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    Luis in Wien

    Wiens Bürgermeister Michael Häupl hat am Montag Alt-LH Luis Durnwalder und SVP-Vize Daniel Alfreider empfangen. Es ging um den Minderheitenschutz. 

    Am Montag hat der Bürgermeister Michel Häupl den Parlamentarier und Fuen – Vizepräsidenten Daniel Alfreider und Altlandeshauptmann Luis Durnwalder im Wiener Rathaus empfangen. Das Treffen hat die enge Zusammenarbeit zwischen Südtirol und der Österreichischen Hauptstadt untermauert und den Südtirolern Vertretern, im Beisein des FUEN – Präsidenten Lorànt Vincze und dem Hohen Beantragten der ONU für Bosnien Herzegovina Valentin Inzko, die Möglichkeit geboten dem Wiener Bürgermeister die Minority Safe Pack Initiative, kurz MSPI, vorzustellen.

    Der Empfang durch den Bürgermeister war eine Pressekonferenz hervorgegangen, bei der die MSPI – Kampagne in Österreich offiziell gestartet wurde. Das Österreichische Unterstützungskomitee hatte auch Daniel Alfreider und Luis Durnwalder um ihre Anwesenheit gebeten, um die engen Verbundenheit zwischen Österreich und Südtirol speziell bei Minderheitenfragen zum Vorschein zu bringen.

    „Südtirol genießt heute einen sehr umfassenden Minderheitenschutz, der auch international als Musterbeispiel anerkannt wird. Das wäre ohne die große Unterstützung der Österreichischen Republik nie möglich gewesen. Nun ist es an der Zeit, dass wir die Unterstützung, die wir seit Jahrzehnten bekommen haben, auch an weniger glücklichen Minderheiten weitergeben“, so Daniel Alfreider. „Und das können wir vor allem durch die Unterstützung der „Minority Safe Pack Initiative“ machen, denn damit fordern wir von der EU – Kommission, dass auch im EU – Recht, also in allen Mitgliedstaaten konkrete Maßnahmen zum Minderheitenschutz ergriffen werden“.

    Altlandeshauptmann Luis Durnwalder, langjähriger Freund des Wiener Bürgermeisters und Mitinitiator der MSPI ist überzeugt, dass das Ziel von einer Million Unterschriften erreicht werden kann. „Diese Bürgerinitiative ist das größte Unterfangen, das in den letzten Jahrzehnten in Europa für den Minderheitenschutz auf den Weg gebracht wurde. Nun braucht es die Unterstützung aller Bürger, denn es müssen 1 Million Unterschriften gesammelt werden. Ich bin überzeugt, dass wir durch den Zusammenhalt dieses große Ziel erreichen können. Umso mehr freut es mich heute die Initiative in jener Hauptstadt unterstützen zu können, die Südtirol immer zur Seite gestanden ist“, so Altlandeshauptmann Durnwalder.

    „Südtirol kann und muss einen wichtigen Beitrag geben, damit die MSPI Wirklichkeit werden kann. Deshalb bitten wir alle Südtirolerinnen und Südtiroler, durch ihre Unterzeichnung Ja zu mehr Minderheitenschutz in Europa zu sagen und zu zeigen, dass wir gemeinsam stark sind“, so Alfreider und Durnwalder abschließend.

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    Kommentare (3)

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    • rambo

      Vor den Wahlen werden sie scheinheilig!

    • yx

      @ rambo
      kann dir nur Beipflichten, ja wenn man gut schaut ist sogar der Heiligenschein ersichtlich.
      Alt LH hat die Sütiroler einmal als Volk der Protestierer bezeichnet, und sogar ei ei em Referendum abgeraten hinzugehen, undjetzt sollen sie woll wieder ihre Unterschricht setzen………..
      Lieber Luis bleib in Wien, da gehöst du hin.

      • wollpertinger

        Der Luis gehört nicht nach Wien, wo er nur dumme Figur macht und uns Südtiroler als Volltrottel hinstellt. Mit seinen absolut unüberlegten Äußerungen schadfet ver dem Anliegen des europäischen Minderheitenschutzes enorm, denn wer wird noch für diesen Safety Park unterschreiben, wenn er den Durnwalder gehört hat?

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