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Der SuperSummer?

Foto: Wisthaler

Dolomiti Superski trifft derzeit alle Vorbereitungen für eine Sommersaison, die wegen Corona wohl kürzer ausfallen wird als üblich. 

Obwohl am 10. März das Wirtschaftsleben wegen des Coronavirus praktisch angehalten wurde und damit auch die Aufstiegsanlagen, hat Dolomiti Superski hinter den Kulissen weiter gearbeitet, im Hinblick auf die anstehende Sommersaison und natürlich auch mit dem nächsten Winter 2020-21 im Hinterkopf.

Bezüglich der Wiederaufnahme aller Wirtschaftstätigkeiten, stellt derzeit die Unsicherheit das größte Hindernis dar. Der Sommer in den Dolomiten heißt Dolomiti SuperSummer und sieht die Inbetriebnahme von 100 Liften vor, welche einen nachhaltigenBeitrag zur Mobilität in den 12 Tälern der Dolomiten leisten, indem sie die Menschen in höhere Lagen bringen, ohne das Auto benutzen zu müssen.

“Wir bemühen uns, alles wieder zum Laufen zu bringen. In dieser Zeit der allgemeinen Verunsicherung, möchten wir ein Fixpunkt sein, an den man sich orientieren kann. Wir zählen deshalb auf die Zusammenarbeit mit den Behörden, auf dass die Einschränkungen aufgehoben oder auf ein Minimum reduziert werden können. Und dies wird die gesamte Tourismusbranchebetreffen müssen, angefangen bei den Beherbergungsbetrieben, sowie die Handelstreibende und Dienstleister. Die Öffnung der Beherbergungsbetriebe wäre ein wichtiges Zeichen. Es hätte keinen Sinn, die Lifte in Betrieb zu nehmen, wenn die Gäste nirgends übernachten können. Es ist von grundlegender Wichtigkeit, dass die gesamte Branche wieder arbeiten kann, bei gleichzeitiger Nivellierung der Regelnin den verschiedenen Regionen, da sich unser Gebiet auf Südtirol, das Trentino und Venetien erstreckt”, so Marco Pappalardo, Marketingdirektor von Dolomiti Superski, zu dem rund 130 Liftgesellschaften in 12 Dolomitentälern zählen.

Nachdem die Tätigkeit der Liftbetreiber wieder langsam angelaufen ist, haben zahlreiche lokale Gesellschaften mit der Instandhaltung von Wanderwegen und MTB-Trailsbegonnen, die teilweise durch Windwurf und Schadholz vom Sturm Vaia 2018 und vom frühen Schnee Anfang November 2019, verlegt sind. “In Zusammenarbeit mit den örtlichen Tourismusorganisationen sind wir dabei, das gesamte Angebot der Dolomiti Bike Galaxyund Dolomiti Hike Galaxywieder nutzbar zu machen. Es geht um Kilometer und Kilometer Wanderwege und zahlreiche Mtb-Tracks mitten in der Natur. Wir sind davon überzeugt, dass die Bergwelt in diesem Jahr mehr denn je der optimale Urlaubsort ist, dank der unendlichen Weite, in der man sich, abseits der Menschenansammlungen, frei bewegen und frische, saubere Luftatmen kann, nach Monaten der häuslichen Quarantäne. Dank der offenen Sommerliftekönnen die Menschen in die Höhe schweben und mit den schönsten Felsriesen der Welt auf Tuchfühlung gehen, die seit mehr als 10 Jahren zum UNESCO Welterbezählen”, so ein optimistisch gestimmter Sandro Lazzari, Präsident von Dolomiti Superski.

 

Inzwischen haben auch die Arbeiten zum Austausch bzw. Neubau einiger Aufstiegsanlagenin den 12 Dolomitentälern begonnen, die zur kontinuierlichen Qualitätssteigerung des Angebotes und des Komforts im Skikarussell Dolomiti Superski beitragen. Zu den auffälligsten Projekten zählen die neue Kabinenbahn “Cortina-Cinque Torri”in Cortina d’Ampezzo, die Designer-Kabinenbahn “Olang”von Olang auf den Kronplatz und der „Helmjet Sexten“von Sexten auf den Skiberg Helm.

Dolomiti Superski trifft derzeit alle Vorbereitungen für eine Sommersaison, die wohl kürzer ausfallen wird als üblich und in welcher der nationale Tourismusden Löwenanteil für sich beanspruchen wird, auch wenn eine auch nur teilweise Öffnung hin zum Auslandstourismus noch immer im Rahmen des Möglichen erscheint. In jedem Fall will Dolomiti Superski gerüstet sein, mit allen Vorkehrungen für die Sicherheit der Gäste, die einen Tapetenwechsel wünschen und in die Dolomiten reisen werden.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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