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„Garant der Autonomie“

Kanzler Kurz und LH Kompatscher

Landeshauptmann Arno Kompatscher hat der neuen österreichischen Regierung ein Glückwunschschreiben übermittelt.

Nach der Angelobung der neuen österreichischen Bundesregierung hat sich auch Landeshauptmann Arno Kompatscher in die Reihe der Gratulanten eingereiht und dem neuen Bundeskanzler Sebastian Kurz Glückwünsche übermittelt.

Die Herausforderungen seien vielfältig, schreibt Landeshauptmann Kompatscher, „vor allem auch jene, mit denen Europa als Ganzes konfrontiert wird“.

Die Nationalstaaten seien in etlichen Belangen herausgefordert, sich zugunsten des europäischen Einigungsprozesses in die zweite Reihe zu stellen. Kompatscher zeigt sich überzeugt davon, dass Österreich seine politische Linie der Einigung – und nicht der Entzweiung – fortsetzt, die gute Früchte trägt, wie etwa das Beispiel der grenzüberschreitenden Euregio zeigt.

Auch am Brenner habe sich gezeigt, dass durch die gelungene Zusammenarbeit ein Grenzmanagement und der Umgang mit der Flüchtlingskrise positiv angegangen werden könne.

In der abgelaufenen Gesetzgebungsperiode konnte gemeinsam mit Sebastian Kurz in seiner Funktion als Bundesaußenminister die Südtirol-Autonomie weiterentwickelt werden: Gemeinsam konnte vieles für Südtirol erreicht werden, schreibt Landeshauptmann Kompatscher, und die breite Unterstützung aus Wien war immer sehr wertvoll, ganz im Sinne einer aufmerksamen Erfüllung der Schutzfunktion Österreichs.

Aufgrund des guten persönlichen Verhältnisses zum neuen Bundeskanzler Sebastian Kurz, der Südtirol bereits von mehreren Besuchen kennt, zeigt sich Landeshauptmann Kompatscher „überzeugt, dass die Beziehungen nicht nur zwischen Wien und Bozen, sondern auch zwischen Wien und Rom gestärkt werden“. Das Pariser Abkommen und die daraus folgende Schutzfunktion Österreichs für Südtirol, weist Kompatscher hin, seien Fundament und Garant der Südtirol-Autonomie.

Mit dem bereits 2014 geschlossenen Finanzabkommen, das durch den Briefwechsel zwischen Ministerpräsident Matteo Renzi und Bundeskanzler Werner Faymann völkerrechtlich abgesichert wurde, habe Südtirol wieder Planungssicherheit für den Landeshaushalt zurückerobert.

Landeshauptmann Kompatscher schließt sein Schreiben an den neuen österreichischen Bundeskanzler mit den Wünschen für Erfolg, Kraft und Durchsetzungsvermögen für die anstehenden Herausforderungen und der Hoffnung auf ein baldiges Treffen in Wien oder Südtirol.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (6)

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  • ahaa

    Arno Kompatscher bezeichnet die Aussagen von HC Strache zur Wiedervereinigung als „populistisch“. .
    Schàhmen tut sich wer?

    • morgenstern

      Peinlich, peinlich, in Sachen Doppelpass ist man jetzt ausgerechnet auf das Wohlwollen der sonst so verteufelten „Populisten“ angewiesen.

    • franz

      Wenn LH Kompatscher schimpft und spricht immer wieder von Populisten. Im Gegensatz zu Scheinpopulisten wie LH Kompatscher und SVP/PD Genossen stehen Populisten auf der Seite des „einfachen Volkes“ Popuisten berufen sich auf den „gesunden Menschenverstand“ (common sense) und die „Stimme des Volkes.
      Während Scheinpopulisten wie LH fernab der Realität leben und die Bürger von oben mit diktatorischen Maßnahmen wie z. B mit Finanzkürzung bei Gemeinden die sich weigern Flüchtlinge ( Clandestini ) aufzunehmen maßregeln.
      Und sich wenig um die Sicherheit der Bürger kümmern.
      “Auch am Brenner habe sich gezeigt, dass durch die gelungene Zusammenarbeit ein Grenzmanagement und der Umgang mit der Flüchtlingskrise positiv angegangen werden könne.“ [..]
      Indem LH Kompatscher und Alfano die Vorgaben und Forderungen von Kurz, Wolfgang Sobotka usw. akzeptieren mussten.
      Leider müssen die Österreicher immer wieder mit Nachdruck darauf aufmerksam machen, dass im Falle der Nichteinhaltung der bilateralen Abkommen ( Alfano – Kompatscher Wolfgang Sobotka ) der Zaun hochgezogen wird, „Das Zaun-Material war schon angeliefert“, sagt Kompatscher spöttisch. „Es liegt noch heute ungenutzt am Brenner.“ […]
      http://www.tageszeitung.it/2016/07/07/wir-haben-noch-wuensche/
      Der Zaun liegt dort und wird aufgezogen, sollte Italien das Abkommen nicht halten. sagt Österreichs Innenminister Wolfgang Sobotka.
      http://www.welt.de/politik/ausland/article154866418/Oesterreich-bereitet-Schliessung-des-Brenners-vor.html

      • franz

        Diese Art zu regieren führt dazu, dass sich die Nationalstaaten immer mehr abspalten was im Wiederspruch zu dem steht was LH Kompatscher behauptet, bzw. sich zugunsten des europäischen Einigungsprozesses .
        Auf Grund der Uneinsichtigkeit der Elite in Brüssel mit Entscheidungen ohne die Mitgliedssaaten zu konsultieren bzw. gegen ihren Willen zu treffen, hat zur Spaltung der EU geführt

  • tiroler

    K und K.
    Kurz ist aber der bessere Kompatscher

  • rambo

    Kurz hat aussagekräftige Ziele und der Herr Kompatscher ist ein Arschkriecher der dem PD in den Arsch kriecht.

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