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Ritten holt Supercup

Das Supercup-Finale, das im Agorà-Stadion von Mailand stattgefunden hat, endet mit dem Sieg der Rittner Buam.

Der Italienmeister bezwang am Donnerstagabend Gastgeber Milano Rossoblù knapp mit 5:4-Toren nach Verlängerung. Mit diesem Sieg holt sich Ritten zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte den Supercup.

Beide Teams standen sich bereits im Vorjahr gegenüber, wobei die Lehtonen-Cracks damals im torreichsten Supercup-Finale klar mit 8:3-Toren die Oberhand behielten. 2006 konnten sich hingegen die Lombarden mit 6:2 gegen die Rittnernbehaupten. Für die „Buam“ war das heutige Endspiel bereits das achte Supercup-Finale, das fünfte in Folge.

Die Anfangsphase gehörte dem Italienmeister. Ritten drückte Mailand in die eigene Abwehr und schoss allein in den ersten vier Minuten acht Mal auf den Kasten von Martino Valle Da Rin. Doch genau im besten Moment der Gäste gingen die Hausherren in Führung.

Der ehemalige Sterzinger Angreifer Francis Verreault-Paul verwandelte in der 9.41 Minute ein Zuspiel von Tommaso Terzago zum 1:0. Die Freude der Lombarden wehrte aber gerade einmal drei Minuten, bisAndreas Lutz in Überzahl zum 1:1 für die „Buam“ ausglich. Ritten nahm danach wieder das Zepter in die Hand und drehte in der 17.28 Minute das Spiel mit dem lettischen Neuzugang Olegs Sislannikovs. Beim 2:1-Zwischenstand blieb es auch bis zum ersten Seitenwechsel.

Im Mitteldrittel waren gerade einmal 3.12 Minuten gespielt, als es wieder Sislannikovs war, der die Rittner nach Simon Kostner-Assist mit 3:1 in Front schoss. Danach erhöhte Mailand das Tempo und verkürzte in der 27. Minute mit Guillaume Doucet auf 2:3. Wenig später erzielte Simone Asinelli sogar den Ausgleichstreffer.

Im letzten Drittel ging Ritten mit dem zweiten Neuzugang, Henrik Eriksson, wieder mit 4:3 in Führung, doch gleich darauf musste Andreas Lutz für zwei Minuten auf die Strafbank. Mailand genügte im Powerplay eine Minute, um mit Tommaso Terzago erneut auszugleichen. In den Schlussminuten machten beide Teams hinten dicht, so ging dieses hochspannende Match in die Verlängerung.

Hier zeigte Ritten einmal mehr seine unglaubliche Erfahrung. Lediglich acht Sekunden genügte der Lehtonen-Truppe zum Sieg. Kapitän Dan Tudin war es, der nach Zuspiel von Lutz Ritten ins Glück schoss. Riesenfreude bei den Rittnern, die sich somit zum vierten Mal den Supercup sichern, den zweiten in Folge. Die Mannschaft aus Klobenstein ist nun, zusammen mit dem HC Bozen, Rekordgewinner dieses Pokals.

Milano RossobluRittner Buam 4:5 n.V. (1:2, 2:1, 1:1, 0:1)

Milano Rossoblu: Martino Valle Da Rin (Federico Tesini); Selan Maks-Ilic Stefan, Andrea Fadani-Francesco De Biasio, Andrea Schina-Andreas Radin, Alessandro Re; Eric Pance-Edoardo Caletti-Marcello Borghi, Simone Asinelli-Francis Verreault-Paul-Guillaume Doucet, Fabian Platzer-Aleksandr Petrov-Tommaso Terzago, Andrea Pirelli-Gianluca Tilaro-Mattia Alario

Coach: Andrew Omicioli

Rittner Buam: Thomas Tragust (Hannes Treibenreif); KaiLehtinen-Ivan Tauferer, Christoph Vigl-Imants Lescovs, Alexander Brunner-Andreas Lutz; Olegs Sislannikovs-Henrik Eriksson-Simon Kostner, Philipp Pechlaner-Dan Tudin-Thomas Spinell, Alex Frei-Julian Kostner-Markus Spinell, Kevin Fink– Alexander Eisath-Stefan Quinz

Coach: Riku-Petteri Lehtonen

Schiedsrichter: Simone Lega, Willy Volcan (Nicola Basso, Stefano Terragni)

Tore: 1:0 Francis Verreault-Paul (9.41), 1:1 Andreas Lutz(12.30), 1:2 Olegs Sislannikovs (17.28), 1:3 OlegsSislannikovs (23.12), 2:3 Guillaume Doucet (27.40), 3:3 Simone Asinelli (31.04), 3:4 Henrik Eriksson (43.25), 4:4 Tommaso Terzago (45.34), 4:5 Dan Tudin (60.08)

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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