Du befindest dich hier: Home » News » „Ein Albtraum“

„Ein Albtraum“

Der 27-jährige Stefan Lechner bleibt in Haft. Der Unfalllenker von Luttach wollte am Mittwoch aussagen, das Verhör musste aber abgebrochen werden. Das VIDEO. 

SEHEN SIE SICH DAS VIDEO AN.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (9)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • nelke

    Ganz furchtbar was dort passiert ist,kaum vorstellbar mit was fuer einer Kraft dieses gelenkte Auto in die jungen Menschen raste,
    Jedoch denke ich auch an den Ungluecksverursacher,der nun auch sein junges Leben durch eine kurze und überaus falsche Entscheidung,sich nämlich betrunken hinter das Steuer zu setzen und meinte in seiner Selbstueberschaetzung,voll auf die Tube drücken zu müssen.verkorkst hat.
    Mit so einer Schuld kann kein Mensch mit Gewissen weiterleben und auch seine Familie tut mir leid,
    Allen Betroffenen ganz viel Kraft in den schweren Stunden !!!

  • goggile

    gingen die überfahrenen auf dem tretuar oder auf der strasse entlang? oder wurden sie beim überqueren der strasse erfasst? aif dem zebrastr?

    • elmex

      das ist eben der Punkt! All den verlogenen deutschen Sensationsmedien interessiert es nciht wie sich der Unfall zugetragen hat. Für die war einfach ein Monster unterwegs. In Wirklichkeit hat die Gruppe die Straße auf dem Zebrastreifen hinter dem Bus überquert und ist dann im Dunkeln der Straße entlang bis zur Abzweigung zur Unterkunft gewandert. Ein Teil der Gruppe hat dabei den Fahrstreifen und nicht den Gehweg an der Seite benützt. Man muss sich nun vorstellen der Unfallfahrer kommt nachts bei kaum oder keinem Verkehr mit überhöhter Geschwindigkeit auf der 2 km langen Geraden daher und sieht vor sich den hell beleuchteten, aber freien Zebrastreifen und auf der linken Fahrspur den Bus mit eingeschalteten Lichtern und Lichthupe. Was glaubst du sieht der Unfallfahrer im Dunkeln hinter dem Zebrastreifen?? Ich denke rein gar nichts, weil der Kontrast zu groß ist. Es gab auch einen Augenzeugen der auf Stol berichtet hat, vom Fenster aus nach dem Unfall aufgrund der Dunkelheit keine Leichen oder Verletzte auf der Straße gesehen und das Ausmaß der Tragödie erst nach dem Aufstellen der Lampen seitens der Feuerwehr erkannt zu haben.
      Ich persönlich bin der Meinung, dass man die Gruppe bei der vermuteten Geschwindigkeit von 100 km/h auch ohne Promille nicht gesehen oder rechtzeitig ausweichen hätte können. Natürlich verleitet Alkohol zum schnelleren Fahren. Deshalb soll dies keine Entschuldigung sein aber endlich eine faire Schilderung der Situation seitens der Medien wäre angebracht.

      • silvie

        Der Meinung schließe ich mich auch an. Nun brauchen alle Beteiligten viel Kraft. Hoffe und wünsche dem Fahrer dass er darüber hinweg kommt und nicht daran zu Grunde geht. Und all die, die meinen Sie müssen den Fahrer und seiner Familie noch zusätzlich zusetzen, sollten mal nachdenken ob sie nie einen Fehler gemacht haben.

  • wichtigmacher

    Ich glaube, wir haben jetzt genug Fotos vom Audi und von diesem armen Teufel gesehen.
    Vielleicht sollte man jetzt auch mal eine Liste von all den Gasthäusern veröffentlichen, die diesem sicherlich offensichtlich Betrunkenen nach Mitternacht immer noch was eingeschenkt hatten.
    Diese sollten sich vielleicht auch mal an die Nase fassen…….

  • josef.t

    Alkohol-Geschwindigkeitsrausch (auch ohne Alkohol)
    am Steuer, sind immer fehl am Platz ?
    Ob einem Erwachsenen der Wirt sagen muss, wann es
    genug ist ?
    Schlussendliche entscheidet der Mensch und ist dann
    aber auch, für die Konsequenzen verantwortlich ?

  • petra1963

    Mir tun alle Opfer und deren Angehörige sehr leid. Auch der Unfalllenker tut mir leid, er ist auch ein Opfer, ein Opfer vom Alkohol.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Jugendlichen total nüchtern die Diskothek verlassen haben, und dann nach dem Aussteigen, im Gänsemarsch hinter dem weißen Straßenabgrenzungsstreifen gegangen sind.
    Nichts entschuldigt diesen schrecklichen Fehler des Fahrers, sich alkoholisiert ans Steuer zu setzten, aber ganz vorschriftsmäßig wird sich die Gruppe auch nicht verhalten haben.
    Wie Elmex schreibt, wäre ein faire Schilderung der Situation von der Presse angebracht.

  • josef.t

    „Ein Opfer vom Alkohol“ ? Ein Opfer des PS
    starken Wagens oder Opfer einer Waffe,
    mit der ein Mensch zu Tode kommt ?

  • tree

    Mein tiefstes Mitgefühl ALLEN, die in irgendeiner Form bei dieser Tragödie beteiligt waren. Man kann nur erahnen, welch Schmerz es sein muss, einen gebliebten Menschen zu verlieren, oder dabei zu sein als Zeugen, Helfer, überlebende Verletzte und vor allen Dingen als Unfallfahrer. Es muss die Hölle sein, durch die er und seine Familie, seine Mutter, Vater und Nahen gerade gehen. Die Menschen, die hier über den Unfallfahrer herziehen, sind einfach nur kurzsichtig (wohl von Hass, Ärger und Schmerz erfüllt), denn wie kann man so dermassen über wen urteilen und glauben, dass man selber nicht auch in einem solchen Inferno landen kann? Seid doch bitte mal ehrlich: wie oft hat man riskiert und es ist dann doch gut gegangen? Die Frage ist ja auch, warum in Südtirol soviel gesoffen wird?! Ist ja eindeutig ein tiefliegendes gesellschaftliches Problem. Stefan hat mindestens genauso viel Trost verdient, zumal er mit Wahrscheinlichkeit extrem leiden muss. Weggesperrt von seinen Lieben, allein in einer Zelle, mit dem Wissen.., das ist mit Sicherheit Hölle. Ein solcher Mensch braucht vor allen Dingen Verständnis, muss gehalten werden. Strafe ist das Leben von jetzt an genug.

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2020 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | DATENSCHUTZ & AGB | Cookie Hinweis

Nach oben scrollen