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Weg mit dem Wolf?

Am Donnerstag wird Arnold Schulers Großraubtiergesetz im Landtag behandelt. Sepp Noggler und Ricardo Dello Sbarba im Streitgespräch. 

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Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (40)

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  • watschi

    der wolf gehòrt vielleicht in so manches märchen, in freiheit sollte er aber bei uns nicht herumstolzieren. ich sehe einfach keinen nutzen, im gegenteil, nur schaden

    • einereiner

      Lieber hundert Schafe als einen Wolf. Die Wölfe gehören nach Dibirien. Sie sin mit unserer Almwirtschaft und dem darauf aufbauenden Tourismus nicht vereinbar. Leider gibt es einige naive Menschen, die das nicht verstehen oder verstehen wollen. Die Grünen würden ja lieber die Bergbauern ausrotten anstelle des Wolfes.

      • kurt

        @einereiner
        Von denen ist auch nicht mehr zu erwarten denn es geht ihnen nur um ihre Meinung und Recht und nicht um Tatsachen.

      • drago

        Der Wolf ist mit Tourismus ohne weiteres vereinbar; gewisse Regionen (z.B. Schwarzwald in DE) bieten sogar Wanderungen für Wolfssichtungen an.
        Der Wolf ist auch mit der Almwirtschaft vereinbar, aber natürlich nicht damit, dass die Tiere am Anfang auf die Alm gebracht werden (meist mit dem Anhänger, alles andere ist ja zu aufwendig), zwischendurch kommt mal jemand vorbei kontrollieren und am Ende der Saison werden sie wieder ins Tal gebracht. Anschließend geht nochmal jemand zwischendurch auf die Alm, um abgängige Tiere zu finden. Jedes Jahr sterben dabei eine gewisse Anzahl durch Absturz oder andere natürliche, nicht raubtierbedingte Gründe.
        In der Schweiz, Piemont oder Abruzzen, um nur einige zu nennen, gibt es die Koexistenz von Wolf und Nutztieren auf der Alm; bedingt natürlich, dass ein gewisser Aufwand getrieben wird (Kombination von Hirten, Schutzhunden und Zäunen). Jeder Apfelbauer musste über die Jahre seine Produktionsmethoden umstellen und zusätzlichen Aufwand betreiben; nur bei der Almwirtschaft darf so etwas nicht sein. Und was das Dreingerede von Städtern angeht: bei den Subventionen ist es den (Alm)bauern auch recht, wenn der größte Teil der Subventionen aus den Taschen der Städtern kommt.
        Und zum Schluss glauben wir alle noch fest an das Märchen vom raubtierfreien Südtirol, dass uns unsere Politiker bescheren werden. Dann werden wir alle selig.

        • silverdarkline

          Exakt! Und fleißig Beiträge kassieren ohne irgendeinen Aufwand, dies ist die neue Almwirtschaft in Südtirol, gefördert durch unsere Politik.

          • ahaa

            drago/silverdarkline
            Total ins schwarze getroffen!
            Die brauchen nicht mal eine Rechnung auszustellen,soweit ist es!

        • einereiner

          @DRAGO
          in der Schweiz gibt es schon Bürgerbewegungen, die die Herdenschutzhunde verbieten wollen, da sie Einheimische und Touristen beim Wandern angreifen.
          Im Schwarzwald gibt es keine Almwirtschaft….und somit ist alles was du schreibst überflüssiger Rotz.

          • drago

            Bürgerbewegungen gibt es überall und auch für absolut unnützes Zeug. Dass auch in der Schweiz Almbauern möglichst nichts tun wollen, dürfte ja wohl klar sein. Der kombinierte Schutz funktioniert, nur stellt er eben Aufwand dar und das alte System war und ist nunmal bequemer.
            Und was das Angreifen angeht, da gibt es ganz andere Tiere auf den Almen, die Einheimische und Touristen angreifen und sogar töten.

          • einereiner

            @drago
            bleib einfach zuhause, wenn du Angst vor Kühen hast. Oder lass einfach deinen Hund zuhause…..die Kühe mögen nämlich keine Hunde, ebensowenig wie Wölfe, und greifen sie an.
            Wie Almbauern wollen schon was tun und wir werden was tun…..eine Kugel für jeden Wolf. Das ist deutlich günstiger als einen 30 km langen Zaun aufzustellen.
            Obwohl, ich wäre auch mit einem Zaun um ganz Südtirol einverstanden….3 Meter hoch und einen Meter tief. Dann hätten wir auch ein Wolfsfreies Südtirol.

      • george

        ‚einereiner‘ hat bisher nicht verstanden und wird es in Zukunft nicht verstehen, weil er es nicht verstehen will. Was die ‚Grünen‘ sagen und vertreten, ist nicht gegen die Bergbauern gerichtet und schon gar nicht gegen die kleinen Leute, sondern gegen das „Gewurschtle“ der bestimmenden poltischen Kaste und deren Karteiverbände. Diese machenVieles kaputt und schauen nur auf ihren eigenen Vorteil, die einfachen Bergbauern bleiben aber gegenüber den bestimmenen Talbauern und deren poltischen Vertretern links liegen.

    • guyfawkes

      Ja gut wenn Sie keinen „Nutzen“ sehen ist ja alles klar.

      Zufälligerweise verhält es sich so, dass zum Beispiel ich keinen „Nutzen“ von Personen erkennen kann, welche die Existenzberechtigung von Tieren einzig und allein nach ihrem (vermeintlichen) „Nutzen“ ableiten.
      Ihrer Logik folgend haben Sie jetzt deshalb auch keine Existenzberechtigung…. 😉

  • silverdarkline

    Dello Sbarba hat hier vollkommen Recht. Wahlkampf der übelsten Sorte, ausgetragen auf dem Rücken einer Kreatur, die sich nicht wehren kann, erbärmlicher geht’s wohl nicht mehr. In der Hoffnung dass einige Ewiggestrige darauf reinfallen.
    Glaube kaum dass sich Noggler (siehe Statur) selbst ein Bild auf 2.500 m Höhe macht, außer er wird mit dem Hubschrauben rauftransportiert.

    • einereiner

      @silverdingsbums
      ob Wahlkampf oder nicht, wir werden alle nach Südtirol einwandernden Wölfe unter die Erde bringen.

      • andreas

        Dass du recht viel tust, bezweifle ich, denn wärst du beteiligt, würdest du es nicht hier schreiben.
        Ist recht teuer, wenn man erwischt wird.

      • roadrunner

        Was bist denn du für ein Stoller! Von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie hast du wohl nichts mitgekriegt. Die Schule hast wohl in der 3. Klasse Elementarstufe geschmissen! Geh zurück in deinen Stall, melk die Kühe und überlass das Denken und Reden anderen.

        • einereiner

          @roadrunner
          Stoller nehme ich als Kompliment, denn du hast sicher noch nie einen Stall von innen gesehen.
          Rechtstaatlichkeit (lies mal hier wie das mit der Rechtschreibung läuft) beinhaltet auch die Notwehr. Und diese ist hier gegeben, denn wir verteidigen Leben.
          Ich wünsche dir NICHT, dass ein Wolf mal dein Kind anfällt.

    • gestiefelterkater

      Lächerlich, einfach nur lächerlich und so etwas nennt sich Volksvertreter.
      Alle beide, die Almen einzäunen, dann könnt ihr ja gleich in den Alpenzoo gehen.
      Und diese Grüninen sind ja nicht ganz dicht. Die größte Gafahr für die Umwelt sind die Grüninen, Abtreibung wird als Errungenschaft dargestellt und bei einem Wolfabschuß plädieren sie auf Schutz des Lebens, die Grüninen sind pervers, einfach nur pervers !

      • george

        @gestiefelterkater
        Da müssten die „Grünen“ ja recht stark sein, wenn alle, welche Abtreibung als Errungenschaft proklamieren „Grüne“ wären. Vielmehr sind die Mehrheit davon „Nichtgrüne“ und auch jene, die den Schutz von Großraubtieren beschlossen haben und auch gesetzlich weiterhin aufrecht erhalten sind nichtgrüne Regierungen und Europavertretungen bzw. Wissenschaftler und Vertreter einer Biodiversität, die unsere Welt und unser Leben im Gleichgewicht zu halten versuchen. Also, drehen Sie die Tatsachen doch nicht völlig ins Verkehrte und verbreiten nicht solche Falschheiten.

  • sougeatsnet

    Dass die Grünen keine Ahnung haben, wie es auf den Höfen zugeht, ist hinlänglich bekann. Was das mit Wahlwerbung zu tun hat ist mir schleierhaft. Wenn die SVP nicht liefert, wird sie nicht mehr gewählt. Wenn in anderen Regionen das Regulieren der Bären- und Wolfspopulation möglich ist, warum dann nicht auch bei uns. Unsere Politiker verweisen dann auf die Habitat Richtlinie der EU, diese ist aber auch nicht in Stein gemeiselt, und kann, wenn der Wille und die nötige Mehrheit besteht, abgeändert werden. In Italien, welches vorwiegend von städtische Bevölkerung bewohnt wird, sind da Mehrheiten etwas schwierig. Nicht alle hängen den Ideen dieser Gutmenschen nach. Ich finde dass verhaltensauffällige Bären und Wölfe abgeschossen gehören. Leider gibt es viel zu viele Leute, welche mit diesen neuen Methoden der Abwehr (Einzäunen, Herdenhund, Bürokratie) gutes Geld auf Kosten der Bergbauern verdienen. Dies dürfte die Vergütungsspesen um ein Vielfaches übersteigen. Die derzeitig einfachste und sinnvollste Methode, dies sei allen Verwaltern und unfähigen Politikern gesagt, wird nur SSS sein. Unsere Vorfahren haben es schon geschafft, dann denke ich dürfte dies für uns kein Problem sein.

    • drago

      Interessant: ein Wolf, der ein Tier reisst, ist verhaltensauffällig. Ebenso ein Bär, der einen Bienenstock ausräumt. Ich nehme an, ein Wolf, der neben einem Schaf Gras frisst, wäre demnach nicht verhaltensauffällig. 🙂

    • silverdarkline

      Gutes Geld auf Kosten der Bergbauern?? Zahlt zu 100% der Steuerzahler, nur sind sich die Bauern zu fein, einen Antrag zu stellen.
      Unsere Vorfahren haben auch noch Hexen verbrannt….früher war alles besser, gell?

      • sougeatsnet

        Die Schweizer haben genau geklärt was verhaltensauffällig bedeutet! So könnte man auch bei uns vorgehen.
        Das Geld (klar ist es unser aller Steuergeld) stammt aus dem Kapitel der Bergbauern und nicht sonstwo her! Wenn die Bauern glauben, dass ein Einzäunung nicht sinnvoll ist, und daher keinen Antrag stellen, dann ist dies sicherlich wohl überlegt. Dass die Bauern die Hexen verbrannt haben wäre mir jetzt neu, gel?

        • silverdarkline

          Unsere Vorfahren, dass da auch unsere ach so frommen Bauersleut dabei waren ist wohl unumstritten. Der Grund, warum keine Anträge gestellt werden ist ganz einfach. Man verlässt sich auf die Politik und deren scheinheilige Forderung nach einem wolfsfreien Land…wie deppat muss man eigentlich sein so was auch noch zu glauben??

        • drago

          a) Unser aller Steuergeld: da es sehr viel mehr Städter gibt als Bauern, speziell Bergbauern, füttern die Städter so ziemlich alle Kapitel in größerem Ausmaß.
          b) Keine Anträge: nicht weil es nicht sinnvoll ist, sondern weil es Aufwand bedeutet und sollte die Einzäunung helfen, dann wäre es nochmals nichts mit dem Schreien nach einem raubtierfreien Südtirol.
          c) das raubtierfreie Südtirol wird es nie mehr geben. Außerdem lebt ja der Mensch hier und der ist bekannterweise das größte Raubtier. (Achtung Sarkasmus!)

          • andreas

            Ich gehe schon davon aus, dass es in absehbarer Zeit keine Wölfe oder Bären in Südtirol gibt, da sich nicht jeder dafür interessiert, wie die Politik es sieht.
            Glaube kaum, dass die Bauern auf der Seiser Alm oder anderswo rumsitzen und warten, dass ihre Schafe gerissen werden.

        • leser

          Nein die bauern haben die nur angebwtet , die die hexen verbrannt haben

      • gestiefelterkater

        Ja, die Vorfahren haben Hexen verbrannt, und die selbe Sorte, die sich heute Grünin nennt waren die Schergen und Denunzianten!

        • leser

          Nein das waren die hörigen der pfaffen, da sind wir wieder bei den kriechern
          Die heutigen schergen versammeln sich um die regierungspartei in der hoffnumg auf eine absolution eh entschuldige einen beitrag oder soldatenposten

      • schnauzer

        Und bei so manchen Kommenteren würde ich mir die Hexenverbrennung zurück wünschen…………..

    • george

      @sougeatsnet
      Unsere Vorfahren haben es auf die Dauer nicht geschaftt, der Wolf ist wieder da und zwar ist er von alleine gekommen und nicht wieder eingebürgert worden. Sie verstehen von Lebenspopulationen und Evolution anscheinend gar nichts. Ich zitiere: lupus est homo homini, non homo, quom qualis sit non novit. In der deutschen Übersetzung: Ein Wolf ist der Mensch dem Menschen, kein Mensch, solange er nicht weiß, welcher Art der andere ist.

  • zufall

    Eine Frage: warum ist der Wolf geschützt, das Reh aber – außer in den Schonzeiten – nicht?

  • alsobi

    Also langsam bin ich der Meinung wir siedeln die Bauern aus anstatt der Wölfe. Kann deren „GEJAMMER“ nimmer hören!

  • schnauzer

    Diese ganzen „Wolfsbefürworterspezialisten“ sind ihrem Geschreibsel nach alles erfahrene Bergbauern die schon jahrzentelang mit diesen Raubtieren erfolgreich gelebt haben, dadurch keine Schäden erlitten haben und nebenbei Steuerfachktäfte ester Güte natürlich rein nebenberuflich denn sie haben als Bauern ja genügend Zeit dazu nachdem sie das bißchen Arbeit am Hof und auf der Alm erledigt haben (und das liebste Hobby jener Steuerbevorteilten ist es das ganze Geld zu zählen das sie den armen bemittleidenswerten extrem benachteiligten „Stadtbevölkerung aus der Tasche gezogen haben……)

    • leser

      Na immerhin sind knappe 7% bauern verantwptlich für den wohlstand in südtirol und die feschen bäuerinnen im traditionellen dirndl beim pberrauch gekauft bringen die kultur in die welt hinaus
      Warum haut ihr immer auf due bauern drauf

    • schnauzer

      Ist doch war…….als „echte“ Bergbauern hat man zumeist ein sehr sehr sehr schweres Auskommen, von der Landwirtschaft alleine kann man nicht mehr leben trotz Landesbeiträgen weil der Hof meistens zu klein ist, daraus erfolgt Zu- oder Nebenerwerb im Tal, will heißen spätestens um 4 raus aus den Federn Stall und Hofarbeit – dann ins Tal zur „anderen“ Arbeit, am späten Nachmittag wieder heim zu Feld Alm und Vieh und um 21 Uhr hat man dann Feierabend…..vorausgesetzt es kalbt nicht noch eine Kuh….. Jeden Samstag, Sonntag die „großen“ Arbeiten verrichten, Urlaub nicht mal wissen was das ist. Und dann muß man sich noch als sehr glücklich schätzen wenn man wenigsten eine Frau auf den Bergbauernhof „raufbringt“ die diese ganzen Entberungen mit einem trägt und dei der täglichen Mühsal unterstützt.
      Fazit der ganzen Geschichte: 2 MAL ARBEITEN UM 1 MAL ZU LEBEN….

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