Du befindest dich hier: Home » Politik » „Geld ist nicht das Problem“

„Geld ist nicht das Problem“

LH Arno Kompatscher

Die Bekämpfung des Corona-Virus und die Versorgung der Patienten werde nicht an den öffentlichen Mitteln scheitern: Dies betont Landeshauptmann Arno Kompatscher.

Der Südtiroler Sanitätsbetrieb – Struktur und Mitarbeitende – wird durch den Corona-Virus vor große Herausforderungen gestellt.

Dazu erklärt Landeshauptmann Arno Kompatscher:

„Ich habe gleich zu Beginn der Krise die Anordnung gegeben, dass alle für die Bewältigung der Krise notwendigen Finanzmittel zur Verfügung zu stellen sind. Was immer es braucht, es wird finanziert werden. Das weiß auch der Gesundheitsbetrieb. Entsprechend können alle Investitionen und Käufe getätigt werden, die notwendig sind.“

Damit reagiert Kompatscher auf den Eindruck, der in diesen Tagen entstanden sein könnte, dass dem Gesundheitsbetrieb das Geld fehle, um die Patienten ausreichend zu versorgen.

„Das Problem ist derzeit die Verfügbarkeit am Markt“, präzisiert der Landeshauptmann:

„Schutzmasken, insbesondere jene, die für medizinische Zwecke verwendet werden, wie auch Beatmungsgeräte sind derzeit knapp am Markt, weil alle Länder auf der Welt solche Geräte zusätzlich ordern.“

Das Problem bestehe also in einem Versorgungsengpass an medizinischem Material. „Die Landesregierung hat dementsprechend zusätzliche Initiativen für den direkten Ankauf und die Herstellung von medizinischem Material und Geräten ergriffen“, betont Kompatscher.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (10)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • leser

    Das sind wohl die besseren mitteilungen als alle 3 stunden zu berichten wieviel menschen sterben und aus welchen ortschaften sie kommen
    Stellungnahmen zur lösung der krise ist seriöser und wichtiger als den dorftratsch anzukurbeln

  • kirke

    Ich finde Sozialbetreuer und Pfleger sollten jetzt für gerechtere Löhne streiken!

  • franz1

    Die Arzte und Pfleger warten auf Schutzbekleidung, isch des nit es Thema vom Tommy…..
    Es ist sowas von Ärgerlich, wenn Politiker so großspurig daher plaudern und in Wirklichkeit haben sie keine Ahnung was vor Ort vor sich geht.
    A Flosche Wein konnsch longe liegn lossn der werd lei besser, obo an Patient muasch glei behondlen sonst stirbt der so traurig des isch.

    • leser

      Franz1
      Dass das finanzsystem gerade vor dem beginn steht zu crashen scheint hier niemand mitzubekommen
      Italien von alleine die finanzmisere zu beheben ist auch ein märchen
      Dass politik und banken den karren an due wand gefahren haben und immer noch grosse sprüche von rettung klopfen scheint jetzt bei diesem thema wohl willkürluch beiseitegefegt zu werden
      Wir sorechen nucht vin südtirol italien europa oder sonst was sondern von einem weltfänomen

  • emma

    emma liest immer nur die ùberschrift,
    stimmt, geld ist no problem, man braucht es nur drucken.

  • hansi

    Schön zu wissen, dass uns das Geld nicht ausgeht – hoffe nur, dass wir aus Alldem und vor allem die Lobbysten und Politiker besonders auch EU lernen (aber wie es scheinz gibts die EU gar nicht mehr da jeder sein Süppchen kocht) – Geld ist nicht alles und vor allem nicht essbar und was hilft alles Geld wenn die Produkte nicht vorhanden sind – ein wenig mehr Eigenständigkeit ist anscheinend oft doch besser als nur global – patentrezept haben wir alle keines hoffe nur nicht, dass wir wieder in selben Altagstrott verfallen ohne lehren zu ziehen – Vorerst gilt es nun das Beste aus der Situation zu machen und Anweisungen befolgen und zusammenhalten

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2020 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | Datenschutz & AGB | Cookie Hinweis

Nach oben scrollen