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    Der Feuer-Wolf

    Fotos: OSWALD BREITENBERGER

    In mehreren Orten Südtirols entzündeten Bauern am Freitagabend Mahnfeuer gegen Wolf und Bär. So auch im Ultental.

    Der Bauernbund hatte dazu aufgerufen, Mahnfeuer „gegen die Ausbreitung von Bär und Wolf in Südtirol“ zu entzünden und damit ein sichtbares Zeichen zu setzen.

    In zahlreichen Orten Südtirols sind die Bauern dem Aufruf gefolgt und haben Feuer entzündet. Das spektakulärste Feuer wurden im Ultental entzündet – Oswald Breitenberger hat die Fotos ins Netz gestellt.

    Die Südtiroler Bauern wollen also nicht mehr länger zusehen. Sie sagen: Eine verstärkte Präsenz der Großraubtiere sei für die Viehbauern nicht mit der traditionellen Almbeweidung vereinbar und gefährde außerdem die Bewirtschaftung und damit den Fortbestand der Almen.

     

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (10)

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    • ahaa

      Die Umweltverpesstung scheisst sie nichts, unsere Landpfleger .Bringt sicher viel.
      Auch einen Wofl aus Heu kònnte man bauen,anzùnden ,um ihn tanzen und verfluchen.
      Wie war das noch mal mit den Hinterwàldlern?

    • owl

      Auch ich bin der Meinung, dass man mit der Ansiedlung von Bär und Wolf, weder Mensch und Nutztieren noch Wolf und Bär etwas Gutes tut.

      Die Irrationalität mit welcher dieses Thema behandelt wird, geht mir aber langsam auf den Keks.

      In Europa sterben jedes Jahr mehr als 25.000 – FÜNFUNDZWANZIGTAUSEND! – Menschen bei Verkehrsunfällen. Männer, Frauen und Kinder.
      Ich habe noch keine Mahnfeuer gesehen.

      In Trient hat vor Kurzem ein Jäger einen anderen erschossen. Nicht Schafe sondern ein Mensch wurde getötet.
      Wer auf jahrelang, medial befeuerte Debatten über privaten Waffenbesitz wartet, kann lange warten. Und auf Mahnfeuer auch.

      Soll ich die Liste fortsetzen?

    • franz

      Die sogenannten “selbsternannten Tierschützer“ und Verantwortlichen Politiker für das “Wiederansiedelungsprojekt – Life Ursus “ für die nur Bär und Wolf das Recht zu leben haben, während Schaf, Ziege und Esel kein Recht haben bzw. nicht geschützt werden, müssten wegen Tierquälerei ( gemäß art. 544-ter c.p., & DL-Depenalizazione art 3 comma 1 )
      DL-Depenalizzazione 16 marzo 2015, n. 28 I decreti legislativi nn. 7 e 8 del 15 gennaio 2016, emanati a seguito della legge delega n. 67 del 28 aprile 2014, G.U. n. 17 del 22 gennaio 2016
      bei der Staatsanwaltschaft angezeigt bzw. auf Schadenersatz bei Gericht zivilrechtlich verklagt werden.
      ( dafür vorgesehene Zivilstrafen bis zu 50.000 € / Schaf -Ziege -Esel -Kalb )
      Politiker und Tierschützer wie die für das “Wiederansiedelungsprojekt Life Ursus “ und die Tierquälerei verantwortlich sind – LR Schuler ex LH Durnwalder -Unterzeichner des “Wiederansiedelungsprojekt Life Ursus “ Amtsdirektor Luigi Spagnolli – Amt für Jagd und Fischerei welche den Bauern eine Entschädigung streitig machen.
      ( Schuler, dass es bisher stets gerechte Entschädigungen gegeben habe und wies darauf hin, dass es aber keine Entschädigung für gerissene Schafe laut EU-Richtlinien geben könne, wenn nicht ausreichend Schutzmaßnahmen für die Tiere ergriffen werden. “ […]
      “Es handelt sich dabei um öffentliche Gelder und laut EU -Grundsatz muss erst alles unternommen werden um Schäden zu vermeiden“ so LR-Schuler [..]
      ( “Dolomitenausgabe“ vom 26/27 08.2017 )

    • franz

      Lässt ein Internetportal beleidigende Kommentare auf seiner Seite stehen, kann das teuer werden. So will es ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR). Urteil vom 10.10.2013 & vom Urteil vom 16.06.2015
      “omesso controllo”, art. 75 c. p / Repubblica Italiana

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