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Sieg für Bozen

Der HCB Südtirol hat es geschafft und in der Best-of-seven-Serie noch einmal ausgeglichen. Am Freitag findet in Salzburg das letzte Finalspiel statt.

Der HCB Südtirol kämpft weiter um den EBEL-Titel. Am Dienstag siegen die Foxes in der Bozner Eiswelle mit 6:3.

Bereits im 1. Drittel geht es gleich zur Sache und die Bullen gehen bereits wenige Minuten nach Spielbeginn in Führung. Miceli gleicht aber aus. „Wir haben im ersten Drittel zu viele Strafminuten bekommen und haben erst im 2. Drittel richtig ins Spiel gefunden“, sagt der Bozner Coach nach dem Spiel.

Im zweiten Drittel geht Bozen dank Travis Oleksuk in Führung.

Im letzten Spieldrittel stellt der Salzburger Peter Mueller erst wieder alles auf Null. Dann aber schlagen die Bozner zu. Petan, Gartner, Bernard und Frank sorgen für das 6:3 Schlussergebnis.

Nun steht das letzte Spiel in der heurigen EBEL-Saison bevor: Am Freitag entscheidet sich in Salzburg, wer sich den heurigen EBEL-Titel holt.

DAS MATCH

Nach einem von vielen Strafminuten gekennzeichneten ersten Spielabschnitt kam der Motor der Foxes in Drittel zwei und drei so richtig in Schwung und die Bozner überrollten förmlich die Bullen aus Salzburg.

Kraftraubendes erstes Drittel für den HCB Südtirol Alperia, welcher für fast die Hälfte der Spielzeit mit einem Mann weniger auf dem Eis agierte. Die Foxes verteidigten sich mit Haut und Haar und überstanden alle vier Unterzahlsituationen schadlos, teilweise mit einem guten Penaltykilling und auch mit etwas Glück.

Die ersten Minuten des Matches waren von einem hohen Tempo geprägt, die Gäste hatten leichte Vorteile. Nach sechs Minuten nutzte der Salzburger Cijan eine Unentschlossenheit der Bozner Defensive inklusive Torhüter zum Führungstreffer.

In der Folge spielte Bozen ab der siebten Minute fast ununterbrochen in Unterzahl, beim ersten Powerplay zugunsten der Foxes klingelte es im Kasten von Starkbaum. Der Puck kam von Egger zu Smith, welcher den im hohen Slot freistehenden Miceli bediente, dieser fackelte nicht lange und traf mit einem satten Slapshot zum Ausgleich für die Hausherren.

Foto:Antonello Vanna

Die 6700 Zuschauer sahen im Mittelabschnitt ein hochklassiges Eishockey mit einem Feuerwerk der Foxes, welche den Gegner dominierten und verdienterweise in Führung lagen. Nach einem Sololauf von Smith (Schuss neben das Tor) und einer fast 100%-igen von Frigo belagerten die Bozner das Drittel der Gäste für ein paar Minuten.

Nach acht Minuten wurde Frank in die Gasse geschickt, Starkbaum stoppte ihn mit einem Big Save, auf der Gegenseite blockte Tuokkola auf Schremp, dann brach Smith alleine durch und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Penalty vergab derselbe Spieler aber leichtfertig. In der elften Minute klingelte es dann im Kasten von Starkbaum: Glira spielte Oleksuk mit einem herrlichen Pass im Slot an und dieser verwandelte Volley.

Nach weiteren fünf Minuten nutzten die Salzburger dieses Mal ein Powerplay zum Ausgleich, es war Müller welcher von links die Scheibe im hohen Eck versenkte. Von einem Geschenk der Gästeverteidigung vor dem eigenen Tor war DeSousa so überrascht, dass ihm der Abschluss alleine vor dem Tor nicht gelang. Dafür war es drei Minuten vor Drittelende so weit: bei einem Powerplay lenkte Petan eine Kombination zwischen Miceli und Egger zum neuerlichen Führungstreffer für den HCB ab.

Foto: Antonello Vanna

Die Foxes machten im Schlussabschnitt weiter, wo sie im zweiten aufgehört hatten und stürmten, aber ohne die Defensive zu vernachlässigen, was das Zeug hält.

Nach einer Monardo-Chance und einem von Starkbaum über das Tor abgelenkten Schuss von Petan rettete Tuokkola mit einem Big Save auf einen Schuss aus drei Metern von Schiechl. Nach zwei Slapshots von Egger und Clark hatten die Foxes ein Powerplay zur Verfügung und nagelten die Gäste im eigenen Drittel fest, bis Gartner von Sointu freigespielt wurde und sein Blueliner schlug genau in die Kreuzecke ein.

Beim nächsten Überzahlspiel staubte Bernard zum fünften Treffer (vierter Treffer im Powerplay) ab. Nachdem Müller einen Leichtsinnsfehler von DeSousa in ein Tor verwandelte, nahm der Salzburger Coach bereits drei Minuten vor Spielende seinen Goalie aus dem Spiel und brachte den sechsten Feldspieler. Der Schuss ging nach hinten los, denn die vierte Linie der Bozner erzielte den sechsten Treffer ins verwaiste Salzburger Tor: Frigo eroberte sich die Scheibe und Frank vollendete.

Am Freitag steigt nun das alles entscheidende siebte Spiel in der Eisarena von Salzburg auf dem Programm. Anpfiff ist um 20,20 Uhr (Direktübertragung auf Video33 und Servus TV).

HCB Südtirol Alperia – Red Bull Salzburg 6:3 (1:1 – 2:1 – 3:1) – Serie: 3.3

Tore: 05:16 Alexander Cijan (1:0) . 15:57 PP1 Angelo Miceli (1:1) –  30:57 Travis Oleksuk (2:1) – 35:46 PP1 Peter Müller (2:2) – 36:34 PP1 Alex Petan (3:2) –  48:11 PP1 Robin Gartner (4:2) – 52:42 PP1 Anton Bernard (5:2) – 56:38 Peter Müller (5:3) – 57:52 EN Daniel Frank (6:3)

Schiedsrichter: Lemelin/Piragic – Seewald/Zgonc
Zuschauer: 6700

 

 

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Kommentare (8)

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  • prof

    Jetzt kann der Matthias Hofer von der Südtiroler Freiheit einige Busse mit Südtiroler Fans organisieren um den HCB Südtirol am Freitag beim Endspiel in Salzburg zu unterstüzen,dort trifft er dann sicher auf Östereichische Verhältnisse
    dann wird die Welt (seine Welt) wieder in Ordnung sein.

  • herrbergsteiger

    Das Spiel am Freitag gibt es auch live auf
    http://www.servushockeynight.com/live/

    Eines möchte man mir aber noch bitte erklären:
    Was bewegt die Italiener in der Eiswelle, ihre Nationalhymne so fanatisch laut mitzusingen?
    Ähnliches kennen wir nur von den USA, aber denen haben wir immerhin ein demokratisches u. freies Europa zu verdanken.
    Aber auf was sind die Italiener stolz? Auf die Zerreißung Tirols, und Südtirol mit ihren Gesetzten und ihrer Kultur zwangsbeglückt zu haben?
    Auf den Faschismus, den es nach wie vor auch heute noch in Südtirol gibt?

    Ich vermisse sowohl von Südtiroler wie auch von österr. Seite den Vorschlag, zumindest bei solchen Veranstaltungen auf Nationalhymnen zu verzichtet, und stattdessen Landeshymnen zu verwenden.

    Das würde aber auch bedeuten, dass die Tiroler Landeshymne auch wieder bei offiziellen Veranstaltungen in Südtirol gesungen wird- und nicht nur auf Zeltfesten.
    Derzeit verzichtet Südtirol freiwillig und ohne Zwang (!) auf die gemeinsame Landeshymne, obwohl die dafür verantwortlichen und heuchlerischen Politiker immer wieder behaupten:Tirol isch lei oans…

    • mannik

      Selten solch vertrottelte Kommentare gelesen wie Ihre, ehrlich. Sie werden es den mehrheitlich italienischen Zuschauern schon zugestehen müssen, dass sie die Hymne mit der sie sich identifizieren singen, Sollen sie still sein, weil solche Vollpfosten wie Sie immer noch die Mär der unterjochten Südtiroler erzählen wollen? Wachen Sie auf, die Mehrheit im Lande will diesen Scheiß nicht mehr hören. Sie sind überholt, der Fortschritt hat Leuten wie Sie schon längst die rote Karte gezeigt. Verlassen Sie endlich das Spielfeld. Sie setzen aus persönlichem Interesse das friedliche Zusammenleben immer wieder aufs Spiel. An diesem sind die Menschen interessiert, nicht an der Landeshymne.

      • herrbergsteiger

        nehemen Sie sich etwas zurück! Sie sind schon anderortens auffällig geworden, mit Ihren wüsten Beschimpfungen und Beleidigungen!!

        • mannik

          Die größte Beleidigung sind Ihre dauernden nutzlosen Kommentare. Für den Rest müssen Sie mich mit dem Franz verwechseln.

          • kurt

            @mannik
            So wie sie auftreten möchte man meinen das es nur sie gibt und sie ein Allwissender sind,allein das ist im Grunde das letzte was bei ihnen Auffällt .
            Einbildung ist sicher auch eine Bildung wobei das letztere bei ihnen wahrscheinlich in gefährliche Schieflage geraten ist.
            Beim austeilen sind sie sehr gut beim Einstecken nicht und das bezeugt ihre Charakterliche Haltung und Sympatieträger Ambitionen haben sie sowieso keine.

  • mannik

    @Kurt – Ich habe es nicht nötig ein Sympathieträger (ja schreibt man mit H nach dem T) zu sein, ich sage lieber jedem die Wahrheit ins Gesicht, wenn er Blödsinn verzapft. Besonders die rechten Brandstifter, die absolut keinen Frieden wollen und so arrogant auftreten wie der Klettermaxe, sind dankbare Objekte.
    Übrigens, allwissend bin ich beileibe nicht, aber im Verhältnis zu manchen Kommentatoren allwissend zu scheinen ist auch nicht besonders schwer. Sie fühlen sich jetzt doch nicht betroffen, oder?

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