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51 Neuinfektionen und 11 Tote in Südtirol

Foto: Weißes Kreuz

In den vergangenen 24 Stunden wurde bei 51 Personen das neuartige Conornavirus nachgewiesen. Insgesamt wurden 911 Abstriche untersucht. Die Zahl der als positiv eingestuften Personen beträgt 2145.

Der Südtiroler Sanitätsbetrieb hat auch am Ostermontag die Zahlen zu den Corona-Infektionen in Südtirol mitgeteilt.

Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden 911 Abstriche analysiert, 51 Ergebnisse waren positiv. Insgesamt 2145 Personen sind somit als positiv eingestuft.

Insgesamt 24.157 Abstriche

Die Gesamtzahl der Abstriche ist auf 24.157 angestiegen. Die Zahl der untersuchten Personen auf 12.044 Personen. Insgesamt 215 Personen werden wegen des Coronavirus in den sieben Krankenhäusern des Südtiroler Sanitätsbetriebes, in den Privatkliniken sowie in der Einrichtung in Gossensaß betreut. In den Einrichtungen des Sanitätsbetriebes werden zudem weitere betreut 65 Personen betreut, die zurzeit noch als Verdachtsfälle eingestuft sind.

Intensivmedizinische Betreuung für 38 Patienten

Rückläufig ist die Zahl der intensivmedizinisch betreuten Patienten:

Derzeit werden 30 Patientinnen und Patienten in den Intensivabteilungen der Südtiroler Krankenhäuser behandelt. Weitere acht Intensivpatientinnen und Intensivpatienten befinden sich in österreichischen und deutschen Kliniken.

Todesfälle mit Covid-19 steigen auf 215

Die Zahl der mit Covid-19 in den Südtiroler Krankenhäusern Verstorbenen ist auf 135 gestiegen.

Aus den Südtiroler Seniorenheimen werden 80 Todesfälle gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der mit dem neuartigen Coronavirus in Zusammenhang stehenden Todesfälle in Südtiroler nun bei 215.

Zurzeit befinden sich 3125 Bürgerinnen und Bürger in amtlich verordneter Quarantäne oder Isolation, 4785 haben eine solche bereits hinter sich. Von einer amtlich angeordneten Quarantäne oder Isolation waren und sind bisher insgesamt 7910 Personen betroffen.

Die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Südtiroler Sanitätsbetriebes, die sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt haben, beläuft sich auf 213. Hinzu kommen elf Basisärzte sowie zwei Basiskinderärzte haben sich ebenfalls infiziert.

Als geheilt gelten in Südtirol 374 Personen. Dazu kommen 163 Personen, die ein unklares/zweifelhaftes Testergebnis hatten und in der Folge zweimal negativ getestet wurden. Gesamtzahl: 537 (+48).

Unterschiedliche Definition von „Geheilt“

Diesbezüglich nimmt der Sanitätsbetrieb eine Präzisierung vor:

Seit gestern werden die „Geheilten“ in zwei Gruppen aufgeteilt: Bei der ersten handelt es sich um Personen mit zwei negativen Testergebnissen nach einem positiven Testergebnis, bei der zweiten um Personen mit zwei negativen Testergebnissen nach einem zweifelhaften/unklaren Testergebnis. Dem Gesundheitsministerium in Rom werden nunmehr nur die ersten mitgeteilt werden.

Aus epidemiologischer Sicht werden auch die Personen mit zweifelhaftem/unklarem Testergebnis wie positive Fälle behandelt; sie sind nachweislich mit dem Virus in Kontakt gekommen und werden demnach in Quarantäne versetzt, teilt der Sanitätsbetrieb mit. Auch sie müssen zweimal negativ getestet werden, um als „geheilt“ zu gelten und die Quarantäne zu verlassen. Als „geheilt“ im Sinne des Gesundheitsministeriums gelten aber nur die Personen der ersten Gruppe.

Die Zahlen in Kürze:

Untersuchte Abstriche gestern (12. April): 911

Positiv getestete neue Personen: 51

Gesamtzahl der untersuchten Abstriche: 24.157

Gesamtzahl der getesteten Personen: 12.044

Gesamtzahl mit neuartigem Coronavirus infizierte Personen: 2145

Auf Normalstationen, in konventionierten Privatkliniken und in Gossensaß untergebrachte Covid-19-Patienten/Patientinnen/Personen: 215

Covid-19 Patientinnen und Patienten in Intensivbetreuung: 30

Südtiroler Covid-19 Patientinnen und Patienten in Intensivbetreuung Ausland: 8

Als Verdachtsfälle Aufgenommene: 65

In den Krankenhäusern des Sanitätsbetriebes Verstorbene: 135

Aus den Seniorenheimen gemeldete Verstorbene: 80

Gesamtzahl der mit Covid-19-Verstorbenen: 215

Personen betroffen von verordneter Quarantäne/häuslicher Isolation: 7910

Personen in Quarantäne/häuslicher Isolation: 3125

Personen, die Quarantäne/häusliche Isolation beendet haben: 4785

Geheilte Personen: 374; zusätzlich 163 Personen, die ein unklares/zweifelhaftes Testergebnis hatten und in der Folge zweimal negativ getestet wurden.

Geheilte Personen gesamt: 537 (+48)***

Positiv getestete Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Sanitätsbetriebes: 213

Positiv getestete Basis- und Kinderbasisärzte: 13

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (16)

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  • hubertt

    Liebe Tageszeitung, müllt uns doch nicht immer mit Halbwahrheiten zu. Wenn 4785 Leute in häuslicher Isolation waren, werden die wahrscheinlich positv gewesen sein und wahrscheinlich genesen sein. Viele Personen mussten über eine Woche auf den positiven Befund warten. Viele Leute werden aufgrund einer „Grippe“ nur einige Tage krank geschrieben. Nur 30 Patienten sind in Intensivbetreuung und deshalb wird die ganze Wirtschaft lamgelegt und die Menschen wie Verbrecher zuhause eingesperrt.

  • 2xnachgedacht

    von wem werden eigentlich die 1000 täglichen abstriche gemacht? von verdachtsfällen oder wie oder was?

    • asterix

      Die so ca. 1000 Abstriche werden mehr oder weniger bei Menschen mit Symtome gemacht. Viel davon sind Wiederholungsabstriche bei Infizierten. Deshalb gibt es viel mehr untersuchte Abstriche als getestete Personen. Was ich nicht verstehe: Wo sind all die Menschen die nicht an Corona sterben. In den Todesanzeigen jedenfalls taucht kaum je einer auf. Schaut so aus, als würde momenta nur an Corona gestorben.

      • free15567

        @asterix
        Tschuldigung, aber wo liest du eigendlich???
        Habe schon mehrmals geschrieben, dass z. B. in der Gemeinde Sand in Taufers im März 8 Personen gestorben sind ( Todesanzeigen findest du bei Pax), aber KEINER dieser Toten scheint in der Liste auf!!!!
        Und das ist auch in anderen Gemeinden so.
        Also sterben nicht alle an Corona.

        • asterix

          Ich lese diese Anzeigen alle durch. Und ich zähle täglich mit und rechne am Ende der Woche zusammen. Also ich finde nicht viele ausser der Corona – Zählung

        • asterix

          1. Zum heutigen Zeitpunkt (Stand 11.4.2020) wurden in Italien laut Gesundheitsministerium 906.864 Tests durchgeführt. Bei mindestens 2 Tests pro Person entspricht das 0,75 Prozent der Gesamtbevölkerung und zeigt, dass wir über keine aussagekräftige Datenmenge verfügen. Dennoch leitet die Regierung daraus Maßnahmen von unüberschaubarer Tragweite ab.
          2. Obwohl fundierte Grundlagen für die Maßnahmen und eine transparente Begründung derselben fehlen, werden unsere Grundrechte drastisch beschnitten (z.B. diritto di libertá, diritto di istruzione, diritto al lavoro). Laut Gesetz müssten alle, die nicht arbeiten dürfen, entschädigt werden – und damit ist nicht die Möglichkeit gemeint, sich günstig zu verschulden.
          3. Es gibt keine Evidenz für die Wirksamkeit von Ausgangssperren oder die Begrenzung auf eine maximal erlaubte Entfernung von 200 Metern vom eigenen zu Hause. In Ländern Deutschland, die keine Ausgangsperre, sondern nur eine Kontaktsperre praktizieren, beträgt die Sterberate von Corona-Patienten nur ein Zehntel der Sterberate in Italien: 31 Tote pro Million Einwohner versus 312 Tote pro Million Einwohner. Sollten wir einen Herdenschutz anstreben, sind Ausgangssperren sogar kontraproduktiv.
          4. Angelo Borrelli, der Leiter des nationalen Zivilschutzes, hat bestätigt, dass in Italien nicht unterschieden wird, ob jemand durch Covid19 oder mit Covid19 stirbt. Auch Patienten, die an einer anderen Pathologie versterben, aber positiv sind, werden als „Corona-Tote“ gezählt werden. Eine stringente Kausalität ist damit nicht gegeben.
          5. Gian Carlo Blangiardo, Präsident der ISTAT, hat am 2. April erklärt, dass im 1. Trimester 2019 in Italien 15.189 Menschen an Atemwegserkrankungen verstorben sind, im 1. Trimester 2018 waren es sogar 16.220 Menschen. Im selben Zeitraum 2020 waren 12.352 Menschen mit Covid19 verstorben. Warum haben uns diese Zahlen der Vorjahre nicht ebenso alarmiert und in Panik versetzt und wie groß ist wohl die Schnittmengen zwischen den Menschen, die an einer Atemwegserkrankung ähnlich wie in den Vorjahren verstorben sind mit jener, die aktuell als Corona-Tote gezählt werden?
          6. In Italien sterben jährlich 11.000 Menschen an Krankenhauskeimen/-infektionen (182 pro Million Einwohner). In Deutschland sind es 2.500 (30 pro Million Einwohner), in den Niederlanden sind es 230 (13 pro Million Einwohner). Die Sterberate an Krankenhausinfekten ist in Italien somit 6 Mal so hoch wie in Deutschland und 14 Mal so hoch wie in den Niederlanden. Knapp 40 Prozent von Südtirols Corona-Todesfälle entfallen auf die Seniorenheime. Dieses und ähnliche Beispiele sollten wir mitberücksichtigen, wenn wir über die Gefahr und mögliche Verbreitung von Covid19 sprechen.
          7. Die von der Istat am 31.3. veröffentlichen Daten belegen, dass 40 Prozent der aktuell bekannten Covid19-Fälle und mehr als 60 Prozent der offiziellen Corona-Todesfälle in der Lombardei sind. Das heißt weniger als 40 % der Todesfälle verteilt sich über Rest-Italien. Kann es anhand dieser Verteilung sinnvoll sein, dieselben restriktiven Maßnahmen auf alle Regionen und Provinzen gleichermaßen anzuwenden und alles Leben lahmzulegen oder sollte differenzierter vorgegangen werden?
          All das wirft die Frage auf, ob die jetzigen Maßnahmen noch verhältnismäßig und zweckmäßig sind. Wir verstehen, dass jedes Leben schützenswert ist. Aber wir steuern auf eine wirtschaftliche Katastrophe ungeahnten Ausmaßes zu, die die Existenzgrundlage von Millionen von Menschen bedroht? und von der wir nicht wissen, wie wir uns wieder daraus erholen sollen.
          Wir sollten anfangen, über alternative Strategien und Wege nachzudenken. Das betrifft den wirtschaftlichen Lock-down und den „Hausarrest“ ebenso wie die stark panikgetriebene mediale Berichterstattung.
          Wir benötigen Lösungsvorschläge für eine kontrollierte Rückkehr zu einer Form von Normalität, die es den Menschen ermöglicht, ihre Existenzgrundlage zu sichern. Wir tragen auch Verantwortung für all jene, die jetzt ohne Sicherheitsnetz für ihre Familien sorgen müssen.
          Wir benötigen eine differenziertere Auseinandersetzung mit der aktuellen Situation, die die unterschiedlichen regionalen Gegebenheiten mitberücksichtigt.
          Wir wollen Transparenz. Wir wollen Maßnahmen mit Augenmaß für Südtirol!

        • elmex

          Was erfindest du da für Zahlen? Ich habe mir eigens die Mühe gemacht bei Pax nachzsehen. Aber mehr als 2-3 finde ich da nicht aus Sand die im März gestorben sind. Außerdem ist eine Person im Krankenhaus Bruneck gestorben und dann würde man nicht Sand, sondern Bruneck angeben in der Liste.

  • heinz

    Es ist vollkommen richtig, die Maßnahmen aufrecht zu halten. Jetzt zu öffnen würde das Risiko beinhalten, dass die Kurve der Neuinfektionen neuerlich stark und womöglich unkontrolliert nach oben schnellen würde.

  • lillli80

    Liebe tageszeitung. Weiss man, ob die positiven fälle von seniorenheimen, pflegeeinrichtungen kommen, ob es personen in risikoberufsgruppen sind, welche. Ich denke das wäre wichtig. Wenn wieder ein grosser cluster entdeckt wird, kann man die daten ganz anders bewerten, wenn man weiss wo dieser gefunden wurde…das wäre auch für die bevölkerung wichtig zu wissen.
    Erhebt der sabes diese daten überhaupt. Werden die infektionen rückverfolgt? Wo ist das risiko am höchsten…usw usf

  • joachim

    Diese täglichen Daten hier sagen in etwa gleich viel aus wie die Statistiken vom „liebenswerten“ Herrn Falk!

    • lillli80

      Das denke ich auch. Wenn ich höre in eppan sind an einem tag z.b 15 positive dazugekommen, denke ich mir im ersten moment „HUI“ die bösen eppaner. Wenn man aber dann erfährt, dass diese infektionen aus einem cluster in einem altersheim stammen, dann tragen die eppaner keine schuld, sondern die TASK FORCE, deren aufgabe es eigentlich ist, solche einrichtungen zu schützen.
      Mir tun einfach auch die alten menschen in den heimen leid, die diesem treiben vollkommen schutzlos ausgeliefert sind, da der SABES oder wer auch immer, nicht in der lage ist sie zu schützen. Hier muss getestet werden ohne ende…

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