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UNIKA eröffnet

Unika-Vernissage mit LH Arno Kompatscher

Nicht mit einem Paukenschlag, sondern mit stilvollen Saxophonklängen des Grödner MusikersThomas Piazza wurde am Mittwoch im Tenniscenter von St. Ulrich/Runggaditsch die 25. Grödner Kunstmesse vintecinch UNIKA eröffnet

 Alle 32 zur Zeit aktiven Mitglieder nehmen heuer teil. Darüber hinaus sind 43 ehemalige UNIKA-Mitglieder der Einladung gefolgt.  UNIKA ist in diesem viertel Jahrhundert zu einer generationsübergreifenden Vereinigung herangewachsen, welche sich in den vielen Jahren an zahlreichen Ausstellungen, Symposien, Messen und Großprojekten beteiligt hat. Die Werke waren und sind weltweit vertreten, das Ausstellungsrepertoire der UNIKA-Künstler kann sich sehen lassen: Taiwan (Museum in Taipeh), Wales/USA (Symposium und Galerieausstellung), Tanzania/Afrika (world wood day Tanzania/Afrika (world wood day), Island (Schneeskulpturen) usw. Europaweit waren und sind die Kunstschaffenden mit ihren Werken in beinah allen Staaten vertreten. Über all die Jahre waren und sind Bildhauer und Bildermaler ein Teil dieser Gruppe. Viele von ihnen nutzen die UNIKA als Drehscheibe und Sprungbrett für ihre Karriere. Darunter weltbekannte Künstler, die sich in der internationalen Kunstszene längst einen Namen geschaffen haben, wie zum Beispiel Aron Demetz, Peter Demetz, Bruno Walpoth, Ivan Lardschneider, Wilfried Senoner, um nur einige namentlich zu erwähnen. Die Werke haben sich verändert. Vom Ursprungsgedanken geblieben ist das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Euphorie der Grödner. Dies zeigt die „vintecinch (ladinisch steht für 25)  UNIKA 2019“, zweifellos.

Stets ist die Gruppe bemüht, sich auch Neuem zu öffnen, junge Künstler und seit Kurzem auch die Fotografie finden im UNIKA-Rahmen eine Chance, sich zu präsentieren.

Das jährliche Highlight ist die mittlerweile über die Landesgrenzen hinaus bekannte UNIKA-Kunstmesse. Dabei präsentieren sich die Aussteller vier Tage einem internationalen, kunst- und handwerksinteressierten Publikum. Tausende Kunstliebhaber besuchen alljährlich ganz gezielt die – auch diesmal vom Kunstkritiker und Kunsthistoriker Andrea Baffoni aus Perugia kuratierte – Werkschau.

Der seit vier Jahren im Amt aktive UNIKA-Präsident Christian Stl Holzknecht freut sich, denn er weiß: „Die Gründung der Unika vor 25 Jahren und die darauffolgende praktische und geistige Arbeit, haben maßgeblich zum Überleben des qualitativ hochwertigen Kunsthandwerks beigetragen.“ So unterstreicht das Emblem der Schutzmarke für vollständig und ausschließlich handgefertigte Holzskulpturen jedes der UNIKA-Werke. „Mit großer Freude können wir nun gemeinsam das Jubiläum dieser Erfolgsgeschichte feiern, die Aussteller brennen darauf, ihre Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren!“, so Stl. Für ihn persönlich ist die UNIKA eine „beflügelte Leidenschaft, automatische Unterstützung und ein wertvolles, wichtiges und notwendiges Vorbild für die Jugend. Ein Erlebnis und ein Geschenk für uns Kreativwirkende.“

Neben allen aktuellen UNIKA-Mitgliedern, die an der Jubiläumsschau vollzählig teilnehmen, wurden auch alle ehemaligen Mitglieder zum Ausstellen eingeladen. Fast alle haben zugesagt, darunter einige Bildhauer und Maler, die mittlerweile großes, internationales Ansehen genießen. Jeder Aussteller wird dem Publikum bis zu drei seiner Werke zeigen. Dieses Aufeinandertreffen der zahlreichen Kunstwerke unterschiedlichster Stilrichtungen ist einerseits ein provokatives Risiko, andererseits aber auch eine Chance, die Vielseitigkeit des breiten Spektrums zu spiegeln.

 „Die Grödner Meister überzeugen dabei mit ihrer Kreativität und mit der Einmaligkeit ihres Schaffens. Einsatz und Begeisterung für das mit Hand Geschaffene, Leidenschaft für geniale Formen und Farben, für das Gestalten und Verzieren kennzeichnen das Grödner Kunsthandwerk. Das Wissen und Können wird von den alten Meistern an die jungen Kunstschaffenden weitergegeben“, so Landeshauptmann Arno Kompatscher in seinem Vorwort im Jubiläumskatalog und weiter: „Schöpferisches Gestalten, die Suche nach neuen, individuellen Formen, der Respekt der Tradition und die Beherrschung der kunsthandwerklichen Techniken machen das Grödner Kunsthandwerk aus. Jedes einzelne Werk ist eine kleine Kostbarkeit!“

UNIKA’s-LONG Night am Freitag, 30. August um 20:30 Uhr in der Tennishalle von St. Ulrich/Runggaditsch: An diesem langen Abend wird inmitten der beleuchteten Gesamtwerksschau in Zusammenarbeit mit dem Grödner Filmfestival DOLOMITALE der Film „EISENBERGER“ von Hercli Bundi (90 min) gezeigt. Eintritt: 10 Euro (Ausstellungsbesuch, Filmvorführung und 1 Getränk inbegriffen)

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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