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    Die Laimburg-Köpfe

    Der Wissenschaftliche Beirat des Versuchszentrums Laimburg hat dessen Tätigkeitsprogramm begutachtet und einen neuen Vorsitzenden gewählt.

    Für das Tätigkeitsprogramm 2018 des Versuchszentrums Laimburg waren 53 interne und 100 externe Vorschläge für neue Projekte und Tätigkeiten unterbreitet worden. Diese Vorschläge hatte das Versuchszentrum in den Fachbeiratssitzungen Ende August bis Anfang September mit den Interessenvertretern der Südtiroler Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung besprochen und gemeinsam priorisiert. Nun hat der Wissenschaftliche Beirat des Versuchszentrums diese Vorschläge diskutiert und zur Priorisierung Stellung genommen.

    Der Wissenschaftliche Beirat hat die in den Fachbeiratssitzungen gemeinsam erarbeiteten Priorisierungen gut geheißen, fasst Kathrin Plunger, Leiterin der Arbeitsgruppe Projektservice, den positiven Ausgang der zweitägigen Beratung zusammen. Damit ist nun der Weg für die endgültige Festlegung des Tätigkeitsprogramms geebnet.

    Aufgabe des Wissenschaftlichen Beirats ist es, das Versuchszentrum Laimburg in wissenschaftlichen Fragen zu beraten und zur wissenschaftlichen Ausrichtung des Zentrums sowie zu dessen Tätigkeitsprogramm Stellung zu nehmen.

    Das Gremium besteht aus zwei Fachpersonen, die aus den zwei auf Landesebene repräsentativsten Beratungsorganisationen im landwirtschaftlichen Sektor ausgewählt werden, einer Fachperson, die die auf Landesebene repräsentativste Bauernvereinigung vertritt, und bis zu fünf Fachpersonen mit nachgewiesener wissenschaftlicher Erfahrung für spezifische, in den Tätigkeitsbereich des Zentrums fallende Forschungsthemen.

    Es sind dies der Geschäftsführer des Beratungsrings Berglandwirtschaft (BRING), Christian Plitzner, der Bereichsleiter Obstbau beim Südtiroler Beratungsring für Obst- und Weinbau, Robert Wiedmer, sowie der Direktor des Südtiroler Bauernbunds, Siegfried Rinner.

    Die externen Experten, die das Versuchszentrum in spezifischen Themenbereichen strategisch beraten, sind Lukas Bertschinger von der Schweizer Forschungsanstalt Agroscope für den Bereich Strategische Ausrichtung von Programmen mit Schwerpunkt Obstbau, Professor Georg F. Backhaus vom Julius-Kühn-Institut in Deutschland für den Bereich Pflanzenschutz und Professorin Iryna Smetanska von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf in Deutschland für den Bereich Erzeugung und Verarbeitung von Lebensmittels pflanzlichen Ursprungs.

    Weiterentwicklung und Vernetzung

    Zusätzlich zu den bestehenden Mitgliedern wurden dieses Jahr zwei neue Mitglieder in den Wissenschaftlichen Beirat berufen: Christoph Carlen von der Schweizer Forschungsanstalt Agroscope für den Bereich Ergänzungskulturen sowie Professor Matthias Gauly von der Freien Universität Bozen für den Bereich Viehzucht und Tierhaltung.

    „Die Expertise der externen Fachleute unterstützt uns bei der Definition unserer Forschungsschwerpunkte und der Weiterentwicklung unserer Forschungsstrategie“, hob Laimburg-Direktor Michael Oberhuber die Bedeutung der externen Fachleute im Wissenschaftlichen Beirat hervor: „Die Mitwirkung dieser Fachleute in unserem Wissenschaftlichen Beirat verbessert darüber hinaus unsere Vernetzung mit Forschungsinstituten auf der ganzen Welt, die zu ähnlichen Bereichen forschen wie wir. Auf diese Weise können wir Erfahrungen und Forschungsergebnisse austauschen und Synergien nutzen, um mit vereinten Kräften an Lösungen für Problemstellungen im Agrar- und Lebensmittelbereich zu arbeiten.“

    Einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt wurde der Agronom und Phytopathologe Lukas Bertschinger, der die nationale und internationale Forschungszusammenarbeit der Schweizer Forschungsanstalt Agroscope koordiniert, sein Stellvertreter ist Matthias Gauly, Professor für Viehzucht und Tierhaltung an der Fakultät für Naturwissenschaften und Technik der Freien Universität Bozen.

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