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„Es geht uns gut“

Gert Lanz

 

SVP-Fraktionssprecher Gert Lanz zum Landeshaushalt: Damit es den Südtirolern weiterhin gut gehe, müssten mutige Entscheidungen getroffen werden.
6,2 Milliarden Euro: Eine große Zahl, zu abstrakt für viele Südtirolerinnen und Südtiroler, glaubt Gert Lanz. Erst dann, wenn sie auf die verschiedenen Ausgabenbereiche aufgeteilt werde, erscheine sie viel anschaulicher und verständlich. „Es geht uns gut“, sagt der SVP-Fraktionsvorsitzende.
„Damit es so bleibt, müssen wir weiterhin bereit sein, mutige Entscheidungen zu treffen und die Herausforderungen der Zukunft als Chance sehen. Doch Geldmittel allein garantieren noch lange keine gute und gesunde Zukunft. Dazu gehört die Mithilfe aller, die in Südtirol leben“, so Lanz.
Deshalb sei die Entscheidung zu mehr Nachhaltigkeit gepaart mit der Bereitschaft zu mehr Eigenverantwortung das Erfolgsrezept schlechthin – und zwar in allen Bereichen unseres Lebens.

„Die Südtiroler Volkspartei ist seit nunmehr 70 Jahren Garant für das Wohlergehen Südtirols. Wie ein Blumenstrauß, vielfältig und bunt, präsentiert sich die Südtiroler Gesellschaft heute. Das Band, welches die verschiedenen Blumen zusammenhält, ist unsere Autonomie, für die die SVP steht, wie keine andere Partei“, zieht Lanz einen anschaulichen Vergleich. Südtirol habe seine Autonomie in den letzten Jahren wesentlich ausbauen können.

„Mehr Selbständigkeit macht uns selbstbewusster und es darf uns auch ein wenig stolz machen. Wir haben dank des großen Einsatzes unseres Landeshauptmannes in dieser Hinsicht noch sehr viel erreicht“, so Lanz. Die Rahmenbedingen seien gegeben, denn mit der Autonomie habe Südtirol eine große Chance bekommen. „Es ist uns besser als anderswo gelungen, Ungleichheiten zu beseitigen und so den sozialen Frieden zu sichern. Dies muss auch weiterhin unser vorrangiges Ziel bleiben. Dieser Haushalt ist ein Schritt in diese Richtung“. Nur dank der Autonomie hätte Südtirol diese Möglichkeiten. Die erfolgreiche Umsetzung dieser Möglichkeiten setze natürlich ein gutes Miteinander und einen konstruktiven Austausch mit allen Beteiligten voraus. Lanz ist überzeugt davon, dass dies auch weiterhin gelingen werde.

Mit gutem Gewissen könne Südtirol den Großteil seiner Finanzmittel in die Gesundheit und in die soziale Absicherung seiner Bürgerinnen und Bürger investieren. Allerdings verlangen weitere Themen wie Klimawandel, Mobilität, Bildung, Digitalisierung oder Migration eine noch höhere Aufmerksamkeit als bisher. „Diese Herausforderungen wollen wir als Chance sehen. Als Chance für unsere Weiterentwicklung. Gehen wir die Herausforderung positiv an, mit klaren Zielen und mit dem nötigen Verantwortungsbewusstsein“, sagt Lanz.

Ein mutiges Ziel der Landesregierung sei es, Südtirol als Ganzes, als Klimaland nachhaltig zu gestalten. „Das kann und wird uns gelingen. Wir sind bereit, erste Maßnahmen zu ergreifen. Sie sind im Haushalt 2020 bereits vorgesehen“, meint Lanz und spricht das „Nachhaltigkeitskonzept“ an, an welchem die Landesregierung schon seit geraumer Zeit arbeitet. Unter Berücksichtigung der vier Säulen Ökologie, Ökonomie, Ethik und Kultur werde Südtirol die „Nachhaltigkeitsbereitschaft“ seiner Menschen nutzen und damit zusammenhängende Aufgaben übernehmen und weiterentwickeln.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (24)

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  • kurt

    Der soll einmal schauen wie es seinen Ex – Arbeitern und Angestellten geht und nicht große Töne spucken dieser Größen wahnsinnige Angeber !!!!!.
    Uns geht es gut ja, wenn Scheuklappen auf hat und nicht links und rechts schauen braucht ,sowie mit der Ellbogen -Politik unterwegs wird es einem schon gut gehen.

  • morgenstern

    Mit mutigen Entscheidungen hat der Lanz ja so seine Erfahrungen.
    Übrigens, der Begriff „Schwadroneur“ stammt aus dem Französischem und heißt soviel wie „Dompfploderer“. .

  • ich1979

    Für wie blöd hält Lanz den Südtiroler, als dass der laut ihm nicht wissen kann, wieviel 6 Milliarden Euro sind?
    Nicht von sich auf ander schließen, bitte….

    Hätte mal er selbst mit Geld besser umgehen können, dann läge der Betrieb nicht am Boden.

  • ich1979

    Noch etwas will ich los werden :
    Die 6 Milliarden kommen allein vom Südtiroler Arbeiter und gewiss nicht von der Svp Landesführung.
    Ein Dankeschön an die Puggler wäre angebracht.
    Die Svp tut, als käme das Geld aus ihrer Tasche , dabei ist es umgekehrt, Euer Geld kommt von unserem schwer verdientem Lohn!

    • meintag

      Dass die SVP meint dass das Geld der Haushalte ihres war/ist ist schon seit Jahrzehnten so ausgelegt. Da hat sich ein Achammer doch selbst kürzlich im Ton vergriffen. Die Lobbys welche in Südtirol im Hintergrund die Musik machen müssen dabei genauso mitsingen.

    • michael73

      @ich1979 – das Geld kommt von allen zusammen, von Arbeitern wie Angestellten, von Landesbediensteten und sogar Politikern. Aber hauptsächlich kommt es von Unternehmern, die die Eier haben, eine Unternehmung aufzubauen, das Risiko einzugehen, TagundNacht zu arbeiten, Visionen haben und für den Staat dann auch noch die ganze Abrechnung machen und dafür sorgen, dass die Steuern rechtzeitig über F24 eingezahlt werden. Und selbst ein Gert Lanz (ich bin kein Fan von ihm) hat über Jahre hinweg viele Steuern bezahlt – dass sein Betrieb vielleicht nicht so läuft wie er sich das vorgestellt hat, kann eigentlich jedem passieren.

  • bernhart

    Es geht uns gut, bitte lass diese blöden Sprüche,denn wir kleine Arbeiter werden seit Jahren mit dem Spruch getröstet, nur uns bringt es nichts euer Wohlstand im Land ist vorgetäuscht.Arbeiter kommen nicht über die Runden und ihr sprechts von UNS GEHT ES GUT.
    Halt einfach den Mund

  • bettina75

    Es scheint Herr Lanz hat selbst zu mutige Entscheidungen getroffen…

  • drago

    “ Wir haben dank des großen Einsatzes unseres Landeshauptmannes in dieser Hinsicht noch sehr viel erreicht.“
    Fragt sich nur, welchen Landeshauptmannes. Zweifle daran, dass es sich um den gegenwärtigen handelt. Der fällt mehr durch große Reden auf und verkauft bevorzugt, das Fell des Bären lange bevor er erlegt ist. Sage nur Autobahnkonzession.

    • ostern

      @drago
      Gerade der Alt-Landeshauptmann war jener dieses Spruches „wie gut es
      uns geht“ . Aber mit seinen Ausgaben (und vielleicht eingaben) hat er es
      auch nicht recht genau genommen. Mit den Gelder der ehrlichen Steuer-zahler
      lässt sich leicht den „Grossen Mann“ spielen.

  • marting.

    genau so ein Pleite Unternehmer und Versager will den Menschen sagen was sache ist

    Gut get es den Volkstretern die sich die Taschen voll stopfen mit unserem Geld

  • franz1

    @ich1979,

    muaß der seinen longen Kleidoschronka a vokafn odo konn er den mitnehmen?
    I voschtea nit warum geade in Krisenzeiten – letzten 10 Jahre – sich die Metallbau-firmen so rasant vermehrt haben. Denen gehts olln guat, nur do Lanz hot in Gros bissn. Obo als Ungstellto ban Lond hot er jo an guitn Job!!

  • jennewein

    Mein lieber lanz uns könnte es noch viel besser gehen wenn ihr selber nicht so geldgeil wäret

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