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Die Bäuerin des Jahres

Die Bäuerin des Jahres 2019 heißt Martine Zelger Obrist, Bäuerin auf dem Altebnerhof in Leifers.

Martine Zelger Obrist wurde vom Landesbäuerinnenrat stellvertretend für die Bäuerinnen des Landes zur „Bäuerin des Jahres 2019“ gewählt. In vorbildlicher Weise gestaltet sie die Landwirtschaft am Altebnerhof aktiv und innovativ mit. Die Auszeichnung der Südtiroler Bäuerinnenorganisation wird heute (Sonntag, 24.03.2019) beim 39. Landesbäuerinnentag in Bozen zum zwölften Mal Dank der Stiftung Südtiroler Sparkasse vergeben.

„Die Auszeichnung ehrt und stärk mich als Bäuerin. Ich möchte die Freude am ‚Bäuerinsein‘ einfach weitergeben und auf den zentralen Stellenwert der Bäuerin auf dem Hof hinweisen“, sagt die 38-jährige Bäuerin des Jahres Martine Zelger. Sie ist auf dem Altebnerhof aufgewachsen und wird den Hof von ihrem Vater übernehmen. Sie hat in den letzten Jahren die Freude am Anbau und Verarbeiten der verschiedenen landwirtschaftlichen Produkte entdeckt. Gemeinsam mit ihrer Familie bewirtschaftet sie die knapp 2 ha Obstwiesen, die Kastanienhaine und den Gemüseacker.

Seit 1997 geht die Familie auf dem Bauernmarkt in Leifers und seit fünf Jahren auf auf dem Bauernmarkt von St. Jakob. Die zweifache Mutter kümmert sich zudem um das Wohl ihrer Gäste und versorgt die Tiere am Hof. Die Jungbäuerin möchte ihren Betrieb weiterentwickeln: den Bauernmarkt und die Imkerei.

Die weltoffene, weitsichtige und aktive Bäuerin singt auch im Seitner Kirchenchor und ist passionierte Jägerin. Seit 2011 ist sie zudem Ortsbäuerin der SBO-Ortsgruppe Leifers St. Jakob – Pfatten.

„Weiterbildung und Innovation sind wichtig, doch nicht nur: Wir müssen auch zufrieden sein mit dem was wir haben. Wichtig ist mir auch, unsere Kinder für die Landwirtschaft zu begeistern sowie ein gutes Zusammenleben der Generationen am Hof. Das ist eine Bereicherung“, sagt Martine Zelger: „Jede Bäuerin ist einzigartig und würde sich die Auszeichnung verdienen.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (8)

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  • rota

    Jagd und Imkerei: wie geht das zusammen?
    Diese Konstellation der Naturverbundenheit trifft man höchst selten weil meistens die Jagd überhand nimmt und die Bienen vernachlässigt werden.

  • thefirestarter

    Wieso nicht, wir haben ja einige Hundert Bären im Land die unseren Imkern schwer zu schaffen machen…
    … Selbstjustiz, erweiterte Selbstverteidigung… nenn es wie du willst.
    Unseren Bauern sind halt Top.. auch in Steuerzahlen vermeiden und Beiträge kassieren..

    • rota

      Andererseits betrachtet man die Steuergeldverschwendung für den Austausch schon bestehender und nicht obsoleter Bushalteunterstände zu 53.000€ pro Stück würde Steuerhinterziehung zur Tugend.

      • thefirestarter

        Stimme dir zu das dies Steuerverschwendung ist… aber hier müsste es eben eine Instanz geben die so was ahndet, schnell und effektiv… eventuell ein Mütterchen mit Hausverstand…

        Steuerhinterziehnung ist keine Option und es ist kein Kavaliersdelikt.
        Nur durch Steuern kann unser Gesundheitssytem erhalten, Ordnung und Rechtsstaatlichkeit aufrecht bleiben.
        Was es braucht ist ein gerechte und effiziente Besteuerung sprich höhere Besteuerung der Vermögenden und schliessen von Schlüpflöcher. Luxus muss höher besteuert werden.

  • ollaweilleiselber

    „Luxus muss höher besteuert werden“
    Geschieht ja bereits durch einen höheren MwSt.Prozentsatz auf solche Güter, welche ex lege als Luxusgüter klassifiziert werden.
    Im übrigen gilt immer noch die italienische Verfassung, welche im Art. 35 folgendes festschreibt:
    „Tutti sono tenuti a concorrere alle spese pubbliche in ragione della loro capacità contributiva.
    Il sistema tributario è informato a criteri di progressività.“
    Es zählt also die „capacità contributiva“ und die wird nach der Höhe des Einkommens bemessen.

    • thefirestarter

      So? Ich wüsste nicht, dass es einen höher MwSt.Satz als 22 % in Italien gibt.

      • andreas

        22% alles außer unten angeführtes

        10% Arzneimittel, Theaterkarten und Tickets für Veranstaltungen, die Personenbeförderung sowie Rechnungen in Hotels und Restaurants

        4% Grundnahrungsmittel, landwirtschaftliche Güter sowie Bücher und Presseerzeugnisse

        0% Leistungen von Ärzten und Sozialdiensten

        • thefirestarter

          schon klar andreas,
          mein vorschreiber hatte aber, so scheint es mir, von eine höheren MwSt. auf Luxusgüter geschrieben, was nonsens ist.
          Ob du ein Unterhose oder eine Luxusjacht kaufst zu bezahlst 22 %.
          Bzw. bei der Jacht hast du x-Möglichkeiten die 22% zu umgehen… alles Legal natürlich.

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