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Evas Erben

Die Süd-Tiroler Freiheit hat ihre neun Jugendkandidaten für die Landtagswahlen im Herbst vorgestellt.

Auf einer Pressekonferenz wurden die Jugendkandidaten der Süd-Tiroler Freiheit für die Landtagswahl vorgestellt. Mit einem Team von neun Jungkandidaten weist die Bewegung die jüngste Kandidatenliste in Süd-Tirol auf. Die Jugendkandidaten haben gleichzeitig ein detailliertes Programm für die Jugend Süd-Tirols ausgearbeitet und vorgestellt.

„Jung. Motiviert. Patriotisch!“ ist das Motto der neun Jungkandidaten, die sich voller Tatendrang zu einer Kandidatur auf der Liste der Süd-Tiroler Freiheit entschlossen haben. „Wir wollen somit selbst einen Beitrag zu Gestaltung der eigenen Zukunft leisten“, betonten die Jugendkandidaten der Süd-Tiroler Freiheit.

Bereits bei der Gründung der Bewegung wurde die Förderung der Jugend als eines der wichtigsten und zentralen Themen festgelegt. Diese Förderung, und die Werte die die Süd-Tiroler Freiheit vorlebt, schlagen sich nicht nur in den Mitgliederzahlen nieder, sondern auch auf der Kandidatenliste der Bewegung, so die STF in einer Aussendung.

„Mit Freude stellen wir fest, dass in Süd-Tirol eine neue Generation heranwächst, die sich nicht länger mit festgefahrenen Strukturen abfindet, sondern politische Gegebenheiten kritisch hinterfragt. Eine Jugend, die mit Idealismus und Selbstbewusstsein einer freien und von Italien unabhängigen Zukunft entgegenstrebt“, betonte Landesjugendsprecher und Kandidat Benjamin Pixner.

Dass die Förderung der Jugend für die Süd-Tiroler Freiheit nicht nur ein leeres Schlagwort ist, zeigt ein Blick auf die Kandidatenliste: Als einzige politische Bewegung hat die Süd-Tiroler Freiheit mehr als ein Drittel der Listenplätze für Jugendkandidaten zur Verfügung gestellt. „Jugend- und Zukunftspolitik lässt sich nämlich nur dann glaubhaft vertreten, wenn sie auch von der Jugend selbst gestaltet wird“, betont die Junge Süd-Tiroler Freiheit.

Auf der Pressekonferenz in Bozen wurden die Jugendkandidaten einzeln vorgestellt. Die neun Kandidaten der Jungen Süd-Tiroler Freiheit sind:

Benjamin Pixner, Kastelbell-Tschars, 27 Jahre, Landesjugendsprecher, Gemeinderat und Kundenberater.

Christoph Mitterhofer, Meran, 26 Jahre, stellv. Jugendsprecher, Gemeinderat und Jungbauer.

Natascha Santer Zöschg, Naturns, 28 Jahre, Gemeinderätin und Friseurin.

Peter Gruber, Lana, 23 Jahre, stellv. Jugendsprecher, Gemeinderat und Elektrotechniker.

Melanie Mair, Tscherms, 21 Jahre, Studentin der Rechtswissenschaften.

Stefan Liensberger, St. Lorenzen, 28 Jahre, Landesjugendleitungsmitglied und KFZ-Mechatroniker.

Esther Tappeiner, Schlanders/Göflan, 28 Jahre, Physiotherapeutin.

Armin Pfitscher, St. Leonhard in Passeier, 26 Jahre, Logistikfacharbeiter.

Anna Micheler, Klausen, 25 Jahre, Mutter und Hausfrau.

Die Süd-Tiroler Freiheit hat sich besonders zum Ziel gesetzt, das Interesse der Jung- und Erstwähler zu wecken. Hierfür hat die Junge Süd-Tiroler Freiheit, ganz nach dem Motto „von der Jugend für die Jugend“, ein 10-Punkte-Programm ausgearbeitet:

1) Anerkennung der Studientitel: Alle im EU-Ausland erworbenen Studientitel und Ausbildungen (Flugschein, Skilehrer, Meisterbriefe etc.) in Süd-Tirol anerkennen.

2) Stopp der Abwanderung aus dem ländlichen Raum: Dezentralisierung von Landesämtern, steuerliche Erleichterungen für Betriebe im ländlichen Raum (IRAP).

3) Unterstützung junger Familien: Anerkennung der Erziehungsjahre für die Rente, Anhebung Kindergeld, Anpassung Karenzzeit in der Privatwirtschaft und Öffentlichen Sektor, freie Erziehungswahl.

4) Die Handwerkslehre aufwerten: Direkter Einstieg in die Berufswelt nach der Mittelschule, Lockerung der Auflagen für Lehrlinge, steuerliche Entlastung für Klein- und Mittelbetriebe.

5) Mobilität: Nightliner auch am Freitag, höhere Frequenz für ländliche Verbindungen, bessere Abstimmung bei Umstiegszeiten.

6) Sicheres Nachtleben: keine No-Go-Areas, stärkere Präsenz von Ordnungshütern an neuralgischen Punkten, kostengünstige und sichere Verkehrsverbindungen in den Nachtstunden.

7) Zukunft des Nachtlebens sichern: Lockerung der hohen Auflagen, vereinfachte Vergabe von Lizenzen, SIAE abschaffen, längere Öffnungszeiten der Nachtlokale.

8) Bürgerkunde in der Schule: bessere Vorbereitung auf die Arbeitswelt (Verträge, Arbeitsrecht etc.), bessere politische Bildung, Vorbereitung auf das Leben (Behördengänge, Steuererklärung, Kaufverträge etc.).

9) Leistbares Wohnen: Abschaffung der EEVE, höhere Besteuerung nichtvermieteter Wohnungen.

10) Flächendeckendes Glasfasernetz rascher und konsequenter ausbauen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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