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Frischer Wind

Der neue oew-Vorstand

Die 34-jährige Vinschgerin Sabrina Eberhöfer wird neue Vorstandsvorsitzende der oew-Organisation für Eine solidarische Welt in Brixen. Sie folgt auf Hubert Pörnbacher, der der oew in den vergangenen Jahren vorstand. Vier weitere junge Südtiroler ergänzen ab Anfang Juli das neue Vorstandsteam.

 Die oew wurde 1991 gegründet und ist vor allem im Bildungsbereich aktiv. Herausgewachsen aus der Entwicklungszusammenarbeit geht es der Organisation längst auch um ein gelingendes Miteinander in Südtirol und um das Aufzeigen alternativer Wirtschafts- und Handlungsformen. Neben dem ehrenamtlichen Vorstand arbeiten bei der oew zehn hauptamtliche Mitarbeiter, dazu Zivis, Praktikanten und mehrere Dutzend Freiwillige. Seit viereinhalb Jahren gibt die oew auch die Straßenzeitung zebra. heraus. Die neue Vorstandsvorsitzende Sabrina Eberhöfer hat die oew aus unterschiedlichen Positionen kennengelernt und miterlebt: als Auslandspraktikantin in Bolivien, Zivildienerin, Freiwillige in verschiedenen Projektgruppen, Mitarbeiterin im Bereich der EZA und in den vergangenen sechs Jahren auch als Vorstandsmitglied.

„Die oew ist eine vielseitig tätige Organisation, der ein gutes Leben aller Menschen auf der Erde ein Anliegen ist“, sagt Sabrina Eberhöfer. Bei den verschiedenen oew-Projekten, bei denen sie mitgearbeitet hat, sei ihr bewusst geworden, wie viel jede und jeder lokal und im Kleinen tun könne, um die Welt positiv zu verändern. Der Austausch und ein respektvolles Miteinander hier in Südtirol, aber auch mit Partnern im Globalen Süden stehen im Mittelpunkt der Arbeit der oew und des neuen Vorstands.

Matthäus Kircher, Geschäftsführer der oew, betont: „Wir haben durch die Neuwahlen einen sehr jungen und vielseitigen Vorstand bekommen. Das zeigt, dass die Themen der oew auch besonders für die jüngeren Generationen ansprechend und aktuell sind.“

Neben Sabrina Eberhöfer sind das Thomas Dalsant als Vizevorsitzender sowie Magdalena Wild, Anna Heiss, Stefanie Unterthiner, Simon Hilpold und Lukas Gschnitzer. Die jungen Mitglieder des Vorstandes wollen weiterhin aktuelle Themen ansprechen und die Mitverantwortung jedes einzelnen in einer globalisieren Welt betonen. Noch nie sei ein respektvolles Miteinander so wichtig gewesen wie heute, betont Sabrina Eberhöfer. Sichtbar werde das in den großen Flucht- und Wanderungsbewegungen und ganz besonders im politischen Rechtsruck und Wertewandel.

Gemeinsam mit vielen Akteuren versucht die oew Perspektiven und Handlungsalternativen aufzuzeigen, um das Leben für so viele Menschen wie möglich gerechter zu machen. Die oew bringt sich bei entwicklungspolitischen Fragen in Südtirol und darüber hinaus ein. Sie will auf den Reichtum in der Welt aufmerksam machen: nicht nur auf den ungerecht verteilten, sondern auch auf den Reichtum an Lebensformen, an Vielfalt in den Kulturen, an möglichen Handlungsspielräumen und Gestaltungsmöglichkeiten. Gemeinsam mit den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern wollen der ehrenamtliche Vorstand und die hauptamtlichen Mitarbeiter an einer weltoffenen Zukunft arbeiten.

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