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    450 Frühchen

    Jutta Perkmann (Elternvertreterin), Michaela Erschbamer (Vorstandsmitglied), Primar Dr. Hubert Messner, Silvia Violi (Vositzende des Vereins), Giorgia Barbieri (Vorstandsmitglied), Dr. Petra Wanker (Vorstandsmitglied)

    Eins von zehn Kindern ist ein Frühchen – und die Zahl steigt. Daran erinnert der Welt-Frühgeborenen-Tag, der am 17. November gefeiert wird. In Südtirol hat der Verein „Frühgeborene Südtirol“ bereits am Sonntag Frühchen und ihre Eltern zu einer Feier auf Schloss Sigmundskron geladen. 

    Der Weltfrühchentag stand heuer ganz im Zeichen des Dankes: Frühchen und ihre Eltern dankten Primar Hubert Messner, dem Primar der Neugeborenen-Intensivstation am Krankenhaus Bozen, für seinen 36-jährigen Einsatz, in dem er die Neugeborenen-Intensivstation aufgebaut und geleitet hat. Verbunden mit Messners wertvoller Arbeit sind die Schicksale von einigen tausend Frühchen aus Nah und Fern, die er in dieser langen Zeit mit seinem Team betreut hat. Viele von ihnen haben die Gelegenheit genutzt, um Messner persönlich ihren Dank und ihre Verbundenheit auszudrücken. „Wir Eltern danken Primar Messner für seinen großen persönlichen Einsatz für unsere Frühchen“, sagte Jutta Perkmann als Vertreterin der Frühchen-Eltern und ehemalige Gründungsvorsitzende des Vereins. „Wir haben an den Brutkästen um unsere Kinder gebangt und gehofft, dass alles gut geht – und wir durften dabei Messners medizinischer Fachkenntnis und seinem Erfahrungsschatz vertrauen. Seine Menschlichkeit und sein Bemühen, uns Eltern einzubeziehen, macht die Neugeborenen-Intensivstation von Bozen zu einer besonderen Station. Wir alle werden Sie sehr vermissen. Danke für Ihren Einsatz und Ihr Engagement für unsere Frühchen“.

    „Am heutigen Weltfrühchentag erinnern wir daran, dass die Zahl der Frühgeborenen weiterhin steigt“, sagte Silvia Violi, die Vorsitzende des Vereins. „Weltweit kommt eines von zehn Babys zu früh auf die Welt – das sind 15 Millionen Babys pro Jahr. In Europa sind es 500.000 Frühchen pro Jahr – in Südtirol rund 450 Kinder, die zu früh – sprich vor der 37. Schwangerschaftswoche – geboren werden.“

    Violi stellte im Rahmen des Frühgeborenen-Tages eine besondere Aktion vor: „Wir bitten darum, für unsere Frühchen Oktopusse zu häkeln. Die Tentakel der Oktopus-Häkeltierchen erinnern die Frühchen an die Nabelschnur und so fühlen sie sich wohler – ganz, als wären sie wieder im Bauch ihrer Mama. Die Babys auf unserer Frühchen-Station wirken ruhiger, wenn sie die Tentakel der kleinen Tiere halten und fühlen sich sicher und geborgen“, sagte Violi. Die Häkeltiere (Anleitung unter www.fruehgeborene-suedtirol.com) können im Rahmen des Weihnachtsmarktes des Vereins am 9. und 10. Dezember im Eingangsbereich des Krankenhauses abgegeben werden.

    Anlässlich des Weltfrühgeborenen-Tages wird Schloss Sigmundskron vom 12. bis 17.11 in der Farbe lila beleuchtet – der Farbe der Frühchen weltweit. Auch Frühgeborene Südtirol hat sich dieser weltweiten Aktion angeschlossen, die in Italien vom nationalen Frühchenverband Vivere und in Europa von der Stiftung EFCNI unterstützt wird. Ein besonderer Dank gilt der Firma Elpo, die die Kosten für die Beleuchtung von Schloss Sigmundskron übernommen hat und Reinhold Messner, der die Tore von Sigmundskron für Frühchen und ihre Eltern geöffnet hat.

     

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    Kommentare (1)

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    • ahaa

      Und warum ist das so?
      In den70/ 80ern warnten sie vor Stahlung bei Schwangeren.
      Heute bekommt man viel Geld wenn man auf seinem Haus einen Umsetzer montiert der das vielfache an Strahlung mitbringt als vor 40 Jahren!
      Die Pharmas freuts.Das ist sicher.
      Der Elektrosmok ist gefàhrlicher wie die Abgase die man riecht!

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