Du befindest dich hier: Home » Südtirol » 11 Corona-Fälle in Wurstfabrik

11 Corona-Fälle in Wurstfabrik

Foto: 123rf

In Südtirol ist ein fleischverarbeitender Betrieb von Covid-19-Infektionen betroffen. In Klausen wurden 11 Infektionen in einer Wurstfabrik festgestellt. Der betroffene Betriebsbereich wird gereinigt und desinfiziert.

Corona-Infektionsherd in einem Fleischbetrieb in Südtirol!

Betroffen ist die Wurstabteilung der Firma „Grandi Salumifici Italiani“ in Klausen.

Elf Mitarbeiter wurden positiv auf Corona getestet. 70 Personen sind bislang getestet worden.

33 enge Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne, weitere 26 werden engmaschig überwacht. Betroffen ist nur eine Sektion des Betriebes, jene der Wurstwaren, die nun entsprechend den Vorgaben des Hygienedienstes gereinigt und desinfiziert wird.

Wie Gesundheitslandesrat Thomas Widmann betont, habe die gute Organisation und Vorbereitung der zuständigen Stellen im Sanitätsbetrieb ein rasches Eingreifen und somit eine unmittelbare Eingrenzung und Kontrolle des Infektionsgeschehens ermöglicht.

Die Tatsache, dass ein Großteil der Betriebe in Südtirol kleinstrukturiert ist, habe zudem den Vorteil, dass die Größe eventueller Cluster relativ überschaubar bleiben dürfte, so der Landesrat.

Auch der Betriebsinhaber begrüßt das rasche Eingreifen der zuständigen Stellen: „Die Infektionskette rasch unterbrochen zu haben bedeutet, dass unser Betrieb bis auf die eine Sektion weiterarbeiten kann. Der rasche Eingriff der Behörden war in diesem Sinne extrem hilfreich“.

Laut Auskunft des geschäftsführenden Direktors des Bereichs Lebensmittel und Hygiene im Tierärztlichen Dienst Agostino Carli geht von den Fleischprodukten keine Gefahr für die Käufer oder Konsumenten aus – weder direkt noch indirekt. Sie spielen in epidemiologischer Hinsicht keine Rolle.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (7)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • tiroler

    Kann jemand erklären, warum Fleischbetriebe so oft befallen werden?

    • gredner

      Die kühle Temperatur und hohe Luftfeuchtigkeit in diesen Betrieben sind ein idealer Vektor für die Viren.

      Weil man das schon seit Monaten weiss, wundert mich, dass diese Fleichverarbeitungsbetriebe nicht systematisch durchkontrolliert und Gegenmassnahmen getroffen werden.

    • gestiefelterkater

      Nun, Corona scheint nicht Vegetarier oder gar Veganer zu sein. Führende Virologen und Experten haben laut neuesten Studien herausgefunden, dass Corona über, für Fleischfresser typische Eck und Reißzähne verfügt.
      Alle Gläubigen sind daher ab sofort aufgefordert, während des Wurst Verzehrs eine Maske zu tragen.

      • novo

        Und diese führenden Virologen findet du bei:
        Verschwörungstheoretikern
        Querdenken 711
        Neonazis
        Qanon
        Flacherdler
        Homöopathen
        übriggebliebene Hippies
        Gates-Hasser
        Impfgegner
        Antisemiten
        Ken Jebsen-Anhänger
        Show-Koch Attila Hildmann
        Trump-Anhänger
        und natürlich unser
        prophet und die emma

  • wollpertinger

    Die Arbeitsbedingungen in diesen fleischverarbeitenden Industriebetrieben sind nicht gerade ideal. Ich kaufe Fleischwaren lieber vom Metzger meines Vertauens, der Speck und Würste selbst zubereitet, als von den „Grandi Salumifici Italiani“, auch wenn sie sich hinter dem gekauften Namen Senfter verstecken.

  • 2xnachgedacht

    schun eignortig…in kindrgortn hobmse zuatoun,weil die spielgeräte noch drei! tog nou infektiös sein, obr va die lebmsmittl de wos xx infizierte in die händ kop hobm-geat kuane gfohr aus…jo jo…wenns die spezialistn so segn,nor werd sich des virus sichr drun holtn… ols lei mear lächerlich!!!!

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2020 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | Datenschutz & AGB | Cookie Hinweis

Nach oben scrollen