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„Vecchi ist ein Schleifer“

Am Sonntag startet der FC Südtirol in die Serie-C-Saison. Geschäftsführer Dietmar Pfeifer über das neu gewonne Selbstvertrauen, die Mannschaft und die Rolle als Geheimfavorit.

Tageszeitung: Herr Pfeifer, viele Ausnahmekönner auf dem Feld, ein starker Trainer auf der Bank und gute Ergebnisse im Italienpokal. Ist das der beste FC Südtirol aller Zeiten?

Dietmar Pfeifer: Das werden wir noch sehen. Wir haben ein gutes Gefühl, ich denke, wir haben eine schlagkräftige Truppe und wir haben einen erfahrenen Trainer. Wir sind uns aber auch bewusst, dass wir die beste Meisterschaft spielen, die es je gegeben hat. Das Niveau ist extrem gestiegen, dazu muss man sich nur die Namen der Mannschaften anschauen: Triestina, Vicenza, Padova, Modena, Cesena, Reggiana, Piacenza und so weiter. Das sind von Namen her alles Serie-B-Vereine, die auch das nötige Geld haben. Ich bin aber überzeugt, dass wir in dieser Meisterschaft bestehen können.

Die Saison beginnt am Sonntag. Wie ist der Stimmung in der Mannschaft?

Die Stimmung ist auch aufgrund der letzten Resultate top. Wir haben eine positive Stimmung, die den gesamten verein anstacheln kann. Alle sind froh, dass es jetzt losgeht. Die letzten eineinhalb Jahre haben wir so viel trainiert, wie noch nie. Trainer Stefano Vecchi ist ein richtiger Schleifer. Das wollen wir auf dem Feld auch beweisen. In der Vorbereitung haben wir genau das gemacht. Jetzt können wir es auch in der Meisterschaft zeigen.

Im Gegensatz zu den vorhergehenden Saisons wirkt der FCS heuer deutlich selbstbewusster. Woher kommt dieses Selbstbewusstsein?

Wir sind natürlich ebenso wie andere Vereine gewachsen. Wir haben jetzt endlich die Kraft auch zehn Stammspieler zu halten und einige gute Spieler dazuzukaufen. Vorher mussten wir die gesamte Mannschaft austauschen und von null starten. Dieses Mal können wir aber auf Top-Spieler zählen, die auch letztes Jahr dabei waren. Der Stamm besteht also schon. In den letzten Jahren wussten wir nie so Recht wo wir stehen. Jetzt wissen wir es.

Auch in der nationalen Presse wird der FCS mittlerweile zum erweiterten Favoritenkreis auf den Aufstieg gezählt. Erhöht das den Druck auf die Mannschaft?

Nein überhaupt nicht, auch weil wir das nicht ernst nehmen. Ich habe davor einige Mannschaften genannt, die Top-Vereine sind. Unser Ziel sind die Play-off. Sobald wir in den Play-off sind, werden wir versuchen die bestmögliche Platzierung zu erreichen. Danach schauen wir, was passiert.

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