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133 Tote an einem Tag

Foto: 123rf

Die Zahl der Infizierten steigt in Italien weiter an: Am Sonntag wurden 1.326 Neuinfektionen und 133 Tote verzeichnet.

Die Zahl der Coronavirus-Infizierten in Italien steigt gnadenlos an.

Zivilschutzchef Angelo Borrelli veröffentlichte am Sonntagabend die neuen Zahlen:

Demnach sind in Italien inzwischen 6.387 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das bedeutet eine Zunahme von 1.326 Infizierten in den letzten 24 Stunden!

Auch die Zahl der Todesopfer steigt stark. Allein am Sonntag sind in Italien 133 Personen verstorben, damit steigt die Zahl der Corona-Toten in Italien auf 366.

Damit hat Italien am zweitmeisten Tote nach China! Noch sei nicht abzusehen, wann der Höhepunkt erreicht werde, sagte Borrelli, der außerdem ankündigte, dass Italien 20 Millionen Schutzmasken geordert habe, die ab 12. März geliefert werden sollen.

Die Lombardei ist die am schwersten vom Coronavirus betroffene Region: Allein in der Lombardei sind bislang 267 Personen gestorben, 56 Personen sind in der Emilia Romagna verstorben.

650 Personen werden derzeit in den Intensivstationen betreut, die meisten (399) in der Lombardei.

622 Personen sind geheilt.

In Deutschland sind indes über 1.000 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Bislang ist erst ein Patient gestorben (ein 60-jähriger Deutscher, der im Ägypten-Urlaub symptomatisch und in einem dortigen Spital behandelt worden war).

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (4)

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  • flizzer

    Liebe Tageszeitung – wäre es möglich, diese Zahl 133 etwas genauer aufzuschlüsseln.
    Alter, Vorerkrankungen, in Relation setzen mit Grippetoten etc.?

    133 hört sich nach viel an – wenn man (und das sollte eigentlich eure journalistische Aufgabe sein) die Sache aber genauer betrachtet ist die Zahl zwar noch immer hoch, es handelt sich jedoch nicht um 133 kerngesunde, junge Menschen unter 60…

    Macht eure Arbeit ordentlich und wandelt nicht auf Bild-Niveau!

  • asterix

    @flizzer, stimmt genau. Wenn schon dann alle Fakten und Zusammenhänge. Sicher waren die meisten Toten Menschen mit Vorerkrankungen und einem geschwächten Immunsystem in fortgeschrittenem Alter. Wenn diese Personengruppe, so tragisch das klingt, ausgedünnt ist, geht auch die Sterblichkeitsrate von ganz alleine zurück.

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