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Eine Art Bruder

Foto: Hermann Maria Gasser

Die Pustertaler Theatergemeinschaft holt in der Festung Franzensfeste jene Aufführungen nach, die im April wegen eines akuten Krankheitsfalles ausgefallen waren.

Die Uraufführung des Stückes „Eine Art Bruder“ von Burkhard Wetekam setzt sich mit einem aktuellen und höchst brisanten Thema auseinander: die medizinische Forschung im Spannungsfeld ethischer Grundsätze.

Zum Inhalt: vor 35 Jahren kam Paul als eines der ersten „Retortenkinder“ zur Welt. Das Ziel: durch eine Knochenmarkspende soll er seinen todkranken Bruder Erik heilen. Nun hat Paul, mittlerweile eine gescheiterte Existenz, sein eigenes Ziel: er verlangt von seinem Bruder Erik, in der Zwischenzeit als Chef eines Pharma-Unternehmens sehr wohlhabend, die Hälfte seines Vermögens. Schließlich hat er, ohne dass man ihn gefragt hätte, Eriks finanziellen Aufstieg erst ermöglicht.

Unter der Regie von Alfred Meschnigg (der auch für das Bühnenbild verantwortlich zeichnet) spielen Claudia Antenhofer (Oberwielenbach), Sonja Ellemunt (Bruneck), Angelika Plank (Sand in Taufers), Rudolf Beikircher (Oberrrasen), Peppe Mairginter (Innichen) und Wolfgang Michor (Dölsach/Osttirol).

Regisseur Alfred Meschnigg setzt auch bei dieser Inszenierung wieder auf das bewährte Studiobühnenkonzept, das dem Publikum beste Hör- und Sichtbedingungen bietet und eine unglaublich dichte Theateratmosphäre schafft.

Termine: 4., 6., 7. September um 20.00 Uhr, am 8. September um 18.00 Uhr in der Festung Franzensfeste. Reservierungen unter  340 2710279 oder [email protected]

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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