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Geneigte Lagermauer

Ein an ihr rechtswidrig befestigter Zuganker für einen Strommasten bedroht die Stabilität der Mauer des Bozner Ex-Durchgangslagers. Nun soll etwas passieren.  

von Thomas Vikoler

Der laufende Bozner Gemeinderatswahlkampf ist eine gute Gelegenheit, auf Versäumnisse hinzuweisen. In diesem Fall Versäumnisse der Gemeindeverwaltung und wohl auch der Alperia-Tochter Edyna, die für das Stromleitungsnetz zuständig ist.

Seit etlichen Jahren bedroht ein an ihr befestigter Zuganker für einen Strommasten die Stabilität der Mauer des Ex-Durchgangslagers in der Reschenstraße. Er ist in den oberen Teil eines breiteren Mauerteiles befestigt und stützt einen Strommasten, der auf der gegenüberliegenden Seite des 2016 eröffneten Radweges entlang der Lagermauer steht.

2018, bei einer Bürgerversammlung im Stadtviertelrat, kündigte ein leitender Beamter der Gemeinde an, dass das Zuganker-Problem gelöst würde.

Doch das ist bis heute nicht geschehen. Im Gegenteil, die Situation hat sich verschlechtert, denn der Strommasten neigt sich nun mehr als vor ein paar Jahren von der Lagermauer weg, die damit stärker unter Zug steht. Die Anker-Halterung muss zuletzt ausgetauscht worden sein, denn sie hinterlässt einen neuwertigen Eindruck. Dabei müssten Kulturdenkmäler laut Gesetz von derartigen Eingriffen verschont bleiben.

„Auch die Mauer ist nun stärker geneigt als früher, ihre Stabilität ist gefährdet“, sagt ein Bürger, der täglich mit dem Rad am Ex-Durchgangslager vorbeifährt.

 

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