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Hotel Alpi wird abgerissen

In den kommenden Tagen wird die Unterkunft für Asylbewerber im Ex-Hotel Alpi geschlossen. Es wird bei der Neugestaltung des Busbahnhof-Areals abgerissen.

Seit Mai 2015 wurden im Ex-Hotel Alpi in Bozen Asylbewerber untergebracht, im Jahr 2016 hat die Einrichtung bis zu 160 Menschen gleichzeitig aufgenommen. Nun wird die Einrichtung geschlossen. „Es handelt sich dabei um einen weiteren wichtigen Schritt im Sinne einer Entlastung der Landeshauptstadt Bozen und einer besseren Verteilung der Aufnahme von Asylbewerbern auf das Landesgebiet“, betont Soziallandesrätin Martha Stocker.

Möglich sei die Schließung dieser Unterkunft auch, weil es gelungen sei, im Rahmen der SPRAR-Programme der Gemeinden zusätzliche Plätze für die Aufnahme jener Menschen zu schaffen, die der Staat dem Land zuweist. Die Anzahl der Asylbewerber in Bozen konnte so in den vergangenen Monaten Schritt für Schritt reduziert werden.

Eigentümer des Ex-Hotels Alpi ist die SIGNA des Tiroler Investors René Benko. Sie hatte das Gebäude in den vergangenen Jahren kostenlos zur Verfügung gestellt. „Dafür bedanken wir uns ganz ausdrücklich. Vor allem in der anfänglich sehr schwierigen Zeit war es sehr wichtig, dass wir über diese Einrichtung verfügen konnten. Dadurch hatten wir die Möglichkeit, die uns oftmals vom Staat äußerst kurzfristig zugewiesenen Menschen unterzubringen“, sagt Stocker.

Das Haus wird nun im Rahmen der Arbeiten zur Neugestaltung des Busbahnhof-Areals abgerissen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (3)

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  • tiroler

    danke Martha dass du die Südtiroler Gemeinden mit weiteren illegalen beglückst!
    Du trittst ja nicht mehr zu den Wahlen an, also kannst du ja tun was du willst.
    das traurige daran, auch stocker tut das was ihr oberchef sagt, also geht alles von ihm aus, auch wen es der gesellschaft anders verkauft wird

    • leser

      ja ja es klappt es doch mit dem bauen, für die aufnahme von ein paar flüchtlingen wird man zum gutmensch und im gegenzug darf man nun das gesamte bauareal verwerten inclisiv altes handelskammergebäude, busbahnhofareal usw, so ist eben die geldvermehrung
      jetzt wird sich wohl niemand mehr darüber beschweren und bauen wird das ganze wohl der bauriese und signa beteiligte strabag, und das südtiroler baugeschäft läuft wie geschmiert

    • besserwisser

      du woll bisch a tiroler!

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