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Die 4. Verordnung

Die Führungsriege der Landesverwaltung hat am Donnerstag besprochen, wie sie das Smart Working umsetzen kann. (Foto: LPA)

Landeshauptmann Arno Kompatscher hat weitere Coronavirus-Verordnung unterzeichnet. Diese ermöglicht für die Zeit des Ausnahmezustandes Telearbeit.

Die Verordnung 4/2020, die von Landeshauptmann Arno Kompatscher am Donnerstag unterzeichnet wurde, sieht Maßnahmen vor, mit denen möglichst effizient und schnell Probleme im Zusammenhang mit dem sogenannten Coronavirus angegangen werden.

Mit der Verordnung wird es Arbeitgebern ermöglicht, für die Zeit des Ausnahmezustandes (der Ministierrat hat diesen für sechs Monate ausgerufen) ihren Mitarbeitenden Telearbeit oder andere Modelle der so genannten „agilen Arbeit“ anzubieten, auch wenn es dazu keine entsprechende individuelle Vereinbarung gibt. Alle Institutionen der öffentlichen Verwaltung können zudem im Dringlichkeitswege Smart WorkingArbeitsstellen einrichten.

Bereits am Donnerstag Nachmittag haben sich Generaldirektor Alexander Steiner, Generalsekretär Eros Magnago und die Führungskräfte der Landesverwaltung zu dieser Thematik beratschlagt. Es wird nun daran gearbeitet, möglichst schnell Formen des Smart Workings für Landesangestellte zu ermöglichen. Damit solle, neben den Dienstanforderungen, vor allem den Anforderungen des Gesundheitswesen, aber auch der Familien Rechnung getragen werden.

Die Agentur für Bevölkerungsschutz, der Südtiroler Sanitätsbetrieb und die betreffenden Landesressorts können – auch abweichend von den üblichen Auswahlverfahren – im Zeitraum des Ausnahmezustandes unbedingt erforderliches Personal aufnehmen, Güter und Dienstleistungen anschaffen und Ankäufe tätigen. Zudem ermöglicht die Verordnung dem Sanitätsbetrieb und der Gesundheitsabteilung des Landes den Abschluss von Vereinbarungen mit öffentlichen oder privaten Krankenhäusern, um geeignete Räumlichkeiten und Dienste zur Bewältigung des Gesundheitsnotstandes zu finden.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (4)

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  • emma

    kann man bei allen die dort sitzen auch mal ein virus suchen?

  • gestiefelterkater

    Nicht ein läppisches Grippevirus ist das Problem. Das größte Problem sind die ganzen Bürokraten, Wichtigtuer und Sinnlosberufler die unter anderem solche Gelegenheiten nutzen müssen, um sich hervor zu tun.
    Zu allem Überfluss werden diese Tagediebe, die zuerst auf Kosten der Steuerzahler in den so genannten Universitäten herum hängen auch noch besser entlohnt als jene, die einer sinnvollen Arbeit nachgehen.
    Die ganze Kaste gehört längst ausgedünnt und mit wirklicher, sinnvoller Arbeit zu versorgen.

  • george

    @gestiefelterkater
    Behalte deinen beleidigenden Kommentare doch für dich. Du machst dich nur lächerlich und zudem hast du keine Ahnung von der Südtiroler Berufstätigkeit und all jener, die unsere Vielfalt ausmachen. Einige Nichtstuer gibt es überall, auch unter den manuell Arbeitenden. Wahrscheinlich sind für dich alle geistig Arbeitenden Tagediebe, weil du nicht imstande bist es richtig einzustufen oder zu erfassen und du selbst ein „Sysiphus“ bist.

    • gestiefelterkater

      Da gebe ich dir natürlich Recht, es gibt sie in allen Sparten, die Nichtstuer. Nur bei den Bürokraten, bei den sogenannten Elitären sind sie in der Mehrheit. Ein handwerklicher Nichtstuer fliegt nach kurzer Zeit auf, bei den bürokratischen Nichtstuern merkt man es kaum, außer dass sie Unmengen an Steuergeldern verbraten und dann zu allem Überfluss noch mit Abfindungen, allen möglichen Zulagen und Edelrenten abgefertigt werden. Vom Schaden, den sie anrichten ganz zu schweigen.
      Du gehörst also zur sogenannten Vielfalt, den Elitären, ohne die gar nichts läuft.

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