruf von Landesrat Thomas Widmann bekommen.

Zitat: „St. Lorenzen ist nun eine gelbe Gemeinde und es ist eine Frage von Tagen, dass wir eine rote Gemeinde werden und einen lokalen Lockdown bekommen. Das bedeutet dann, dass unter anderem die Schule schließen muss und es weitere Einschränkungen bei der Arbeit geben wird.“

Der Bürgermeister richtet denn auch einen eindringlichen Appell an seine Leute:

„Schuld hin- und herschieben bringt niemanden etwas. Es geht jetzt darum, dass wir die Ausbreitung vom Virus in den Griff bekommen. Ich kann nur alle darum bitten, selbst Verantwortung zu übernehmen und darauf zu achten, dass die Ausbreitung unterbunden wird. Das können wir mit der Einhaltung der bestehenden Regeln, ohne dass diese verstärkt werden. Jeder muss mit Hausverstand darauf achten, dass Kontakte unterbunden werden. Bitte tun wir das, es ist wichtig, damit weiterhin gearbeitet werden kann, damit die Kindergärten und die Grundschulen kommende Woche wieder öffnen können. Es kann noch jeder spazieren, wandern, Rad fahren, laufen und vieles mehr, ohne Einschränkungen. Ich will keine Panik schüren, aber den Ernst der Lage aufzeigen. Übernehmt Verantwortung – helft mit – brechen wir die Welle.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (6)

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  • andreas

    Dieser Martin Ausserdorfer ist doch der, welcher im Frühjahr zuerst ein Bild von Jugendlichen auf Facebook veröffentlicht und sie damit zum „Abschuß“ frei gegeben hat und ein paar Tage nachher ein Foto veröffentlich wurde, wo er mit einem Bekannten auf der Alm war und ein Foto ohne Maske gemacht hat.

    Also noch so einer der sich Freiheiten herausnimmt, anderen aber erklären möchte, was sie falsch machen.
    Gibt es eigentlich einen Strafzettel, wegen des Bildes ohne Maske oder müssen nur Leute in Lohnausgleich oder Arbeitslose die Strafe zahlen?

    • owl

      So ist es.
      Medienverliebt wie er ist, hat er das Selfie – eng umschlungen mit zwei Bekannten an einem Ort an dem er zu dieser Zeit nichts zu suchen gehabt hätte – selber veröffentlicht.

      Interessant ist auch der Umstand, dass er vorab einen Anruf vom Gesundheitslandesrat himself erhalten hat, während andere Bürgermeister ausschließlich über die Medien erfahren müssen, dass ihre Gemeinde jetzt rote Zone ist.

  • sepp

    genau dei herrn winzl itz uma dei wosens mitn masken trogen nett so ernst genommen hoben wie er do patscher und die lachnummer fa dei gibs beweise ohne maske und ohne abstand olle amol noch denken ob nett gscheider war zurück treten wie die leute belehren

  • goggile

    L Ü G E N P R E S S E

  • andimaxi

    Der Oberdenunziant. Der als erster im Frühjahr mit Freunden beim Ohne-Masken-Kuscheln erwischt wurde. Ausserdorfer = lächerlich!

  • n.g.

    Herr Auserhofer Verhalten ist in meinen Augen nicht eines Wortes meinerseits würdig! Sein Stil, kein Komentar!

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