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Wenn Maschinen Dichter werden

Ob ein Text von einem Menschen oder einer Maschine stammt, wird zukünftig immer schwerer zu beantworten sein. (Foto: Shutterstock)

Welchen Einfluss intelligente Maschinen künftig auf unsere Sprache und Kreativität haben werden, ist das Thema eines Vortrags von Prof. Dr.-Ing. Klaus Diepold, den die Sprachstelle im Südtiroler Kulturinstitut gemeinsam mit der Volkshochschule und der Landesbibliothek Dr. F. Teßmann veranstaltet.

Ein Sportbericht für die Lokalzeitung, ein Gedicht nach dem Muster Goethes oder eine Abschlussarbeit für die Uni – künstliche Intelligenz ist bereits zu solchen kreativen Aufgaben fähig und wird darin laufend besser. Ob ein Text von einem Menschen oder einer Maschine stammt, wird zukünftig immer schwerer zu beantworten sein. Aber nicht nur mit Journalisten, Autoren oder Übersetzern misst sich künstliche Intelligenz im Sprachbereich. Es stellt sich wohl bald auch die Frage, ob Algorithmen die besseren Gesprächspartner sind. Ein persönlicher virtueller Assistent kann jedenfalls mehr Wissen speichern als ein Mensch und schneller lernen.

Prof. Dr.-Ing. Klaus Diepold von der Technischen Universität München erklärt in seinem Vortrag und bei der anschließenden Diskussion, was künstliche Intelligenz überhaupt ist und was sie im Bereich Kreativität und Sprache leisten kann. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, wird aber auch von der italienischen Journalistenkammer als Fortbildung anerkannt.

Der Vortrag mit dem Titel „Wenn Maschinen Dichter werden – Über künstliche Intelligenz, Kreativität und Sprache“ findet am Montag, 11. November um 18 Uhr im Waltherhaus in Bozen statt. Der Eintritt ist frei. Informationen erteilt die Sprachstelle im Südtiroler Kulturinstitut [email protected], www.kulturinstitut.org, Tel. 0471-313820.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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