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Bosisio und Cremonini

Malerei von Robert Bosisio: Seine malerischen Ansätze und Sujets sind nun vielfältiger und variantenreicher.

Robert Bosisio und Rudy Cremonini zeigen in der Galleria Doris Ghetta neue Werkzyklen. Kuratiert von Sabine Gamper.

Robert Bosisio zeigt in der Galleria Doris Ghetta seinen neuesten Werkzyklus mit Arbeiten, welche im Laufe des Jahres 2018 entstanden sind. Seine malerischen Ansätze und Sujets sind nun vielfältiger und variantenreicher, wenngleich bekannte Motive auch hier wiederkehren. Wir begegnen den Portraits und den Wolkenbildern genauso wie den Räumen mit Ausblick durch Türen, welche auch in dieser neuen Serie wieder präsent sind. Doch die Stimmung der Bilder ist unheimlicher, wenngleich auch erzählerischer. Anleihen der metaphysischen Malerei charakterisieren einige der neuen Arbeiten. Das Medium der Fotografie spielt eine evidentere Rolle, indem Robert Bosisio nun über das reine Arbeiten auf Vorlage von fotografischen Bildern, welches er bereits in der Vergangenheit praktizierte, hinausgeht, und teilweise Oberflächen schafft, welche wie von fotografischen Filtern farblich verändert erscheinen. Die Arbeiten sind nach wie vor charakterisiert von einer atmosphärischen Dichte, welche den Bildern eine vibrierende Aura verleiht.

Rudy Cremonini stellt  nach seiner letzten Einzelausstellung im Jahre 2016 eine Auswahl seiner neuesten, zum Großteil im Jahre 2018 entstandenen Werke vor. Rudy Cremonini ist Jahrgang 1981, er stammt aus Bologna, wo er an der Accademia delle Belle Arti studierte. Er gehört einer jüngeren Künstlergeneration an, welche sich zur Gänze dem Medium der Malerei verschrieben hat, das sie auf eine frische, unprätentiöse, aber bedingungslose Weise praktiziert. Trotz seines figurativen und darstellenden Ansatzes ist es kein akademischer Umgang mit Malerei, den die Kunst von Rudy Cremonini kennzeichnet, sondern vielmehr ein sehr freier, gewagter und großzügiger Ansatz, mit welchem eine Zwischenwelt zwischen Realität und Traum, aber auch zwischen Figuration und Abstraktion beschreibt. Gerade in den letzten beiden Jahren lässt sich beobachten, dass die Malereien von Cremonini eine beeindruckend prägnante Charakteristik zwischen großzügigem Pinselstrich, monochromer Farbpalette und Reduktion des Sujets erlangt haben.

Termin: Eröffnung am 14. Dezember um 19.00 Uhr in der Gallerie Doris Ghetta, Pontives, St. Ulrich. 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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