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„Opposition gegen Bauern“

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Manfred Vallazza und Franz Locher werfen der Opposition vor, mit ihrem Boykott wichtige Anliegen für die Landwirtschaft zu blockieren.

Mit ihrer Ankündigung, bei den Abstimmungen in den Gesetzgebungsausschüssen kommende Woche den Saal zu verlassen, legen die Oppositionsparteien eine äußerst bedenkliche und gefährliche Gangart an den Tag.

Da nächste Woche der Nachtragshaushalt auf der Tagesordnung steht, würde dies bedeuten, dass verschiedene Projekte nicht umgesetzt werden können und dringend benötige Gelder nicht zum Einsatz kommen. Davon betroffen wäre auch die Südtiroler Landwirtschaft. Die SVP-Bauernvertreter sind aufgebracht.

Die SVP Landtagsabgeordneten Franz Locher und Manfred Vallazza verurteilen die Absichten der Oppositionellen aufs Schärfste. Sollten diese ihre Drohungen wahr machen und wirklich den Nachtragshaushalt boykottieren, bedeutet das, dass dringende Projekte der Landwirtschaft nicht umgesetzt werden können.

Unter anderem warten die Südtiroler Bauern auf die Sicherstellung der Investitionen in die Trinkwasserversorgung im ländlichen Raum und ins ländliche Wegenetz, welche mit dem Nachtragshaushalt gewährleistet wäre. Das was die politische Minderheit mit dem Lahmlegen der Haushaltsdebatte anrichten würde, wäre verantwortungslos, leichtfertig und absolut unbedacht. Die Folgen wären nicht nur für die Landwirtschaft fatal, sondern für das gesamte Land.

Die SVP-Bauernvertreter hoffen, dass bei den Oppositionsvertretern die Vernunft siegen wird, sie den demokratischen Diskurs wieder aufnehmen und dass sie Groll und Animositäten anderweitig zum Ausdruck bringen werden – keinesfalls dürften ihre politischen Spielchen auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger im Lande gehen. Die Südtiroler Volkspartei war stets offen für den politischen Dialog und das sei sie noch immer.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (39)

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  • sorgenfrei

    Tja… soweit ich mich erinnere, unterstützt der SBB vor den Wahlen ja hauptsächlich eine bestimmte Partei…. und die Bauern mit Familien wählen dann auch mehrheitlich diese Partei (außer vielleicht die Biobauern oder einige abtrünnige in Marling)… also wieso sollte die Opposition jetzt auf die Bauern Rücksicht nehmen? Und wessen Steuergeld ist es mehrheitlich, mit welchem die unbrauchbaren Masken bezahlt werden? Billig, diese Schiene zu fahren, sehr billig….

  • rota

    Es war einmal vor 100 Jahren

  • gutentag

    Wer wird denn so blöd sein, und diese Pille schlucken

  • keinpolitiker

    Wie tief ist die SVP gesunken, mit solchen Schuldzuweisungen auf Stimmenfang zu gehen, aber die Bauern werden es wahrscheinlich auch noch schlucken, sind es ja genau die Bauern, die der SVP mehrheitlich seit Jahren den Rücken stärkt.

    Das nächste gejammere kommt dann von Schuler, der sagt, dass die Opposition den Tourismus lahm legt.

    Billig, sehr billig

  • summer

    Also die Bauern erbarmen mir jetzt am wenigsten, wie war das mit den 600€ für März, April und Mai?
    Wer hat ohne Einbußen weiterarbeiten können? Und kriegt sonst das ganze Jahr Beiträge über Beiträge und zahlt am wenigsten Steuern?
    Also dieses Element als Vorwand bringen, ist denkbar lachhaft.

    • ostern

      @summer
      Richtig!!! Die Wahrheit ist, dass immer die Bauern die ersten sind,
      Beiträge und Begünstigungen zu erhalten, die die am wenigsten
      an Steuern zahlen. Die Opposition soll doch endtlich an eine gerechte
      Steuerzahlung der Bauern nachdenken, und nicht immer das Geld
      den Arbeitnhmern aus der Tasche ziehen um diesen Herrn das Geld
      in den Rachen zu werfen. SVP – ist eine Bauernpartei.

  • gerhard

    Ich darf an dieser Stelle daran erinnern, das ein Bauer, der Tiere im Stall stehen hat (oder noch besser- auf der Weide !!!) 365 Tage im Jahr da sein muss und JEDEN Morgen und Abend sich um diese kümmern will und muss.
    Das erscheint mir persönlich nicht besonders erstrebenswert.
    Wenn es dennoch jemand macht DAMIT ICH ZU ESSEN HABE, ja dann soll er doch in Gottes Namen auch ein paar Beiträge und wenig Steuern geniessen.
    Das verkraften wir doch.
    Da ist doch Neid fehl am Platz.

    • summer

      Kein Bauer muss 365 Tage im Jahr da sein. Kein Obstbauer und kein Milchbauer. Letzterer hat was falsch gemacht, wenn er niemanden hat, die Fütterung zu übernehmen für 2 Wochen Urlaub.
      Und nein, kein Bauer produziert, damit die Leute was zum Essen haben, sondern ausschließlich nur um seinen eigenen Lebensunterhalt zu finanzieren.
      Also lassen Sie diese Jammerleier, denn Sie sind selbst Bauer und lachen sich ins Fäustchen bei den ganzen Beiträgen.
      Neid? Nicht im Geringsten, denn Bauern jammern immer und haben nie genug. Also solche Menschen kann ich beim besten Willen nicht beneiden, sondern nur bemitleiden.

      • honsi

        @summer man merkt, dass sie kein Bauer sind. Tiere sind keine Maschine, die jemand anderes für 2 Wochen bedienen kann.

        • summer

          @honsi
          Man merkt, dass sie schlecht lügen und ich beste Erfahrungen in der Milchwirtschaft habe.
          Und von Mastbetrieben reden wir schon gar nicht. Und gar viele moderne Laufställe haben sogar elektronische Abgabe des Kraftfutters beim Eintreten in die Melkstation. Und ja: wieviel die Kuh dann noch Heu frisst und Wasser säuft, kann selbst der Bauer oder seine Urlaubsvertretung nicht beeinflussen, außer es würde sich um Stopflebergänse handeln
          Und ja, brünstig werden diese Tiere eh nur mehr mit Hormonen-Medikamenten, die kann der Arzt dann auch ohne Bauer spritzen und nach dem ausgerechneten Tag die Kuh künstlich besamen.
          Wie war das noch mal mit den Tieren, die keine Maschinen sind?
          🙂
          🙂

        • waldhexe

          Honsi los den Summer,der hot sowieso olm recht.

    • ostern

      @gerhard
      Wie es mit der Mich in den Spitälern ist, haben wir wohl alle
      gesehen. Da versteht sich, dass die Südtiroler Bauern nicht
      unbedingt notwendig sind, wie es hier beschrieben wird.
      Die Bauern sind die letzten die zu Jammern haben, denn sie gehen
      gleich gut in den Urlaub wie jeder andere , und arbeiten müssen
      ALLE , wenn sie überleben wollen.

  • drago

    Tja, dann können wir wohl jetzt erwarten, dass sich nach und nach alle anderen Interessengruppen zu Wort melden und sich darüber beschweren, dass die Opposition ihre Interessen schädigt.

  • martin

    Tja, die Bauern und ihre SVP und die SVP und ihre Bauern… Schon dramatisch wenn alte Gepflogenheiten ins Stocken geraten…

  • pingoballino1955

    Ihr SVPler lasst bitte die miesen-billigen politischen Spielchen,ihr seid unterste Schublade!

  • wurzelsepp

    Es gibt jetzt auch einen Landesbeitrag für Geldzählmaschinen für Papierbauern.
    Immer schön weiter jammern.

  • lisaa

    Unseren Bauern und ganz besonders den Bergbauern gebührt großes Lob, denn sie kennen keine Bürozeiten und Urlaubstage.
    Es meldet sich auch hier keiner zu Wort, denn sie haben nützlicheres zu tun als hinter einem Computer zu sitzen und gscheide Kommentare von sich zu geben wie wir alle! Und wer damit nicht einverstanden ist, der sollte mal als Freiwilliger auf einem Bergbauernhof arbeiten und somit der Realität ins Auge sehen.

    • summer

      @lisaa
      Lügen Sie bitte nicht. Die Kommentatoren Gerhard und Honsi und auch Sie selbst sind Bauern.
      Die haben selbst im Sommer Zeit zu posten, im Winter erst recht.
      Die harte Arbeit mag stimmen, die kenne ich aus direkter Erfahrung ohne freiwilligen Sommereinsatz.
      Sie haben aber vergessen zu schreiben, dass man nicht nur die Arbeit Büro-Bauer tauschen sollte, sondern auch Lohn im Büro am Monatsende mit dem Bauerneinkommen am Monatsende. Und außerdem ist die Arbeit im Freuen mit der frischen Luft viel gesünder als im Büro. Haben Sie öfter einen fettleibigen Büroarbeiten oder Bauern gesehen?
      Noch Fragen?

      • lisaa

        Ich habe schon gemerkt, dass Sie auch zum Klub der Obergscheiden und Besserwisser hier gehören. Wenn Sie wüssten wo ich wohne und welcher Arbeit ich nachgehe, würden Sie Augen machen. Und mir Lügen zu unterstellen ist schon allerhand. Und noch Fragen? Ne, habe ich keine, auf jeden Fall nicht an Sie.

        • summer

          @lisaa
          Ja, Sie lügen in Ihrem ersten Kommentar, denn hier kommentieren Bauern.
          Wenn ich wüsste, was Sie arbeiten? Sicher Zimmervermieterin bei Urlaub adB. Zuerst die Wohnungen mit Beiträgen aus Steuergeld und Touristen finanzieren lassen und später hat man feine Wohnungen für die eigenen Kinder. So kostengünstig baut heute niemand anderes, kein einziger Arbeiter, der bevor er baut, mit Grund und Boden und Erschließung mehr ausgeben muss, als der Bauer mit jenem Kapital bereits den Rohbau für 4 Ferienwohnungen stehen hat.

          🙂

          • lisaa

            @summer
            Ich kann nur über ihre Dreistigkeit staunen.
            Sie unterstellen mir weiterhin zu lügen und sind sich sicher, welcher Tätigkeit ich nachgehe. Ich kann nur sagen, da liegen Sie aber sehr falsch. Woher kommt dieser Hass und Neid, den sie gegen Bauern hegen?

          • summer

            @lisaa
            Kein Hass und Neid. Wenn Sie lesen und argumentieren könnten, hätten Sie es nicht nötig auf solch billige Ausreden abzulenken wie Hass und Neid. Ich neide den Bauern keinen Cent, wenn sie aber so unverschämt jammern und dabei so geldgierig sind, dann kann man ihnen nichts neiden, sondern sie regelrecht bemitleiden. Arme Schlucker, die meinen, alle anderen sind dumm oder ignorant.
            Betonen, wie wichtig und gesund regionale landwirtschaftliche Produkte sind, und gehen dann zum Discounter einkaufen. Ganz ehrlich, ich gehe auch dorthin einkaufen, sonst wüsste ich nicht, wie viele Bauern dort einkaufen. Nur glauben diese schlauen Bauern, dass niemand deren Widerspruch merkt.
            Noch ein Beispiel: kenne eine Bäuerin, die hofeigene Schwarzbeerenmarmelde verkauft.
            Ich verstehe nur nicht, warum es ihr nicht zu blöd ist, die Schwarzbeeren im Supermarkt einzukaufen und auch noch glaubt, niemand merkt es. Was ist daran noch hofeigen? Nichts. Da kaufe ich lieber die vollständig industriell gefertigte Ware, denn hofeigen ist dort auch nichts, aber die Hygieneauflagen weit höher.
            🙂

  • exodus

    Nicht alle Bauern sind gleich einzustufen, manche verdienen sich ihren Lebensunterhalt (Bergbauern) nicht auf die leichte Art! Unsere Obstbarone, jedes Jahr wird eine neue Wohnung zugekauft, fahren die teuersten Autos und bekommen auch gute Renten, obwohl fast nichts eingezahlt wurde. Mit ihrer Schlauheit bekommen sie auch überall Unterstützungen und Zuschüsse, besonders für die Studenten. Kein Steuerzahler genießt diese Vorteile!!

    • summer

      @Exodus
      Ganz richtig. Und dann noch jammern. Und ich habe den größten Respekt vor ganz viele Bergbauern, die trotz ihrer harten Arbeit und vielleicht auch geringen Einkommens nit einmal im Leben jammern, sondern die Zufriedenheit in Person sind. Diese Leute sind zu respektieren. Aber Lisaa ist einfach nur streitsüchtig und ungebildet.

  • lisaa

    @summer
    Vorschlag an die Redaktion: psychologische Gutachten einholen, bevor hier gepostet werden darf. Dann hätten wir sicherlich Ruhe von einigen Klugscheissern, welche die Meinungen anderer nicht akzeptieren können und glauben, Leute zurechtzuweisen oder beleidigen zu können. Da könnte ich so einige hier aufzählen.

  • alsobi

    @summerer, ich muss dir voll und ganz zustimmen. Mir ist noch niemand entgegengetreten der es mit der Geldgeilheit, Raffinesse und Verschlagenheit eines Bauern aufnehmen kann. Ich betone mit einigen wenigen Ausnahmen!!!

  • summer

    @lisaa
    Schreiben Sie doch ICH statt WIR, wenn Sie sich selbst meinen.
    Beim Artikel zum Sextner Dörfl streiten Sie ja schon mit n.g. auf der untersten Ebene im Wortschatz.
    n.g. scheint sie schon länger zu kennen hier und meint: Sie müssten dann ohnehin als erste gesperrt werden.
    Und jetzt gehen Sie mir aus der Sonne.

    • lisaa

      @summer
      Welch niveauloser, respektloser Mensch Sie doch sind. Sie tun mir nur leid.

      • summer

        @lisaa
        Kommt jetzt bei Ihnen mangels Argumente nach Betitelungen auch noch die Mitleidsschiene?
        Lassen Sie Ihr Mitleid stecken. Ihnen fehlt jedwede Empathie, und Ihre Betitelungen treffen natürlich auf Sie selbst am meisten zu, Sie müssten natürlich mit sich selbst Mitleid haben, aber Sie mögen sich selbst anscheinend nicht. Armes Lisele

  • lisaa

    @summer
    wie schon gesagt, Sie sind aggressiv, streitsüchtig und kindisch. Für mich ist die Diskussion beendet, ich habe wirklich was anderes zu tun, als mich mit solchen Geschöpfen, wie Sie einer sind, zu streiten. Schämen Sie sich und geben Sie sich in Behandlung, Sie haben es wirklich vonnöten.

  • george

    Sie treiben es aber auf die Spitze. Passen Sie auf, dass Sie sich nicht selber aufspießen. 😛

  • sorgenfrei

    Ich habe grundsätzlich nichts gegen Bauern. Ich finde auch, dass Bauern unterstützt werden, wenn es notwendig ist… wie andere Sparten auch…. was mich stört, ist das Gießkannenprinzip… dass einfach großzügig ausgeteilt wird, und ein ein Bauer, sobald er bauer ist, schon bedürftig ist: 2 Beispiele: ein gewisser Hans Berger, Hotelier und ex-Landtagsabgeordneter und eben Bauer bekommt Beiträge für seinen Bauernhof?!!! Gehts noch… 2. Beispiel: ein mir bekannter Bauer, der in den letzten Jahren für Millionen Euro Baugrund verkauft hat, bekommt nach eigenen Angaben als einer der ersten die 600 € Coronahilfe und seine Frau auch… wohlgemerkt Bergbauer, der sich über Rekordabsätze in den Milchhöfen freuen kann und keinerlein Einbußen durch Corona hat… gehts noch… (ist inzwischenseniorbauer, weiß nicht, ob sohn und frau die 600 € auch noch erhalten hat)… wer kann mir die plausibel erklären?

    • summer

      @sorgenfrei
      Genauso ist es. Kein Mensch versteht solche Zustände. Und dann noch für alle Bauern und seine Familie, die bei der INPS eingetragen sind, kriegen die 600€, eine absolute Frechheit. Und andere bekommen nach Monaten nichts.

  • tirolersepp

    Zuerst sich informieren und dann kommentieren – Opposition mach deine Arbeit, deshalb bist du Opposition und Punkt !

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