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Sonderbare Einstufung

Warum die Gemeinde Waidbruck mit gerade einmal zwei Infizierten als rote Zone eingestuft wurde.

Die Einstufungen in die rote Zone hat viele Gemeinden überrascht. Am außergewöhnlichsten war aber die Einstufung der Gemeinde Waidbruck als solche, denn in der 200-Einwohner-Gemeinde gibt es gerade einmal zwei aktive Fälle.

Eigentlich sollte es kein Problem sein, diese zwei Fälle zu isolieren, das sieht auch Bürgermeister Philipp Kerschbaumer so, der sich am Dienstagabend bei Gesundheitslandesrat Thomas Widmann über die Gründe der Einstufung informiert hat.

„Wir sind 191 Einwohner und haben mit zwei aktiv Infizierten in den letzten 14 Tagen den Zehn-Promille-Wert überschritten“, erklärt der Bürgermeister. „Sobald dieser Wert überschritten ist, gilt die Gemeinde als rote Zone.“

Wegen zwei Infizierten werden also in Waidbruck Schulen und Kindergärten geschlossen. Daher hat Kerschbaumer auch gestern versucht, zu intervenieren: „Ich habe darum gebeten, diese Entscheidung zu überdenken, da die Zahl der Infizierten nur sehr niedrig ist.“

Zu Redaktionsschluss wurde die Verordnung zwar noch nicht veröffentlicht, allerdings hält es Kerschbaumer für unwahrscheinlich, dass daran gerüttelt wird, auch wenn er meint, dass es einen Unterschied mache, wenn zehn Promille in Bozen oder zehn Promille in Waidbruck infiziert sind.

Kerschbaumer lobt auch das Verhalten der Bevölkerung: „Die Leute halten sich an die Regeln, es finden keine Veranstaltungen und auch keine Feiern statt.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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