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Neuer Strategieplan

Die Alperia AG hat den Strategieplan 2017-2021 aktualisiert. Hohe Investitionen, Effizienzsteigerungen und Zukäufe sind vorgesehen.

Vorstand und Aufsichtsrat der Alperia AG haben den aktuellen Stand des im letzten Jahr genehmigten Strategieplans einer Prüfung unterzogen und die Aktualisierung des Strategieplans 2017-2021 der Alperia Gruppe genehmigt.

Die Mitglieder nahmen Einsicht in den Fortschritt des Plans am Ende des ersten Jahres seiner Umsetzung und bewerteten die bisherigen Aktivitäten als positiv. Insbesondere:

  • Abschluss der Neuorganisation der Gruppe;
  • Einrichtung der neuen Business Unit Smart Region für die Umsetzung aller Vorschläge bezüglich Energiewende. Insbesondere wurde für Lösungen im Bereich der Elektromobilität die neue Gesellschaft Alperia Smart Mobility gegründet;
  • Start der Smart City Projekte;
  • Start der Projekte zur Verringerung des Beteiligungsportfolios mit der ersten Abtretung von Minderheitsbeteiligungen im Windkraftwerkbereich;
  • Erzielung eines BBB-Ratings durch Fitch;
  • Weitere Finanzgeschäfte im Sinne einer Laufzeitverlängerung und Senkung der Kosten für Verbindlichkeiten durch die Ausgabe der 4. Tranche des zehnjährigen Alperia Green Bonds;
  • Erwerb von 60 Prozent der Anteile an der Firma Bartucci S.p.A., drittgrößtes ESCo-Unternehmen (Energy Service Company) in Italien nach Anzahl emittitierter Energieeffizienzzertifikate;
  • Wertsteigerung für die Aktionäre;
  • Verbesserung der Nettofinanzposition und Vorverlegung der NFP/EBITDA Targets;

Die strategischen Leitlinien des Plans 2017-2021 für die mittel- bis langfristige Schaffung von Mehrwert für das Territorium und für die Aktionäre durch Aktualisierung der Markt- und Wachstumsszenarien wurden bestätigt. Die Aktualisierung des Plans sieht Folgendes vor:

  1. Investitionen in die derzeitigen Gesellschaften der Unternehmensgruppe in Höhe von mehr als 380 Millionen Euro in den nächsten vier Jahren.
  2. Umfangreiche Investitionen in die neue BU Smart Region im Ausmaß von mehr als 97 Millionen Euro und Investitionen in weitere innovative Projekte und in die Digitalisierung des Asset- und Prozessmanagements in Höhe von 16 Millionen Euro.
  3. Weitere Effizienzsteigerung der Prozesse durch Ausschöpfung des Synergiepotenzials durch die Fusion, mit kumulierten Einsparungen in Höhe von mehr als 100 Millionen, was in etwa 28 Millionen Euro pro Jahr entspricht.
  4. Wachstum durch Zukäufe, um die Chancen zu nützen, die durch die Konsolidierung der örtlichen Versorgungsunternehmen in Norditalien entstehen können sowie Gewährleistung des Ausgleichs des Tätigkeiten-Mix der Gruppe.
  5. Beibehaltung einer strengen Finanzdisziplin mit einem NFP/EBITDA-Verhältnis deutlich unter 3x für den gesamten Planungshorizont.
  6. Anstieg des EBITDA und der Dividenden.

Die Ziele des Plans werden unter Berücksichtigung der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit sowie der Vorteile für die bedienten Südtiroler Gemeinden verfolgt.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (3)

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  • einereiner

    Warum Norditalien???
    Es haben sich schon genug südtiroler Firmen die Finger verbrannt, weil sie dachten in Italien die Gscheiden spielen zu können.
    Volksbank, Sparkasse…..

    • andreas

      FRI-EL macht auch im Süden mit Energie recht gute Geschäfte.

      Und die Verluste der Banken in Norditalien hat weniger mit dem Standort, sondern mehr mit der Selbstgefälligkeit der Südtiroler zu tun und der Annahme, schlauer als der Rest der Welt zu sein.
      Lief so ähnlich wie bei der Hypo Tirol, welche auch dachte, dass in Südtirol/Norditalien alle nur auf sie warten.

  • rota

    Nun haben wir sie heimgeholt und jetzt kaufen wir die Verkäufer auf. Ach und die Steuern, wenn überhaupt, zahlen wir irgendwo weit weg von der Heimat . Wenn das jemand nicht passen sollte, ändern wir auch nochmals unseren Namen. Vielleicht ZEROTAX oder CONDOMINIALSERVICE oder ganz einfach Irish-Financial-Cocktail. Was sich aus Wasser und Wind alles machen lässt.

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