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„Wir sind geschockt“

Foto: 123RF.com

Beim Südtirol Ultra Skyrace ist eine Teilnehmerin am Samstag von einem Blitz getroffen und getötet worden.

Das Südtirol Ultra Skyrace am Samstag endete für eine Teilenehmerin tödlich!

Laut Landesnotrufzentrale wurde eine Läuferin gegen 19.15 Uhr während eines Unwetters am Kratzbergersee auf der Sarntaler Seite auf rund 2.100 Metern Meereshöhe von einem Blitz getroffen.

Augenzeugen alarmierten sofort die Rettungskräfte.

Die Frau wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in das Krankenhaus nach Bozen geflogen, wo sie jedoch ihren Verletzungen erlag.

Beim Todesopfer soll es sich um eine 44-jährige Sportlerin aus Norwegen handeln.

Die Veranstalter haben auf Facebook eine Stellungnahme veröffentlicht.

Darin heißt es:

„Die siebte Ausgabe des Südtirol Ultra Skyrace 2019 wurde am Samstagabend von einem tragischen Unglück überschattet. Eine Teilnehmerin aus Norwegen wurde im Bereich des Kratzberger Sees von einem Blitz getroffen und dabei tödlich verletzt.    

Zu dem Unglück kam es gegen 19.15 Uhr. Eine mehrköpfige Gruppe war im Bereich des Kratzberger Sees auf rund 2.120 Metern Seehöhe unterwegs, als eine 44-jährige Athletin aus Norwegen während eines Gewitters von einem Blitz getroffen und verletzt wurde.

Rund 30 Minuten vor dem Unglück war das Rennen wetterbedingt unterbrochen und die Teilnehmer bei Antran, der Hirzerhütte und beim Kesselberg aufgehalten worden.

Einige Athleten befanden sich in diesen Streckenabschnitten jedoch außerhalb der Reichweite der Streckenposten. So auch jene Gruppe mit der verunglückten Norwegerin.

Athleten, die das Unglück beobachtet hatten, setzten den Notruf ab.

Die Verunglückte wurde nach der Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber Pelikan I umgehend ins Krankenhaus Bozen geflogen, erlag jedoch ihren Verletzungen.

„Wir sind geschockt und tief erschüttert über dieses tragische Unglück“, so Josef Günther Mair, Leiter des OK Teams des Südtirol Ultra Skyrace. „Den Angehörigen der verunglückten Athletin drücken wir unser tiefstes Mitgefühl aus.“

Die für Sonntag, 11 Uhr angesetzte Siegerehrung wurde abgesagt.“

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (24)

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  • jennylein

    Ein tragischer Unfall und hier wollen wiedermal ein paar Oberschlaue, die sicherlich ihr ganzes Leben noch nie etwas organisiert oder irgendwelche Verantwortung übernommen haben, schon ein Urteil fällen. Schämt euch.

    RIP

  • prof

    Das OK Team mit Josef Günther Mair an der Spitze organisiert diesen Ultra Skyrace immer bestens und versucht alles was zu einem Unglück führen könnte auszuschließen.Leider ist etwas passiert was jeden Bergwanderer passieren kann. Für das OK Team ist das natürlich ein schwerer Schlag,aber man soll und darf sie nicht für so einem schrecklichen Unglück verantwortlich machen.
    @kurt logisches denken ist auch nicht deine stärke,ansonsten hättest du nicht einen solchen Blödsinn geschrieben.

  • perikles

    Die starken Gewitter waren seit Tagen erwartet worden, von daher bleibt die Frage nach der Verantwortung des Veranstalters.

  • criticus

    Traurig!
    Traurig auch die Kommentare einiger Schreiberlinge und die persönlichen niveaulosen Angriffe!
    Schreiberlinge, die noch nie am Kratzbergersee waren. So etwas könnte auch im Tal passieren, auch da gab es Tote durch Blitz (z.B.: beim Golfspielen) Aber, seit Jahren sind immer wieder schwere Gewitter während dieser Veranstaltung niedergegangen. Hat man sich nie Gedanken gemacht? Warum verschiebt man solche Veranstaltungen nicht auf einem Septembertag oder Anfang Oktober? Zugegeben, es könnte auch da ein Gewitter geben, aber ab Mitte September sind Gewitter schon eher selten.
    Der Schweizer Lawinenpapst Werner Munter hat einmal bei seinen Vorträgen gesagt: Wenn Sie die absolute Sicherheit wollen, dann müssen Sie bei nicht fließenden Gewässern, am besten vor Pfützen, fischen.

    • andreas

      September/Oktober kann es zu Kälteeinbrüchen kommen.
      Die Problematik der Unwetter und Teilen, wo man die Läufer nicht erreichen kann, waren bekannt. Deshalb wurde das Rennen ja unterbrochen.

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