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Sinner ohne Chance

Jannik Sinner (Foto: Dellolivo/Fit)

Jannik Sinner ist am Dienstagnachmittag beim ATP 250-Turnier von Montpellier in der ersten Runde ausgeschieden. Der 18-jährige Sextner verlor gegen den Schweden Mikael Ymer (ATP 76), nach 1:25 Stunden Spielzeit, mit 3:6, 4:6.

Der Pusterer traf im Süden Frankreichs zum Auftakt auf Ymer, der in der Weltrangliste nur zwei Positionen vor ihm liegt. Sinner und der Schwede standen sich schon vor drei Monaten bei den Next Gen ATP Finals in Mailand gegenüber, damals fegte er Ymer in drei Sätzen mit 4:0, 4:2, 4:1 vom Platz.

Heute bestätigte der Skandinavier seine Topform der letzten Wochen. Ymer, der in dieser Saison bereits sechs Spiele auf der ATP-Tour gewonnen hat, zog gleich auf 3:0 davon. Bei Sinner lief hingegen nichts zusammen: Allein im ersten Satz machte er 20 unnötige Fehler. Ymer spielte hingegen ein bärenstarkes Tennis und verwandelte nach 36 Minuten seinen ersten Satzball zum 6:3. Der Schwede gewann 88% seiner ersten Aufschläge und ließ den „Azzurro“ zu keiner einzigen Breakchance kommen.

Im zweiten Spielabschnitt erspielte sich Sinner im zweiten Game drei Breakchancen. Zwei konnte Ymer zwar noch abwehren, die dritte verwandelte der Südtiroler zur 2:0-Führung. Der Schwede konterte postwendend mit dem Rebreak zum 1:2. Sinner nahm ihm im darauffolgenden Spiel erneut den Aufschlag ab, kassierte aber wiederum das Rebreak zum 3:2. Nachdem Ymer seinen Service zum 3:3 durchbrachte, gelang ihm das nächste Break zum 4:3. Somit war der Widerstand von Sinner gebrochen: Der Schwede spielte weiterhin ein fehlerfreies Tennis und machte kurz darauf den Sack zum 6:4-Endstand zu.

Sinner zieht es jetzt nach Holland, wo er dank einer Wild-Card im Hauptfeld des ATP-500-Turniers in Rotterdam (10. bis 16. Februar) aufschlagen darf. Die darauffolgende Woche ist Sinner in Marseille gemeldet. Der Sextner muss im Februar insgesamt 100 ATP-Punkte verteidigen. Neben seinem ersten Challenger-Erfolg vor einem Jahr in Bergamo, kommt auch noch der Sieg beim 25.000 Dollar ITF-Turnier von Trient (20 Punkte) dazu.

 

 

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