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Viele Genesene, aber 369 Tote

In Italien sind in den letzten 24 Stunden 369 Personen an bzw. mit Corona verstorben. 8.000 Personen sind genesen, aber die Zahlen in der Lombardei sind nicht beruhigend.

Zuerst die gute Nachricht: In Italien sind in den letzten 24 Stunden über 8.000 Personen für geheilt erklärt worden, womit die Zahl der aktuell Positiven stark abnimmt (auf jetzt 91.528).

Aber, und damit wären wir bei den weniger guten Nachrichten: Die Zahl der mit bzw. am Coronavirus Verstorbenen hat wieder stark zugenommen. In den letzten 24 Stunden sind 369 Personen verstorben, davon 222 allein in der Lombardei.

Die Zahl der Toten ist somit auf 29.684 gestiegen und nähert sich der 30.000er-Marke.

Die Lombardei wird denn auch immer mehr zur Problemregion.

Denn von den 1.444 Neuinfektionen, die zwischen Dienstag und Mittwoch registriert wurden, sind 764 in der Lombardei aufgetreten (165 Fälle im Piemont, 104 in der Emilia Romagna und 77 im Veneto.

Weiterhin zurück – und das ist gut so! – geht die Zahl der Intensivpatienten (minus 94 auf jetzt 1.333). Auch bei den stationär Betreuten gibt es ein Minus von über 500 Patienten.

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Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (2)

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  • asterix

    Also dass gerade die Lombardei das Problem nicht in den Griff bekommt ist doch einigermasen verwunderlich. Da müssten die zuständigen Stellen doch einmal genauer kontrollieren.

    • mannik

      Es ist nicht wirklich verwunderlich. Die Lombardei hat unter den rechten Regierungen schon seit Berlusconis Zeiten hauptsächlich in die Privatisierung der Sanität investiert (warum wohl). Die privaten sanitären Einrichtungen sind zwar von der Qualität her top, aber für Notsituationen nicht gerüstet. Dass, mit Fontana und Gallera, zwei Hampelmänner in der Regionalregierung die Krise schaukeln sollen, ist ein zusätzliches Problem.

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