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„Es gibt keine Ausrede mehr“

Francesca Schir und Maria Elisbeth Rieder

 

Das Team Köllensperger fordert, dass endlich Frauen in die Sechserkommisson berufen werden.

Es komme selten vor, dass vermeintlich große Männer ihren Stuhl räumen müssen, noch bevor sie richtig angefangen haben zu arbeiten. „Doch der Regierungswechsel in Rom lässt erwarten, dass der Lega-Kammerabgeordnete Filippo Maturi und Handelskammerpräsident Michl Ebner schon bald nicht mehr der Sechserkommission angehören werden“, schreibt das Team Köllensperger in einer Aussendung.
Die Sechserkommission arbeitet an den Durchführungsbestimmungen zu jenen Sachgebieten, welche in die Zuständigkeit der Provinz Bozen fallen. Bereits bei der Einsetzung der aktuellen Kommission hagelte es Kritik an der rein männlichen Besetzung, die – so die Kritiker – von reinem Parteienkalkül und männlichem Seilschaftsgehabe dominiert wurde. „Keine Spur von Chancengleichheit oder Gender Diversity“, bemängelt das TK.
„Doch diesmal gibt es keine Ausrede mehr!“, sind sich die Landtagsabgeordnete Maria Elisabeth Rieder und Francesca Schir, stellvertretende Vorsitzende des Teams Köllensperger einig. „In Südtirol gibt es viele, sehr kompetente Frauen für diese Aufgabe, und es ist höchst an der Zeit, dass diese auch in den politischen Spitzengremien Berücksichtigung finden.“, so die Forderung der beiden Frauen.
Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (3)

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  • george

    Das wäre höchst an der Zeit!

  • asterix

    Gender Diversity, wenn ich das schon lese stellen sich mir die Nackenhaare auf. Nicht das ich etwa etwas gegen Frauen hätte. Nein ganz im Gegenteil. Es gibt viel sehr tüchtige Frauen. Jede Mutter mit ein paar Kindern ist eine außergewöhliche Frau. Aber wegen der „Gender Diversity“ Anspruch auf irgendwelche Sessel in Kommissionen zu stellen ist blanker Blödsinn.

    • george

      Da wäre schon viel öfter und anderswo gegen solche Anglizismen vorzugehen und aufmerksam zu machen. Bei den Kleinen wird es gesehen und traut man sich, bei den Großen werden Augen und Ohren zugemacht und man hat nichts gesehen und nichts gehört, obwohl eigentlich das gerade viele stören müsste. Von Identität ist nicht mehr viel zu merken.

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