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Verzweifelte Eltern

ASGB-Chef Tony Tschenett

Der Vorsitzende des Autonomen Südtiroler Gewerkschaftsbundes (ASGB), Tony Tschenett, fordert konkrete Maßnahmen zur Kinderbetreuung. Viele Eltern seien bereits am Verzweifeln. Wenn die sogenannte Phase 2 eintritt, werde sich die Situation noch verschlimmern, deshalb müsse sofort gehandelt werden.

Tschenett sei sich bewusst, dass die Schließung von Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen eine nationale Entscheidung war, an die sich die Autonome Provinz Bozen zu halten habe. Deshalb unterstützt der ASGB das Land Südtirol und dessen Parlamentarier vollinhaltlich, die in Rom aktuell mit Vehemenz Druck auf die italienische Regierung ausüben, um einen modus vivendi für viele Eltern zu erwirken.

„Parallel dazu muss das Land im Rahmen seiner Zuständigkeiten prüfen, inwiefern es möglich ist – unabhängig von der Regierung – Betreuungsmaßnahmen für Kinder auf die Beine zu stellen. Dafür soll mit allen Playern, die bereits das Know-How der Kinderbetreuung erworben und Erfahrung mit Sommerbetreuungen gesammelt haben, zusammengearbeitet werden. Unter der Prämisse, dass alle Sicherheitsprotokolle eingehalten werden müssen und in enger Abstimmung mit dem Südtiroler Sanitätsbetrieb sollte es möglich sein, in kleinen Gruppen eine Betreuung auf die Beine zu stellen. Sicherlich wären, zumindest in den Sommermonaten viele Oberschüler und Studenten gewillt, natürlich unter Aufsicht von ausgebildeten Fachkräften, für einige Monate bezahlt als Betreuer tätig zu sein. Vor allem angesichts der Tatsache, dass viele Sommerjobs aufgrund der Covid-19-Krise wegfallen. Für die Zeitspanne bis Ende des Schuljahres muss der Staat die Sonderelternzeit ausdehnen, sowie den Babysitter-Voucher erweitern“, so der Vorsitzende des ASGB.

Es sei unverantwortlich und unverständlich, dass vom Staat die Familien in dieser Sondersituation derart alleine gelassen werden.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (8)

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  • kirke

    Erklären sie uns lieber wie das mit dem Massensterben in Südtiroler Altersheimen gemeint war und ihre Behauptung mit den Leichen in den Müllsäcken.
    Wir bitten um Aufklärung.

    • tiroler

      Herr Tschonett, ergreifen sie doch auch einmal die Iniziattive. Das ganze Kindergartenpersonal dreht zur Zeit die Daumen und wird trotzdem durchgefüttert d.h. zu 100% bezahlt ohne auch nur einen Finger rühren zu müssen. Fordern sie diese auf, Kinderbetreuung durchzuführen, anstatt auf einen maroden Staat zu warten

      • asterix

        @Tiroler, ja stimmt. Was mich auch wurmt, ist dass wir auch die ganzen Abgeordneten und Parlamentarier, die auch nur Daumen drehen, mit fürstlichen Gehältern durchfüttern. Aber halt: Die füttern wir ja immer mit durch. Sorry.

  • sepp

    Kirke selche leute wie in tschenett konsch schnell vogessen dei gaggen olle afn SVP haufen der isch nett für die arbeitnehmer des isch do gleiche wie der pardeller zuerst blablabla wos hot a gileisten nix boll a in landtog wor
    Und wo solls do a problem sein guiter monn mit der besten autonomie do welt ober die zählt holt lei bolls um politiker gehälter geht suscht isch ols gaga sem miesstas amol wos tien herr tschenett

  • flottebiene

    I glab do Herr Tschenett konn net viel dofir….do waren amol insre Politiker,Deeg,Kompatscher, Achhammer U. wie se olla huassn gfrog….
    Man hätt jo itz 2 Monate Zeit kob (a fern von Rom- u.a wenn do Conte Olle Regionen gleichzeitig starten lossn will)) sich amol gedonkn zu mochn….

  • freitag

    Druck auf Regierung… unabhängig von der Regierung….wo leben Sie Herr Tschenett
    unsere autonome Verwaltung hat mMn total versagt. Was haben unsere Landespolitiker und unsere Parlamentarier besser gemacht als die Regierung.

    Zur Kinderbetreuung in Gruppen, wenn das Virus sich nicht selbst in Luft auflöst, wären Gruppen die idealen Verbreiter (Schleudern) . Den Kindern kann man nicht sagen sie müssen 3 Meter Abstand halten.

  • ohnehirnlebtmanbesser

    Oh Herr Tschenett. In welchem Umfeld leben Sie? Viele Eltern verzweifeln an ihren Kindern……..Arme Kinder. Hirni.

  • leser

    Es ist beängstigend dass gewerkschaftsvertreter zu populisten werden
    Dass tschennett nicht due hellste leuchte ist konnte man zu seinen letzten aussendungen bereits feststellen dass er aber derart nur aus zusammenhängen reagiert lässt die vermutung aufkommen dass auch er nicht verstanden hat um was es grundsätzlich geht und er sein tun sich an die methoden der politik orientiert

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