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Der „wacklige“ Sitz

Die SVP befürchtet, bei den Landtagswahlen einen Sitz zu verlieren – und stellt sich auf zähe Koalitionsverhandlungen ein. Nicht wenigen in der Partei graut es vor der „menschenverachtenden Politik“ der Lega.

Von Matthias Kofler

Die SVP stapelt vor den bevorstehenden Landtagswahlen tief – und übt sich in Bescheidenheit. Spitzenkandidat Arno Kompatscher erklärte jüngst in einem Interview mit der APA, dass er am kommenden Sonntag ein „Ergebnis über 40 Prozent“ anstrebe. Auch Parteichef Philipp Achammer betonte mehrmals, dass es in Europa wenige Parteien mehr gebe, die bei Wahlen ein „Ergebnis mit einer 4 davor“ erreichten.

Von der Rückeroberung der absoluten Mehrheit, die 2013 erstmals verloren ging, spricht in der SVP mittlerweile niemand mehr. Stattdessen geht Führung des Edelweißes davon aus, am Sonntag einen Sitz im Hohen Haus zu verlieren. Damit käme die SVP auf insgesamt 16 Landtags-Mandate und hätte immer noch den unangefochtenen Führungsanspruch im Lande. Es wäre also ein Verlust, den man verschmerzen kann. Ungemütlich wird es für die Parteiführung um Philipp Achammer, Angelika Wiedmer, Daniel Alfreider und Karl Zeller erst dann, wenn man zwei oder gar drei Mandate verlöre. Ein solches Horrorszenario wird aber parteiintern als eher unwahrscheinlich eingestuft.

Dass die SVP ihre derzeitigen 17 Mandate beim Urnengang am 21. Oktober wohl nicht halten wird können und einen Sitz einbüßt, wird darauf zurückgeführt, dass man mit einer steigenden Wahlbeteiligung innerhalb der italienischen Bevölkerung rechnet. Vor allem der Lega wird – auch dank des Dauereinsatzes von Vize-Ministerpräsident Matteo Salvini – zugetraut, ordentlich Wähler mobilisieren zu können. Bei den Wahlen vor fünf Jahren erreichten die Italiener nur magere fünf Landtagsmandate. Die Anzahl der italienischen Sitze dürfte am Sonntag auf sechs bis sieben ausgebaut. „Jeder Sitz, den die Italiener dazugewinnen, geht auf Kosten der deutschsprachigen Bevölkerung – und damit auch auf Kosten der SVP“, heißt es unterm Edelweiß.

Stimmen die Kalkulationen der SVP, dann darf sich die Lega über den Gewinn von zwei Landtagsmandaten freuen. Zusammen mit der Lega würde das Edelweiß auf 18 Sitze kommen – die erforderliche absolute Regierungsmehrheit. Dennoch stellen sich die SVP-Strategen auf zähe und langwierige Koalitionsverhandlungen ein. Ähnlich wie vor fünf Jahren, als der damalige Parteiobmann Richard Theiner einen „Pakt“ mit PD-Chef Pier Luigi Bersani ausverhandelt hat, ist die SVP auch in der Frage einer „Zweckehe“ mit der Lega gespalten. Insbesondere für die ArbeitnehmerInnen, die SVP-Frauen und für das Meraner Duo Karl Zeller (Vizeobmann) und Julia Unterberger (Fraktionschefin der Autonomiegruppe im Senat) ist Matteo Salvini nach wie vor ein rotes Tuch. „Die rassistische, menschenverachtende und europafeindliche Haltung der Lega ist mit den Grundwerten unserer Partei nicht vereinbar“, sagt ein langjähriger Landtagsabgeordneter.

Allerdings gibt es neben der Lega wenig Alternativen für die SVP: Der PD dürfte aller Voraussicht nach ein Mandat verlieren, die anderen Parteien des Rechtslagers kommen für eine Koalition nicht in Frage. Einer Zusammenarbeit mit dem Team Köllensperger haben Philipp Achammer und Co. bereits eine klare Absage erteilt, da diese Liste nicht die Italiener im Lande repräsentiere. Wenngleich man Paul Köllensperger ein gutes Ergebnis von drei bis vier Sitzen zutraut. Die Grünen hingegen laufen – immer laut SVP-„Bauchgefühl“ – Gefahr, ein Mandat einzubüßen. Auch das rechtspatriotische Lager dürfte, sollten sich die Einschätzungen unterm Edelweiß bewahrheiten, geschwächt aus den Wahlen hervorgehen: Zwar würde die Süd-Tiroler Freiheit ein Mandat dazugewinnen und künftig vier Vertreter im Landtag stellen. Gleichzeitig aber wird den von Skandalen gebeutelten Freiheitlichen der Verlust von „mindestens zwei Mandaten“ prophezeit.

SVP-Wahlkampfleiter Thomas Widmann will sich jedoch nicht mit Zahlenspielereien befassen: „Wenn wir jetzt diskutieren, ob es 16 oder 17 Mandate werden, dann verlieren wir dadurch zehn Prozent unserer Energie. Wir müssen Vollgas geben und den Menschen zeigen, dass wir aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben. Noch herrscht bei den Wählern eine gewisse Katerstimmung, doch die Stimmung wird von Tag zu Tag besser. Das Land braucht eine starke SVP und keine Dreierkoalition. Südtirol braucht stabile Verhältnisse, damit es nicht zu einer normalen italienischen Provinz wird.“

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (27)

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  • leser

    Sudtrol braucht eiine abwahk der alten sesselkleber

    • tiroler

      Die SVP weiss selbst, dass es im besten aller Fälle nur 15 Sitze werden und auch nur, weil die Freiheitlichen Ulli Mair nicht von der Liste genommen haben. Die F sind für jeden vernünftigen unwahlbar

    • reinhold

      betrachten wir die Skandale und Fehler der SVP dann sollten alle Sitze der SVP wackeln und nicht nur einzelne

      – unwirksame Abkommen mit dem Staat (2011-2014 über 3200 Millionen)
      – jährliche Abgaben an den Staat (800 Millionen pro Jahr bis 2018)
      – jährliche Abgaben an den Staat (476 Millionen pro Jahr ab 2018)
      – der SEL Skandal (Millionengrab)
      – der Flughafen (Millionengrab)
      – der SafetyPark (Millionengrab)
      – das Milliardengrab BBT (MILLIARDENgrab)
      – die Wasserstoffanlage und –Busse (Millionengrab)
      – die Müllverbrennungsanlage (Millionengrab)
      – der Thermen Hotel Skandal (Millionengrab)
      – die Air Alps Beteiligung & Subventionen (Millionengrab)
      – Stiftung Vital (Millionengrab und Vetternwirtschaft)
      – die vielen Protzbauten überall (Millionengrab)
      – der Technologiepark (Millionengrab)
      – der Stein-an-Stein Skandal (Millionengrab)
      – die unnützen Landesgesellschaften (BLS, TIS, NOI, IDM, usw.) (Millionengräber)
      – die defacto Schenkung von Wohnungen ans Militär (Millionengrab)
      – Steuergeldverschwendung Kulturhauptstadt 2019 (Millionengrab)
      – Schadensersatzzahlungen der Therme Meran (Millionengrab)
      – E.ma.con Pleite (Millionengrab)
      – sinkende Renten und Verlust von Rentengeldern (300 Millionen im Jahr)
      – die Konzessionsvergabe der Ahrstufen
      – der SE Hydropower Skandal
      – der Unwählbarkeit von Kandidaten Skandal
      – die Verbandelung mit allen Verbänden und Vereinen
      – der Wanzen-Affären Skandal
      – der Turbo-Staatsbürgerschaft-für-SVP-treue-Ausländer Skandal
      – der Toponomastik Skandal
      – der Mussolini Relief und Siegesdenkmal Skandal
      – die vielen Bürgermeister-Skandale
      – der Treuhandgesellschaften Skandal
      – der Sonderfonds Skandal
      – die ungerechtfertigten Privilegien und Dienstwagen
      – die unverschämten Politikergehälter und -Pensionen
      – die weitverbreitete Vetternwirtschaft
      – die Behinderung der Direkten Demokratie
      – der Kuhhandel bei der Parteienfinanzierung
      – der WOBI Skandal
      – der Kaufleute-Aktiv Skandal
      – der Ausverkauf der Heimat
      – der allgegenwärtige Postenschacher
      – der verbilligte Immobilien für Durnwalder Skandal
      – der Egartner Skandal
      – der skandalöse SMG Vertrag zugunsten Christoph Engl
      – der Wahlkampf von mit Steuergeldern finanzierten Verbänden und Vereinen
      – der Zarenbrunn-Deal (Russen Kuhhandel des EX LH)
      – unerlaubte Wahlwerbung am Wahltag
      – Politikerrenten Skandal (ausgedacht & abgestimmt von SVP) und Rekurse
      – Unverschämte Vorschußzahlungen Pensionen (Versuch die SVP Kasse zu sanieren)
      – Arbeitslosengeld für Pensionsmillionäre & Systemprofiteure (Laimer, Rainer, Munter,…)
      – Millionen Euro Schulden der SVP
      – Finanzierung von Wahlwerbung für Marie Ida Måwe aus SVP Parteikasse
      – gebrochenes Wahlversprechen Mindestpension
      – ESF Gelder Skandal
      – Rekurse der Ex-Mandatare und immer noch SVP Mitglieder
      – gebrochenes Versprechen GIS
      – gebrochenes Wahlversprechen kleine Krankenhäuser
      – Wählertäuschung Doppelte Staatsbürgerschaft
      – Versagen bei Sicherheit und Einwanderung
      – Wahllüge „Vollautonomie“
      – Brennercom Skandal
      – Forellen-Skandal (Millionengrab)
      – weitere Steuergeldverschwendung Flughafen (auch nach Referendum)
      – Schließung Geburtenabteilungen (gebrochenes Wahlversprechen)
      – Manipulationen beim Autonomiekonvent Skandal
      – Zustimmung zur Verfassungsreform
      – MEMC/Solland (Millionengrab)
      – SAD Skandal (Millionengrab)
      – SVP Basiswahl Farce
      – Unterstützung autonomiefeindlicher PD Kandidaten bei Parlamentswahlen
      – Skandal „Südtirol-Image-Beauftragte“ Puglisi (Freundin von PD Bressa)
      – Chaos in der Sanität (Proporz, Mehrsprachigkeit, Wartelisten, Bedingungen)
      – Arbeitsvertrag & Abfindung Schael
      – uvm.

  • andreas

    Wer um alles in der Welt ist bei der SVP denn so dumm, solche Einschätzungen über das Abschneiden anderer Parteien und Koalitionsmöglichkeiten an die Öffentlichkeit zu bringen? Jedenfalls vermittelt der Artikel den Eindruck, dass die Einschätzungen direkt aus der Partei kommen.

    Die Lega wird wohl die höchsten Zugewinne haben, PD und Freiheitliche die größten Verluste. Die verlorenen Stimmen der SVP werden wohl primär an Team Köllensperger gehen.

    Das Glück der deutschsprachigen Südtiroler bei Landtagswahlen war immer, dass sich die Italiener im Land nicht einig sind und die Stimmen der Wähler immer auf x Parteien aufgesplittert waren.
    Wenn man die naive Begeisterung um den Brandstifter Salvini sieht, könnte es aber sein, dass die Italiener diesmal hauptsächlich Lega wählen, für M5S hat es sich in Südtirol wohl ausgezaubert.
    Es werden wohl auch einige deutschsprachige Lega wählen, aber so ist halt Demokratie.

  • goggile

    Svp ist eine ansammlung von veralteten sesselklebern. Sogar die offiziell abgetretenen oeffnen zu oft die pappn

  • goggile

    Breaking news:
    Svp 29, 1
    Freiheitliche 17, 5
    Lega 17, 5
    StF 8
    Pd 11

  • rota

    Kein Arbeitnehmer und kein Rentner darf Kandidaten der SVP ankreuzen.
    Das Schweigen zum Radiospot über Lohn und Gehälter der Busfahrer muss Konsequenzen haben!

    • andreas

      Und wer von den Oppositionsparteien hat etwas dagegen gesagt außer niemand?

      Die SVP ist nicht die Erziehungsberechtigte von Gatterer, also heul etwas weniger rum.

      Es gibt 2 Arten von armen Rentnern, Frauen, welche sich um die Kinder gekümmert haben und effektiv zu wenig bekommen und diejenigen, welche ihr Leben lang schwarz gearbeitet und die anderen ausgelacht haben, welche weniger bekamen, da sie in den Rententopf einbezahlt haben.

      Es war auch früher schon bekannt, dass wenn man mehr einzahlt, man im Alter mehr raus bekommt.

      • rota

        Es waren die Macher der SVP in den Legislaturen die zum heutigem Problem im öffentlichem Personentransport geleitet haben.
        Lh darf von Gatterer vorgeführt werden, die Busfahrer sollten sich den Vorstellungen Gatterers fügen ohne eine Gegenreaktion der verantwortlichen Politiker. So die Argumentationen von andres.

        Nochmals Arbeiter/innen und Rentner/innen. Wählt Kandidaten aus anderen Parteien die klare Sach- und Familienpolitik anpreisen ( Vergesst Doppelpass und ähnlich Themen).

        • andreas

          In der Ära Durnwalder wurden die Verträge geschlossen und die aktuelle Regierung hat diese 2016 geändert, da sie zu sehr für die SAD ausgelegt waren.
          Die SAD ist nebenbei ein privates Unternehmen und ein Auftraggeber kann zwar Einfluss nehmen, doch nicht die Bedingungen aufdiktieren. Es handelt sich hier erstmals um einen Arbeitskampf in einem privaten Unternehmen, auch wenn die Gewerkschaften die Fahrer als Beamte bezeichnen, was nicht stimmt.

          Geld ist endlich, auch in Südtirol und die Sozialausgaben dürfen nicht ins uferlose steigen, also ist das Verteilen mit der Gießkanne an alle, welche sich banachteiligt fühlen, schon mal falsch. Nur weil jemand jammert, hat er noch lange nicht Recht.

          • rota

            Genau und die Ausschreibungen wurden verschoben, weil man nach dem anstrengendem Wahlkampf sicher mehr Zeit der Besonnenheit finden kann.
            Übrigens war und ist Durnwalder immer noch der wichtigste Mann der SVP oder ist es andres?

    • ostern

      @Rota
      Zu 100% einverstanden.
      Eine ordentliche „Watschn“ braucht’s!!!

  • realist

    Eine Wahl ist ein demokratisches Instrument u. das ist zu respektieren, egal wie das Resultat ist.
    Veränderungen in eine Richtung, die mehr auf unsere Leute ausgelegt ist, hat auf jeden Fall Vorrang u.Zukunft.
    Unabhängig welcher Partei u. Sprache.
    Die älteren Menschen, die mit wenig Einkommen dafür gesorgt haben, dass es uns in unserem Land sehr gut geht, sind heute Alt u. haben zum Großteil ein beschämendes Einkommen, trotz Autonomie.
    Alles was dem ein bisschen entgegenwirkt, ist nur gerecht u. sollte nach den Wahlen Unterstützung finden.
    Es ist nicht alles schlecht, was unsere Ital. Regierungsparteien vor haben.
    Änderungen in diese Richtung tun vor allem auch einer Demokratie gut.
    Es kann nicht sein, dass ein Staat in Europa entscheidet, was die einzelnen Eu-Mitglieder tun sollen.

    • yannis

      @realist,
      Man kann, nein man muss Deinen Beitag, Wort für Wort, Satz für Satz mit unterschreiben.
      Besonders Dein Hinweis dass die heutigen ALTEN es waren, die Südtirol zu dem gemacht haben was es heute ist und nicht die politischen Dampfplouderer aus dem Dunstkreis der SVP.

    • carlotta

      was haben den unsere ital. Regierungsparteien genau vor, das den Rentnern und Arbeitnehmern hilft? bitte sags mir, ich hab noch nichts dazu gefunden… und bitte nicht mit dem Mindesteinkommen kommen (Wortspiel) weil das wird mit Sicherheit zuerst in Terronia ausbezahlt..

      • ronvale

        „was haben den unsere ital. Regierungsparteien genau vor, das den Rentnern und Arbeitnehmern hilft?“

        Das ist noch ungewiss. Aber gewiss wird die SVP nichts dafür tun, denn das ist ja ihr Wahlprogramm. Sie nennen es Stabilität, welches ein anderes Wort für Stillstand bzw. „weiter so“ ist.

  • franz

    “ Nicht wenigen in der Partei graut es vor der „menschenverachtenden Politik“ der Lega.“ [..]
    Brandstifter usw.
    Genau diese Hassreden-Parolen von SPD – PD/SVP schrecken Menschen ab diese Parteien zu wählen.
    Anstatt ihre Niederlage einzusehen bzw. sich zu hinterfragen was sie falsch gemacht haben und eine konstruktive Opposition zu betreiben , immer gleich weiter ohne Argumente aber Hassparolen. wie die linken Postkommunisten des PD Maurizio Martina Gentiloni usw.
    Was hingegen. den Tiefpunkt Niveaulosigkeit von Hasspredigern angeht sind die linken Schreier, die Größten. Der luxemburgischen Außen- und Innenminister Jean Asselborn , der Salvini beim EU Gipfel in Innsbruck als Faschist und Scheiße bezeichnet.
    Oder im Bundestag. Schultz die Schnapsdrossel der zuerst gemeinsam mit Junker , Europa und dann seine Partei an die Wandgefahren hat und jetzt gemeinsam mit seine Parteigenossen von SPD Johannes Kahrs die Afd mit niveaulosen Beleidigungen attackiert.
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/martin-schulz-zu-alexander-gauland-misthaufen-der-deutschen-geschichte-a-1227687
    html
    SPD-Kupferstecher Johannes Kahrs. Er blieb mit seinen Hasstiraden gegenüber der AfD so weit unter der Gürtellinie, dass die Abgeordneten geschlossen den Saal verließen. „Hass macht häßlich – schauen Sie mal in den Spiegel!“ So keifte Johannes Kahrs (55) im Reichstag die AfD-Abgeordneten an. Wahrscheinlich hat der SPD-Schwule „schon etwas länger“ nicht in den Spiegel geblickt …
    http://www.anonymousnews.ru/2018/09/12/spd-rosettenkasper-johannes-kahrs-saeht-hass-im-bundestag-afd-verlaesst-geschlossen-den-saal/
    Dass solche Hassreden und Niveaulosigkeit nicht bringen bzw. den Wähler verschrecken zeigen die Wahlen, wie zuletzt in Bayern ( außer Stimmen für die Rechten )

  • franz

    Anstatt sich mit solchen Parolen bzw. mit einen Regierungsstiel eines Sonnenkönig Ludwig des XIV bei den Bürgern unbeliebt zu machen sprich Gemeinden die sich weigern “Flüchtlinge“ ( 90 % Clandestini aufzunehmen mit Finanzkürzung zu drohen.
    Sollte sich Arno Kompatscher lieber um den anscheinend noch immer nicht geklärten Fall des Sanitätsdirektor befassen.
    Wie rai südtirol vom 17.10.2018 20:00 berichtet hat der M5s diesbezüglich eine Parlamentarische Untersuchung eingeleitet.
    Wie auch der “alto adige vom 17.10.2018 schreibt gibt es jetzt einen Untersuchungsantrag im Parlament.
    http://www.altoadige.it/cronaca/interrogazione-parlamentare-del-m5s-sulla-nomina-di-zerzer-1.1781477

  • franz

    “ Nicht wenigen in der Partei graut es vor der „menschenverachtenden Politik“ der Lega.“ [..] Brandstifter usw.
    Die SVP Vasallen des hatten aber kein Problem damit eine postkommunistische Regierung ( PD ) bei bürgerfeindlichen menschenverachtenden Gesetzen als Zünglein an der Wage zu unterstützen.
    Wie ich bereits zum Thema: “ Italien braucht Europa“ geschrieben habe.
    https://www.tageszeitung.it/2018/10/16/italien-braucht-europa/#comment-388257
    Eine Partei die viel versprochen aber nichts gehalten hat von dem was die linken Schreier versprochen haben. Nichts außer Chaos.
    So gesehen passen SVP und PD zusammen.
    Marco Travaglio schreibt anlässlich zur Regierungserklärung von Gentiloni
    “Con calma e moderazione da scuola democristiana in questa conferenza stampa sta spalmando con accuratezza tanta di quella Vaselina agli Italiani che non sentiranno nessun dolore per il suppostone in arrivo dopo le altre supposte già inserite pian piano dalla sinistra di Monti Letta RENZI & “ [..]
    “La conferenza stampa di fine anno di Gentiloni in dieci frasi
    „Pochi annunci, ma molte decisioni. Non siamo più il fanalino di coda dell’Europa“. [..]
    28 dicembre 2017
    “Non solo il bilancio di una legislatura fatta di „pochi annunci ma molte decisioni“ [..]
    die meisten Italiener kennen es genau andersrum, viel versprochen und nichts geleistet.( von den Schäden abgesehen )
    https://www.agi.it/politica/gentiloni_conferenza_stampa-3318653/news/2017-12-28/
    Wie bereit zum Spatzenfest Besuch von Salvini geschrieben.
    Die Spatzen haben alles richtig gemacht Wer wieder einmal eine blöde Figur gemacht hat unser LH Kompatscher & SVP Genossen Vasallen des PD . A. Kompatscher ist seinen Amtes unwürdig
    Staatsmännisches Verhalten sieht anders aus“. meint LH. Kompatscher in einen Spiegelinterview!
    https://www.tageszeitung.it/2018/10/17/ein-schlechter-witz/#comment-388278

  • franz

    Trotz den Chaos und untragbaren Zuständen den die SVP Genossen durch die Unterstützung des PD zu verantworten hat, wird es wohl trotzdem ein paar Schafe geben die SVP wählen.
    Wie bereits zum Referendum zur Verfassungsreform 2016 .
    Zum Glück haben uns die Wähler im Rest von Italien vor Schlimmeren gerettet haben, indem sie 60 % gegen die Reform gestimmt haben. https://www.tageszeitung.it/2016/12/05/wahlbeteiligung-bei-2010-prozent/
    Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.
    Albert Einstein, *1879 †1955

  • checker

    Eine Koalition mit der Lega fände ich erstrebenswert. Die Politik des PD und damit der SVP wurden ja am 4. März abgewählt. Und ökonomisch machte die Austeritätspolitik des PD sowieso nie Sinn, darin sind sich ALLE Ökonomen der Welt mehr als einig. Die SVP tut also gut daran den Kadaver PD mit Edelschlampe Boschi endlich zu entsorgen.
    Apropos: Wo war eigentlich Boschi in diesem Wahlkampf? Und wieso hat die SVP diese Frau unterstützt? Was hat sie im Gegenzug dafür bekommen?
    Lassen wir das Fragestellen…Ab Sonntag werden die Uhren in Südtirol anders laufen.
    Da kann der Lachammer noch so oft behaupten er will weder mit Kölli noch mit Lega zusammenarbeiten…Allein wirds wohl nicht mehr gehen.

    • andreas

      Noch unsinniger als Austeritätspolitik, was die vom PD gar nicht war, ist Schulden machen, um in den Konsum zu stecken und kein Konzept für Wirtschaftswachstum zu haben, außer der Hoffnung, dass die paar Euro des reddito di cittadinanza Italien einen Wirtschaftsaufschwung bescheren.
      Und wenn deine Argumente die sind, jemanden als Schlampe zu bezeichnen, lass es doch bleiben.

      • franz

        @andreas
        Nicht wenigen in der Partei graut es vor der „menschenverachtenden Politik“ der Lega.“ [..]
        @andreas Brandstifter usw.
        Die SVP Vasallen des hatten aber kein Problem damit eine postkommunistische Regierung ( PD ) bei bürgerfeindlichen menschenverachtenden Gesetzen als Zünglein an der Wage zu unterstützen.
        Wie ich bereits zum Thema: “ Italien braucht Europa“ geschrieben habe.
        https://www.tageszeitung.it/2018/10/16/italien-braucht-europa/#comment-388257
        Eine Partei die viel versprochen aber nichts gehalten hat von dem was die linken Schreier versprochen haben. Nichts außer Chaos.
        So gesehen passen SVP und PD zusammen.Was hingegen. den Tiefpunkt Niveaulosigkeit von Hasspredigern angeht sind die linken Schreier, die Größten. Der luxemburgischen Außen- und Innenminister Jean Asselborn , der Salvini beim EU Gipfel in Innsbruck als Faschist und Scheiße bezeichnet.
        Oder im Bundestag. Schultz die Schnapsdrossel der zuerst gemeinsam mit Junker , Europa und dann seine Partei an die Wandgefahren hat und jetzt gemeinsam mit seine Parteigenossen von SPD Johannes Kahrs die Afd mit niveaulosen Beleidigungen attackiert.http://www.anonymousnews.ru/2018/09/12/spd-rosettenkasper-johannes-kahrs-saeht-hass-im-bundestag-afd-verlaesst-geschlossen-den-saal/

    • yannis

      @rota

      >>>> ab Sonntag werden die Uhren in Südtirol anders laufen…………………

      Hoffentlich, oder vielleicht auch nicht, weil der Stoll der gleiche bleibt und lei ah poor ondre Fockn donn drin san.

  • franz

    Noch mehr Schulden machen um die Banken bzw. Von Monti Letta, Renzi , Gentiloni deren Manager zu retten, mit den 80 euro von Renzi Wahlwerbung zu betreiben und 5 Milliarden € / Jahr für illegale Zuwanderer inklusive Vergewaltiger Dealer – Jihadisten -Terroristen oder Parasiten ausgeben. ?
    Für die linken Genossen des PD /SVP fördert das natürlich die Wirtschaft.
    Reinhard Zublasing spricht von “ Parasiten “ ( natürlich Interpretationssache.)
    Im Wahlkampf übertrumpfen sich die Parteien mit Ausländerschelte- “ Abdul und Mohamed“ reißen sich Wohnungen unter den Nagel so der blaue SVP Kandidat Reinhard Zublasing.
    Quelle: Dolomiten 03.10.2018

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