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Die Spitzenverdiener

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52 Führungskräfte des Landes knackten im Vorjahr die Einkommensmarke von 100.000 Euro – 43 davon sind Männer. Die Liste.

von Heinrich Schwarz

Wie von den Transparenz-Bestimmungen vorgesehen, hat das Land die Jahreseinkommen seiner Führungskräfte veröffentlicht. 52 Führungskräfte des Landes kamen im Vorjahr auf ein besteuerbares Einkommen von mehr als 100.000 Euro.

Einmal mehr zeigt sich, dass die höheren Etagen von Männern dominiert werden. Nur neun der 52 Top-Verdiener beim Land sind Frauen: Renate von Guggenberg, Edith Ploner, Marina Albertoni, Sigrun Falkensteiner, Laura Schrott, Manuela Defant, Gertrud Verdorfer, Marion Markart und Rolanda Tschugguel.

Auffallend ist zudem, dass viele Spitzenverdiener ihr Einkommen im letzten Jahren deutlich steigern konnten, was unter anderem auf eine stattliche Gehaltserhöhung für die Führungskräfte zurückzuführen ist, die 2018 ausverhandelt worden war.

Der Landesangestellte mit dem höchsten Einkommen war einmal mehr der Direktor des Landestierärztlichen Dienstes, Paolo Zambotto. Er verdiente im Vorjahr 201.024 Euro brutto.

Dahinter folgt der Generalsekretär des Landes, Eros Magnago, mit 187.163 Euro. Die neue Nummer 3 ist Armin Gatterer, Leiter des Ressorts von Landesrat Philipp Achammer. Er kam auf ein besteuerbares Jahreseinkommen von 156.451 Euro.

Die Landesanwältin Renate von Guggenberg erzielte als bestverdienende Frau ein Einkommen von 151.888 Euro, gefolgt von Generaldirektor Alexander Steiner mit 150.029 Euro. Er hatte sein Amt allerdings erst im Februar des Vorjahres angetreten.

Fast 150.000 Euro brutto verdienten auch Valentino Pagani, Direktor der Abteilung Tiefbau, Frank Weber, Ressortleiter bei Landesrätin Maria Kuenzer, und Giulio Lazzara, Vize-Generaldirektor und gleichzeitig Direktor der Abteilung Finanzen.

Unter den Spitzenverdienern beim Land ist auch ein ehemaliger Politiker zu finden: Der frühere SVP-Landtagsabgeordnete Albert Wurzer ist seit Mai 2019 Direktor der Agentur Landesdomäne und erzielte im Vorjahr ein besteuerbares Einkommen von 105.315 Euro.

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Kommentare (22)

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  • pingoballino1955

    Na dann brauchen wir in Zukunft auch die Sanität nicht mehr totsparen,wenn diese Damen und Herren so fürstlich belohnt werden.

    • beobachter

      diese gehälter sind ein schlag ins gesicht für alle fleissigen beschäftigten in der privatwirtschaft. egal ob handwerker, buchhalter, kellner, landwirtschaftliche arbeiter, anwälte und steuerberater im angestelltenverhältnis, vorarbeiter, bankangestellte, betriebsleiter, hoteldirektoren, busfahrer usw.
      die herrschaften beziehen ihren fürstlichen lohn aus steuergelder. völlig unabhängig von konjunktur, krisen, covid usw.
      mehr als 4000 euro netto sollte niemand in der öffentlichen verwaltung verdienen dürfen, hochqualifizierte ärzte ausgeschlossen.

      • leser

        Beobwachter
        Dann rechne diese bruttobeträge einmal runter aufs netto dann kommt nicht viel mehr netto heraus als deine geforderte obergrenze
        Das problem sind nicht diese gehälter, problematischer sind da die augenauswischerei des staates, dass zig verwinkelte und versteckte lohnkostenabzüge drinnen sind die der steuerzahler bezahlen muss abgesehen dass es viel zu viele solcher geschaffenen posten für parteisoldaten gibt,
        ein beispiel
        der ehemalige landtagsabgeordner wurzer, nur um einen zu nennen
        Aber vielmehr geht es in dieser presseaussendung darum dass die tageszeitung , man mòchte meinen, nur ein ziel verfolgt und das scheint dieses zu sein, dass durch solche berichte den ignoranten bürger ein gefühl des hasses und neides aufgesetzt wird, damit mit er das versagen der politik übersieht , welche politische versäumnisse verantwirtlich dafür sind , dass der lohn des bürgers bereits seid jahrzehnten der infkation hinterherhinkt und nich dazu zur monatsmitte in den meisten fällen fertig ist
        Politikergehälter betrifft das natürluch nicht, weil die verantwirtlichen aus der regierungsoartei früh genug darauf schauen , dass inflationsausgleiche und gehaltsaufstockung pünktlich und regelmässig angepasst werden
        Man hat fast den eindruck, dass hier die presse mithilft, diese fakten zu vertuschen, was man anhand der dummen kommentare ja zu gelingen scheint

        • summer

          @leser
          Nicht die TZ informiert falsch, sondern Sie. Denn bei 150000€ Gehalt bleiben nicht 4.000 netto monatlich. Genau Sie können nicht rechnen und wollen den Lesern hier ein A für ein O verkaufen.
          Schämen Sie sich.

  • batman

    Wie spart man Zahlen in einem Computer?

  • thefirestarter

    Die Bären und Wölfe bringen da einem aber viel Geld.
    Das kann doch nicht möglich sein, und bitte erzählt mir nicht das ein Tierarzt in der privat Wirtschaft auch so viel verdient, das glaube ich nie,

  • asterix

    Mit gar einigen hatte ich schon die Ehre. Und ein paar sind darunter, die verdienen sich nicht das Salz in ihrer Suppe.

  • tirolersepp

    Wer gut arbeitet für Südtirol, soll auch gut verdienen !

  • ahaa

    Und der andreas? Nicht vorne dabei? Muss er noch mehr kommentieren?

  • olle3xgscheid

    Wer spürt persönlich und positiv im Leben das Wirken dieser Frauen und Männer ? I holt net , aber was solls pasdt so 😉 neidisch nicht nur nicht verständlich

  • franz1

    @ tirolersepp,

    des hosch obo nit ernscht gmeint?
    Von denen kehren etliche schon mächtige Mengen an Dreck unter den Teppich für das System Südtirol oder besser SVP?
    Gewisse sein a a bissl abhängig van gonzn Theato…..

  • schorsch

    621.758€ haben also Gustav Tschenett, Sigrun Falkensteiner, Gertrud Verdorfer, Armin Gatterer als Ressortleiter bei LR Achammer und Stephan Tschigg zusammengerechnet verdient. Alles Leute, die mehr über Bildung sprechen und entscheiden als sie verstehen.

    Zum Schämen, das bisschen was man aus den jeweiligen Ressorts und Abteilungen so mitbekommt.

    Die klare Frage: haben die Schulkinder durch diese 600.000€ eine merklich bessere Schulbildung?
    Elegant auch der Schachzug, nach der Verabschiedung von Höllriegel gleich zwei Nachfolger (Tschenett und Falkensteiner) einzusetzen.

    Warum gibt es von der Landesschuldirektion keine einheitliche Regelung bzgl. Schülertransport jetzt mit Covid? Schulübergreifende Koordination Fehlanzeige, man muss sich nur die überfüllten Busse ansehen, um zu kapieren, dass da nichts geplant wurde. Da kann jede Schule für sich schon planen, wenn dann am Ende die Ströme der einzelnen Schulen doch in die selbe Linie wollen.

    Warum muss jede Schule sich selbst um Warnaufkleber, Desinfektionsmittel und entsprechende PSA fürs Reinigungspersonal kümmern?

    Ineffizient, mehr nicht. Einer der oben gelisteten Top-Verdiener schiebt die Verantwortung auf den nächsten, der auf den nächsten und am Ende baden die Schüler die Inkompetenz und Entscheidungs-unfreudigkeit der „Entscheidungsträger“ aus.

    Angeregt durch den erschwerten Schulstart sieht man ein bisschen genauer hin, da ist die Häufung von bildungsnahen Namen in dieser Liste schlicht unbegreiflich. Schade ums Geld.

    Wer Verantwortung übernimmt und seine Aufgaben erfüllt, ernst nimmt und der Gesellschaft einen Mehrwert erzeugt, soll ruhig entsprechend entlohnt werden dafür. Ich sehe diese Punkte bei einigen Kandidaten als nicht erfüllt.

  • wol

    Ein Skandal wie mit unseren Geldern gewirtschaftet wird.
    Ja aber wir wählen ja diese Leute 🙂 und sind zu blöd um es zu unterbinden?

  • franz19

    Es ist einfach der pure Wahnsinn, Resortleiter verdienen über 150000 Euro,was haben denn Sie für eine Verantwortung..
    Sowas passiert nur in Südtirol wo die Posten an gute Bekannte oder Verwandte vergeben werden…
    Eigentlich zum schmalen diese Gehälter und danach gibts wohl 10000 EuroRente

  • roadrunner

    Das sind Bruttobeträge. Nach Abzug der Steuern, Sozialbeiträge, des 13. und 14. und Abfertigungsbeitrag bleibt dem Höchsverdienenden zwischen 6.500 und 7000 Euro….

    • yannis

      >>>>>>>bleibt dem Höchstverdienenden zwischen 6.500 und 7000 Euro….

      ja, ja verdammt mager, wenn man bedenkt dass der „Höchstschuftende“ der die Steuern für das das Einkommen dieser Zeitgenossen blechen muss, mindesten DREI Monatsabrechnungen braucht um auf diese Summen zu kommen.

      ein Spendenkonto für diese Armen, SOFORT !

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