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Die Einkaufstour geht weiter

Die Athesia hat einen weiteren großen Kalenderverlag gekauft und ist jetzt Marktführer im gesamten deutschsprachigen Raum.

Vor zweieinhalb Jahren stieg die Athesia groß in das Kalendergeschäft ein, als sie den deutschen Marktführer KV&H zu 100 Prozent kaufte. Seit wenigen Monaten heißt das Unternehmen Athesia Kalenderverlag.

Jetzt hat die Athesia-Gruppe um Direktor Michl Ebner ihre Einkaufstour fortgesetzt: Sie hat den führenden Kalenderverlag der Schweiz, die Calendaria AG, übernommen. Damit baut die Athesia Kalenderverlag GmbH ihr Geschäftsvolumen ordentlich aus.

Die 1896 von der Katholischen Missionsgesellschaft Bethlehem gegründete Calendaria AG war fast 70 Jahre lang in Schweizer Privatbesitz, gehörte dann zur Gruppe der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) und zuletzt der Mediaprint-Gruppe in Paderborn. Im Zuge einer Portfoliobereinigung beschloss die deutsche Mediaprint-Gruppe, sämtliche Aktien der Calendaria AG an die Athesia Kalenderverlag GmbH zu verkaufen.

Der Athesia Kalenderverlag mit Sitz in Unterhaching bei München ist mit jährlich 1.000 Kalendertiteln Marktführer in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Südtirol.

Die Calendaria AG hat ihren Sitz in Immensee im Kanton Schwyz. Sie hat 30 Mitarbeiter, die jährlich mehrere tausend Aufträge abwickeln. Wie die Athesia mitteilt, erstreckt sich das Portfolio auf Kunden aus nahezu allen Industrie- und Dienstleistungsbereichen.

Mit dieser Übernahme ist die Athesia-Gruppe nunmehr in fünf Staaten, acht Regionen und an 74 Standorten aktiv und beschäftigt rund 1.500 Mitarbeiter. (hsc)

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (8)

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  • thefirestarter

    Gehört die TZ auch schon dazu oder was soll diese Werbung?

    • johnny_

      Sowas ist nicht Werbung, sondern gehört zu einer ausgewogenen Berichterstattung dazu. Vor allem, weil es die Athesia selbst nicht machen wird. Immerhin sollen die Leute wissen, was die Ebners so alles aufkaufen, um ihre Monopolstellung in den diversen Bereichen zu sichern.

  • yannis

    Habe mich schon immer gefragt, wer druckt eigentlich die ganzen Kalender die man zum Jahreswechsel in jeder Apotheke, Bäckerei usw, usf, unaufgefordert in die Tüte bekommt um sie letztlich noch vor Beginn des neuen Jahres der Papiertonne zu überlassen.
    Gleichzeitig stellt sich die Frage wer schreibt (programmiert) die Kalender die auf Microsoft, Apple,& Android Geräten laufen und tag täglich wirklich vom Nutzen sind.

  • pingoballino1955

    Calendaria Verlag,ich kenne ihn,muss lachen!

  • prof

    Bei dieser Einkaufstour verstehe ich jetzt,daß Michl Ebner nochmals das Amt als Handelskammer-Präsident anstrebt,immerhin ungf. 10.000 Euro Netto im Monat.

  • huggy

    Die Athesia kann sich ja auch eine eigene Partei (SVP) leisten. Warum nicht auch das Monopol bei Kalendern.
    Demokratie hat in Südtirol nach der Ära Durnwalder sowieso keine Bedeutung.
    In den Athesia Privat Radiosendern hat man vor den Wahlen auch nur Wahlwerbung für die eigene Einheitspartei (SED ?) gehört. Ab und zu auch mal vom PD.

  • hells_bells

    In Bad Bachgart kann auch Habgier und Grössenwahn behandelt werden!

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