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Cipra-Chefin beim LH

Die Zukunftsthemen nachhaltige Entwicklung und Verkehrsmanagement standen im Mittelpunkt des Antrittsbesuchs von Alpenkonventions-Generalsekretärin Smerkolj bei Landeshauptmann Kompatscher.

Um den Bergregionen eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen und um die Verkehrsflüsse wirksam zu steuern, sei eine verstärkte grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Alpenraum gefragt: Darin sind sich Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher und die neue Generalsekretärin der Alpenkonvention, Alenka Smerkolj, einig. Die neue CIPRA-Generalsekretärin, die seit Juli letzten Jahres im Amt ist, stattete  in Begleitung ihrer Stellvertreterin Marianna Elmi Südtirols Landeshauptmann im Landhaus 1 in Bozen einen Antrittsbesuch ab.

Bei dem längeren Gespräch ging es um die politische Schwerpunktsetzung der Südtiroler Landesregierung, die in dieser Amtszeit besonders eine nachhaltige Entwicklung voranbringen will. Gesprochen wurde auch über die Zusammenarbeit mit der Alpenkonvention, die ihren Sitz in Bozen hat.

Südtirol soll zu nachhaltigem Klimaland werden

Landeshauptmann Kompatscher bezeichnete den Klimaschutz als „eines der großen Themen unserer modernen Gesellschaft“. „Südtirol will sich zu einem nachhaltigen Klimaland entwickeln und dabei mit anderen Regionen zusammenarbeiten, die denselben Weg beschreiten“, sagte der Landeshauptmann. Einrichtungen wie die Alpenkonvention, die sich mit Themen der Nachhaltigkeit grenzübergreifend auseinandersetzen, seien in diesem Zusammenhang wichtige Orte der Begegnung und des Austauschs. „Der Weg zum Klimaland bedeutet nicht, auf jede Form der Entwicklung zu verzichten, die zur Entvölkerung des ländlichen Raums führen würde“, sagte Landeshauptmann Kompatscher, „vielmehr gelte es, Wege und Formen zu finden, um Wachstum und Nachhaltigkeit zu verbinden.“

Effizientes Verkehrsmanagement gefragt

Mobilität und Verkehr spielten in einem Land wie Südtirol, das von einer Verkehrsachse mit europaweiter Bedeutung durchzogen wird, eine besondere Rolle, gab der Landeshauptmann zu bedenken. „Das Verkehrsproblem kann nur gelöst werden, wenn alle beteiligten Regionen und Staaten an einem Strang ziehen“, betonte Kompatscher. Gemeinsame und koordinierte Maßnahmen seien notwendig: „Auf der Ebene der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino arbeiten wir an einem gemeinsamen Verkehrsmanagement, das vor allem auf die Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene abzielt.“ Was den Verkehr im eigenen Land angeht, besonders in ökologisch sensiblen Berggebieten, verwies Südtirols Landeshauptmann auf die in den vergangenen Jahren gesetzten Maßnahmen: „Wir haben die Grundlagen für die Regelung des motorisierten Verkehrs auf den Dolomitenpässen geschaffen. Zudem arbeiten wir an Verkehrslösungen für touristische Anziehungspunkte wie beispielsweise der Pragser Wildsee, wo eine intelligentes Verkehrsmanagement einer Übererschließung entgegenwirken soll.“

Die 56-jährige aus Laibach stammende Slowenin Alenka Smerkolj hat im Sommer des vergangenen Jahres Markus Reiterer als Generalsekretär der Alpenkonvention CIPRA abgelöst. Smerkolj war lange Jahre im Bank- und Finanzmanagement tätig, bevor sie 2014 in Slowenien (bis 2018) Ministerin für Entwicklung und kurzzeitig (bis 2016) auch für Finanzen wurde.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (3)

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  • marting.

    Generalsekretärin der Alpenkonvention
    klingt sehr wichtig. sicher gut bezahlt. mit steuergeldern
    so wie der LB

  • treter

    Grosse Sprüche…. Am ende gewinnt dann doch immer die wirtschaft bzw. immer mehr und mehr auf kosten der umwelt.
    Letztes Beispiel: die rettung des brixner auwaldes wurde mit den stimmen der mehrheit am 5. februar im landtag versenkt!!
    RIP Natur….

    • leser

      Treter
      Duese frau kommt aus der wirtschaft und zwar aus der gefährluchen auch nich
      Bänker sind bekannt dafür dass sie alles was mit nachhaltigkeit zu tun hat verdrehen und verzerren und sich auf kosten anderer bereichern

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