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Schlechtes Wetter

Die Süd-Tiroler Freiheit fordert von der Landesregierung die zügige Realisierung eines gemeinsamen Wetterinformationssystems in der Europaregion Tirol.

Ein entsprechender Beschluss des Landtages, den die Süd-Tiroler Freiheit beantragt hatte, liegt bereits vor.

Die Landtagsabgeordnete Myriam Atz Tammerle zeigt sich in diesem Zusammenhang erfreut darüber, dass der Präsident des Hoteliers- und Gastwirteverband, Manfred Pinzger, ebenfalls jüngst auf die Problematik bei den Wettervorhersagen hingewiesen hat und somit die Position der Süd-Tiroler Freiheit teilt.

Gäste, die nach Südtirol kommen, buchen ihren Urlaub immer öfters kurzfristig und machen die Buchung von der positiven Wetterprognose abhängig.

Doch Südtiroler  Touristiker beklagen sich, dass die Prognosen vielfach zu negativ, da falsch, ungenau und zu allgemein sind. „In solchen Fällen bleiben die Feriengäste aus, obwohl, entgegen den Prognosen, in Wirklichkeit viel besseres Wetter eintritt“, so Atz-Tammerle.

Der Grund für die unpräzisen Wettervorhersagen sei unter anderem der, dass beliebte Wetter-Apps oftmals mit Wetterdaten aus Amerika eingespeist werden und nur einen groben Überblick über den Alpenraum geben.

„Mehr Präzision und Wissenschaftlichkeit bei den Wettervorhersagen ist daher ein Muss!“, betont Atz Tammerle.

Es gelte, die Wettervorhersagen für die Tiroler Landesteile möglichst lokalspezifisch zu erstellen.

Gelingen könne dies nur durch enge Zusammenarbeit zwischen dem Bundesland Tirol und den Provinzen Südtirol und Welsch-Tirol – mit Unterstützung des HGV, der sich bereits grundsätzlich dazu bereit erklärt habe, sowie anderer Tourismusverbände.

Der Mehrwert eines Gesamt-Tiroler Wetterinformationssystems ist laut Atz Tammerle enorm und liegt auf der Hand: „Die einzelnen Bezirke der Europaregion Tirol könnten gemeinsam touristisch vermarktet und international bekannt gemacht werden, und die Gäste würden wegen falscher oder unpräziser Prognosen nicht mehr ausbleiben.“

 

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (12)

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  • erich

    Eigentlich würde schon ein Foto von Myriam Atz Tammerle ausreichen um das Wetter beurteilen zu können.

  • andreas

    Blödsinn, was interessiert uns das Wetter von Tirol?
    Pinzger vielleicht, da er dort ein Hotel hat, dem Rest kann es doch egal sein.

    Das Problem ist, dass wenn jemand Wetter Südtirol eingibt, die Daten von Google kommen und wenn es da auch nur im hintersten Passeiertal regnet, dies für ganz Südtirol angezeigt wird.

    Der Landeswetterdienst hat eine App und die Vorhersagen sind gut.
    Dort kann man sich das Wetter auch je Bezirk ansehen und oft ist im Süden Südtirols schönes Wetter, Osten verregnet, Westen gemischt und Norden Gewitter.

    Das Problem ist, dass Google seine Wettervorhersagen mit Symbolen groß an erster Stelle platziert und so wie auch jetzt, dort für die ganze nächste Woche schlechtes Wetter prognostiziert wird und beim Landeswetterdienst, welcher an 2. Stelle erscheint, schönes.

    Die Tammerle sollte sich mal die Wetterseite des Landes anschauen, bevor sie diese kritisiert und etwas fordert, was es schon lange gibt.

    • kurt

      @andreas
      Aber das wichtigste ist das im Süden Südtirols Schönwetter ist dann ist dir geholfen und hast deinen Frust bei anderen auslassen können ,das Land natürlich ist wieder das beste und´s Andole sollte zuerst vor seiner eigenen Haustüre kehren.

      • andreas

        Haut dir eigentlich jemand jeden Morgen mit einem Schlegel 3x auf den Kopf oder bist du von Haus aus so dämlich?

        Sie fordert lokalspezifische Wettervorhersagen, welche es lange schon gibt und eine Zusammenarbeit mit Tirol und Trient, welche außer zusätzliche Spesen gar nichts bringt. Die Wettervorhersagen sind recht präzise, das System Google ist das Problem.

        Wenn sie annimmt, dass die Europaregion Tirol sich gemeinsam touristisch vermarkten soll, wäre das noch dämlicher wie die Aufteilung Südtirols in Westen, Mitte, Osten, welche sich als unsinnig herausgestellt hat.
        Schon jetzt vermarkten sich Gröden oder Hochpustertal selbst, da jedes Tal seine spezifischen Vorteile hat. Tirol, welches viel bekannter als Südtirol ist, würde da nebenbei auch nicht mitspielen.

        Mir ist es egal, ob du etwas gegen mich hast, aber deine Kommentare werden immer bescheuerter, Argumente hast du ja keine. Du kannst nicht eine meiner Aussagen widerlegen, nicht weil ich immer Recht habe, sondern weil dein IQ knapp über Zimmertemperatur liegt und das im Winter ohne Heizung.

      • mannik

        Schau Kurtele, sonst findest du’s eh nicht:
        http://wetter.provinz.bz.it/default.asp

        Die Forderung von Atz-Tammerle ist bescheuert, denn der Alpenhauptkamm ist eine Wetterscheide, d.h. man muss sowieso die Gebiete getrennt erfassen. Wird auch schon getan und angeboten…

        • herrbergsteiger

          Die Wetterscheide … das ist eine tolle Argumentation, das Wetter in Nordtirol zu verschweigen!
          Dann müsste man den Osttirolern auch vorenthalten, dass in Innsbruck gerade die Sonne scheint, während es im (Ost-und Südtiroler) Pustertal gerade regnet …
          Die Grenze am Brenner soll unter anderem nicht nur an den zweisprachigen Wanderschildern ablesbar sein, sondern auch an der Wetterkarte!
          LG

  • rota

    In der Brennerstraße ist schon jetzt die Luft gewitterträchtig aufgeladen, schaun wir mal dann werden sich schon Blitzableiter finden.

  • duschek

    ….vor den Wahlen auch noch das Wetter verpolitisieren ! Blöder geht’s nimmer und solche Personen wollen in den Landtag.

  • herrbergsteiger

    „ein gemeinsames Wetterinformationssystems“ für Nord- und Südtirol würde auch bedeuten, dass es tatsächlich so etwas ähnliches wie eine „Europaregion Tirol“ gibt.

    Das Wetter endet bei uns in Alto Adige aber punktgenau an der scheinbar so unsichtbaren Brenner-Grenze (und bei Sillian im Pustertal) bzw. überall dort, wo die Beschilderungen für Wanderwege nur noch einsprachig sind.

    Bei uns in ST sind z.B. alle noch so kleine Wanderwege zweisprachig beschildert, damit die Italiener ja genau wissen, wo sie sich befinden, nämlich in Alto Adige- und erst jenseits von Innichen beginnt das Tirolo!

    PS: sämtliche online-Tageszeitung in Alto Adige verschweigen das Wetter in Nordtirol. Da macht die TZ – im Gegensatz zur TT (Tiroler Tageszeitung) und unsertirol24.com – leider auch keine Ausnahme …

    Und das ist auch so gewollt!
    Genauso wie die

    Südtirol mus Alto Adige bleiben!

    Jemand der seine Oma in schönen Osttirol besuchen will und erst mal das dortige Wetter abchecken will, der macht das

  • yannis

    Es gibt viele „Senfsorten“ man könnte doch auch Südtiroler-Wettersenf oder Südtiroler Wahl -Senf dazu erfinden.
    Bis zum 21 Oktober sicher eine recht gefragte Sorte.

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