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Vergeblich gewartet

Wie oft die Busse der SAD in den letzten Jahren ausgefallen sind. Und warum Landesrat Daniel Alfreider beim Gatterer-Unternehmen intervenierte.

von Heinrich Schwarz

Der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Andreas Leiter Reber forderte in einer Landtagsanfrage Daten zu den Ausfällen im Südtiroler Busverkehr in den letzten Jahren an. Obwohl in der Anfrage nie das Wort „SAD“ vorkommt, hat Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider allerdings nur die Ausfälle der SAD aufgelistet und nicht auch der anderen Konzessionäre.

Die Anzahl der ausgefallenen Fahrten ist sehr schwankend – zwischen 211 und 611 Fahrten pro Trimester. So gab es bei den SAD-Bussen im Winter 2018 insgesamt 611 Ausfälle, im darauffolgenden Frühjahr nur 211, im Sommer dann 254 und im Herbst wieder 578. Für 2019 sind die Daten laut Alfreider noch in der Ausarbeitungsphase.

Vergleicht man die ausgefallenen Fahrten mit den gesamten Fahrten, relativiert sich das Ganze: So gab es im Winter 2018 insgesamt 158.410 Fahrten, womit die 611 Ausfälle einem Anteil von 0,39 Prozent entsprechen. Im Frühjahr lag der Anteil bei nur 0,14 Prozent.

Allgemein ist weder eine deutliche Verschlechterung noch eine Verbesserung zu beobachten. In wie vielen Fällen ein technischer Defekt der Grund für einen Ausfall war und in wie vielen Fällen höhere Gewalt oder ein Verkehrsunfall, wird aber nicht spezifiziert.

Wie Alfreider jedenfalls erklärt, können die Konzessionäre bei Ausfällen aufgrund technischer Mängel am Fahrzeug in die Verantwortung gezogen werden.

MEHR DAZU IN DER DONNERSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG. 

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