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Verlorene Millionen?

Das Budget der Landesabteilung Denkmalpflege soll drastisch gekürzt werden – zum Ärger der Grünen.

Die Abteilung Denkmalpflege soll drastische Kürzungen erfahren, die mit 3,5 Millionen Euro beinahe einer Halbierung entsprechen.

Der Landesverband für Heimatpflege warnt vor solchen Einschnitten. „Zurecht“, so finden die Grünen, zumal das bisherige Budget ohnehin nur für einen gehobenen Notdienst ausreiche.

„In einem für das Orts- und Landschaftsbild Südtirols grundlegenden Bereich, der die Identität unseres Landes grundlegend stärkt, sind solche Budgeteinschnitte nicht zumutbar. Sie werden die EigentümerInnen von Häusern, Kirchen und Objekten, die mit viel Mühe und persönlichem Einsatz um den Erhalt ihrer Objekte ringen, entmutigen. Zudem wird die Unterschutzstellung weiterer Objekte regelrecht abgeschreckt, wenn BesitzerInnen über steuerliche Vorteile hinaus keine weiteren Hilfen zu erwarten haben“, schreiben die Grünen in einer Aussendung.

Die neue Landesrätin für Denkmalpflege, Maria Hochgruber Kuenzer starte durch die Budgetkürzung mit gezogener Handbremse in ihre Arbeit.

„Damit ist auch schon geklärt, welchen Wert man diesem Ressort beimisst – und damit dem Erhalt von Kulturerbe und Landschaft“, so die Grünen.

Die Grünen treten mit Nachdruck für die Sicherung des „kleinen, aber strategischen“ Budgetanteils der Denkmalpflege ein und fordern die Landesregierung auf, die Haushaltsschere aus diesem Bereich fernzuhalten.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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