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Der Ski-Wahnsinn

Quelle: Corriere della Sera/Twitter

In den Südtiroler Skigebieten scheint sich die Angst vor dem Coronavirus in Grenzen zu halten. DAS VIDEO.

Die großen italienischen Zeitungen veröffentlichen ein VIDEO, das belegt, dass die Warnungen vor dem Coronavirus noch nicht überall angekommen sind.

Corriere della Sera und Repubblica haben ein Video ins Netz gestellt, auf dem Skifahrer, dicht an dicht in einer Warteschlange, zu sehen sind.

Laut Repubblica handelt es sich um eine Aufstiegsanlage im Gadertal. Und bei den Skifahrern handle es sich vorwiegend um Urlauber aus der Lombardei und dem Veneto.

Von den Sicherheitsabständen, die die Gesundheitsbehörden und die Regierung zum Schutze aller Menschen angemahnt hat, keine Spur.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (26)

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  • kleinlaut

    …aber im Gegenzug Menschen schon fast schikanieren, wenn diese notwendigerweise ihren alltäglichen Verpflichtungen nachkommen wollen! „Geld stinkt nicht“ ist hier wieder offensichtlich.

  • keinpolitiker

    Und die Tageszeitung muss das auch noch veröffentlichen.

    Hört endlich mit der Panikmache auf und momentan kommt mir eh vor, als ob wir von den Medien und der Politik nur verarscht werden.

    Dürfen wir überhaupt noch auf die Toilette gehen???

  • wolweg

    ich zitiere: So wurde zum Beispiel bekannt, dass ein betagtes Ehepaar aus Codogno, dem wahrscheinlichen Ursprungsherd der Virusverbreitung in Italien, die beschlossene Sperre der dortigen „Zona rossa“ missachtete und ins Trentino zum Skilaufen fuhr. Beide sind mit dem Erreger infiziert und liegen nun in Trento in Behandlung. Zitat Ende-
    So oder so ähnlich kam das Virus nach Südtirol!

  • huggy

    Eine Frechheit der Liftbetreiber von Alta Badia dem Gast gegenüber.
    Eine Kontrolle durch die Ordnungskräfte wäre dringend angesagt.
    Mit anschließender Schließung der Liftanlagen.
    Geld regiert die Welt.

    • schwarzesschaf

      Ihr habt nich nie verstanden das wenn ihr auch nichts mitbden tourismus zu tun hab doch indirekt hengt ihr alle mit dem arsch mit drin vom tischler bis schmied buchhalter steuerberater alle denn wenn 50000 keine arbeit haben wird auch nichts mehr privat investiert

      • george

        Und du ’schwarzesschaf‘ solltest dringend in deine Schreib-Fortbildung investieren bzw. den Gebrauch der Sprache und der Tastatur. Mit deiner derzeitigen Schreibweise bist du kaum verständlich. So ist es besser, dass du schweigst.

  • ich1979

    In Südtirol ist von einem Umdenken von Seiten der italienischen Touristen nichts zu sehen.
    An Aufstiegsanlagen wird auf die Regulierungen gepfiffen.

  • gerhard

    Wenn ich das sehe, dann frage ich mich ernsthaft, warum Eure politische Führungen Beerdigungen verbietet und einen Mindestabstand von 1 Meter im Cafe wegen Ansteckungsgefahr anordnet.
    Geld regiert die Welt.
    Nichts Neues.

  • goggile

    es reicht was sich Politiker und von der Tierart mensch erschaffene Institutionen erlauben. die Bevölkerung soll das tun was sie will. keine sperren und nichts. dann ist in kürzester zeit eine gewisse prozentualität verstorben aber der alltag geht weiter. so, kommt der untergagng der wirtschaftsländer entgegen.

    steuerbuggler sollten den aufstand wagen.

  • fan-ofsan-cassiano

    Aus Sicht eines Touristen:

    Am 1.3. wollten wir für eine Woche aus D nach San Cassiano zum Skifahren (wir hatten privat fix gebucht).
    Wir überlegten, ob wir überhaupt fahren sollen.
    Am 3.3. sind wir dann gefahren und haben verschiedene Vorsichtsmaßnahmen (Händer waschen, Desinfektionsmittel, Einmalhandschuhe, Abstand zu Personen halten, keine Restaurant- oder Hüttenbesuch innen) beachtet.

    Sehr gut fanden wir, dass am 4.3. morgens um 9 h in der Gondel nur 3 Personen einsteigen durften.
    Warum?

    Erstaunt waren wir, dass bereits um 11 h wieder 6 Personen einsteigen durften.
    Warum?
    Das Video oben zeigt, wie es nicht sein sollte.
    Was denken die Bergbahnbetreiber? Warum handeln sie nicht?

    In 6 Orten der näheren Umgebung wurden Schulen geschlossen, u.a. in Badia, Wolkenstein und St. Christina.
    Warum?
    Weil die Lehrer keine Lust zum Unterrichten hatten? Eher doch nicht.

    In der Unterkunft wurde uns erklärt, alles kein Problem. In der TZ dieser Tage und seitens der Landesregierung/LH dto.

    Jeder Mensch/Tourist denkt individuell.
    Ich bin ein Freund durchdachter Vorgehensweisen und mag keine Inkonsequenz, sondern plausible Antworten.

    Diese fehlten völlig.
    Wer hätte die Antworten geben können/müssen: Regierung + Touristenmanager.

    Aufgrund der dürftigen Informationslage und aus unserer Sicht der „Kopf in den Sand-Strategie“ der Verantwortlichen fuhren wir am 5.3. nach unserem traumhaften Skitag am 4.3. wieder zurück nach D.

    Mögen alle Zurückgebliebenen gesund bleiben und werden und keine existentiellen Probleme bekommen.

    Bis zum Wiedersehen im Gadertal.

  • watschi

    und prof, net vergessen, falls jemand in der kabine hustet, aussteigen……

  • tirol

    Wir haben die neue BILD Zeitung…..S

  • yannis

    fan-ofsan-cassiano

    Also, am 03.03 angereist und am 05.03 wieder abgereist, entspricht ziemlich genau dem was man in der Sparte Aufenthaltsdauer auf dem Portal „Holiday-Check“ unter Bewertungen liest.
    Der überwiegende Teil liegt bei 1 – 3 Tage Aufenthalt, ab und an 3 – 5 Tage, dann ist Schluss. Wen wundert es da noch dass bei einen zweimal wöchentlich stattfindenden Touristen-Austausch die Straßen verstopft sind und die Umweltbelastung unverantwortlich groß ist !
    Aber immerhin ist damit auch der eventuelle Virus-Austausch zweimal wöchentlich garantiert, was will man mehr.

  • fan-ofsan-cassiano

    Das war nicht die Botschaft.

    Wir hatten eine Woche Urlaub geplant (und bezahlt).
    Aufgrund der Corona-Situation sind wir 2 Tage später angereist.
    Und aufgrund des Verhaltens der Menschen und der Informationspolitik der Verantwortlichen in Südtirol sind wir vorzeitig wieder abgereist.

    Die Ursache sollten Sie in Südtirol suchen und nicht falsche Schlüsse ziehen (Virus-Austausch).

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