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Die Niere

Peppe Mairginter und Claudia Antenhofer: Was bist du bereit, für mich zu tun? (Foto: Hermann Maria Gasser)

Die Pustertaler Theatergemeinschaft spielt eine bitter-witzige Komödie von Stefan Vögel.

 Es ist purer Zufall, dass die Pustertaler Theatergemeinschaft ihrer Uraufführung von „Eine Art Bruder“ von Burkhard Wetekam nun ein weiteres Stück zum Thema Medizin folgen lässt. Setzte sich ersteres ernsthaft mit der medizinischen Forschung im Spannungsfeld ethischer Grundsätze auseinander, behandelt diese Komödie höchst amüsant das Thema Organspende. Arnold, ein erfolgreicher Architekt, ist kerngesund. Bei seiner Frau Kathrin wird ein Nierenleiden festgestellt. Sie braucht eine Spenderniere. Die beiden erwarten jeden Augenblick Besuch von ihren Freunden Diana und Götz, mit denen sie einen sensationellen Auftrag feiern wollen, den Arnold an Land gezogen hat. Doch nun steht ganz klar die Frage im Raum: ist Arnold bereit, seiner Frau eine Niere zu spenden? Er zögert – sein Freund Götz jedoch bietet sofort an, eine Niere für Kathrin zu spenden. Nun bricht ein regelrechter Hahnenkampf um die Organspende aus, bei dem alle Beteiligten Federn lassen müssen. Stefan Vögel hat eine Komödie geschrieben, die nicht an die Nieren, sondern ans Herz geht – so amüsant wie anrührend, so aktuell wie brisant. Regie führt Alfred Meschnigg, es spielen Claudia Antenhofer (Oberwielenbach), Magdalena Porto (Toblach), Karlheinz Burger (Terenten) und Peppe Mairginter (Innichen).

Termin: Premiere ist am 15. November um 20.00 Uhr im Josef Resch Haus Innichen

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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