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    Die Airport-Partner

    Josef Gostner und Ingemar Gatterer planen jetzt gemeinsam an einem Konzept für die Flughafen-Übernahme.

    von Heinrich Schwarz

    Josef Gostner, der bereits vor der Flughafen-Volksbefragung im Juni 2016 die Idee einer privaten Führung des Bozner Airports lancierte, bastelt derzeit an einer Seilschaft, die diese Idee nun umsetzen könnte. Der Bozner Energieunternehmer sucht nach finanzkräftigen Unterstützern und anderen Partnern. „Jeder, der im Vorjahr für den Flughafen gestimmt hat, ist herzlich eingeladen“, sagte er vor kurzem der TAGESZEITUNG.

    Die Unterstützung der Handelskammer Bozen, des Unternehmerverbandes und des Hoteliers- und Gastwirteverbandes ist Josef Gostner so gut wie sicher. Auch einzelne Unternehmer werden mit Sicherheit ins Boot springen.

    Einer davon dürfte Ingemar Gatterer sein. Als SAD-Chef hat er im August Interesse an einer Übernahme des Flughafens geäußert. Seine Idee war ein großes Mobilitätsprojekt mit den anderen Unternehmen im Südtiroler Nahverkehr. Jetzt scheint aber eine Zusammenarbeit mit Josef Gostner und Co. wahrscheinlicher.

    Ende der letzten Woche hat es zwischen Gatterer und Gostner ein Treffen gegeben.

    ÜBER DAS ERGEBNIS DIESES TREFFENS LESEN SIE IN DER MITTWOCH-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (32)

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    • fantozzi

      perige soche – lei 100% privat solls sein und net nr hoffen wenns schiaf geat dass mir olle do zohlen Weil wenns guat geat kregen mir a olle koan geld fi de……

      • marting.

        laßt sie nur machen, die fallen auf die Fresse
        und Steuergeld darf weder direkt noch indirekt fliessen

      • martasophia

        Also mein Vertrauen hält sich stark in Grenzen, dass die öffentliche Hand nicht doch noch in der einen oder anderen Weise zur Kasse gebeten wird. Für mich sind das ganz skrupellose Geschäftsleute, die nur auf den eigenen Vorteil schauen, denen alles andere völlig egal ist.

    • besserwisser

      find i super. de zwoa werdn so schnell streiten dass es bold wieder zugesperrt wird!

    • andreas

      Wir brauchen unbedingt eine landesweite Volksabstimmung um dieses Werk des Teufels zu schließen. Man kann doch keinem Vinschger oder Pusterer zumuten, wenn da täglich Flugzeuge in Bozen starten oder landen.
      Die Frage sollte aber unmißverständlich formuliert sein, um Fehleinschätzungen von vornherein zu vermeiden.

    • iluap

      Sieht so aus als ob manche jetzt auf einmal kalte Füße bekommen, und Angst haben dass Private einsteigen. Seid ihr alle naiv. Bei der Volksabstimmung ging es allein darum ob der Flughafen weiterhin mit öffentlichen Geldern finanziert wird oder nicht!!!!! Anscheinend haben viele das nicht Versanden und oder wollten es nicht verstehen!!!!

      • george

        @iluap
        Wenn es viele nicht verstanden haben, dann waren es mindesens zur Hälfte solche, die für den Flugplatz Bozen mit Finanzierung durch die öffentliche Hand gestimmt haben, entgegen dem was auch ‚andreas‘ immer meint, dass es nur Gegner gewesen seien, die nichts verstanden hätten.

    • franzkarl

      Den Unterschied in der Fragestellung kennt jeder Bewohner des durch die Belastung betroffenen Gebietes nur zu gut. Leider wurde damals auch nichts anderes gefragt. Das sind nun mal die Grenzen und Spielchen der direkten Demokratie. Andererseits bleibt zu hoffen (und ist erwartbar), dass ein privater gewinnorientierter Investor, sollte er wirklich alle Spesen selbst tragen müssen, den Flughafenbetrieb mangels Wirtschaftlichkeit nich lange aufrecht erhalten wird. Aber der Gatterer wird sicher einen guten Grund finden, um dem Land auch danach noch den einen oder anderen Euro aus dem Kreuz herauszuleiern.

    • drago

      Nachdem anscheinend geplant ist, bei nur einem Interessenten mit diesem Direktverhandlungen zu führen und auch die Flugplatzgesellschaft nicht zu verkaufen, sondern den Flugplatz zu verpachten, kann davon ausgegangen werden, dass indirekt doch Steuergelder fließen.
      Was die Pläne der beiden angeht, soweit bekannt, scheinen sie praktisch den gleichen Betrieb wie früher fortführen zu wollen, also Linienflüge nach Rom und Charterflüge. Wenn da die öffentliche Hand nicht deutlich indirekt mitzahlt, über nicht-kostendeckender Pacht, viele Flüge von öffentlichen Bediensteten von und nach Rom u.ä., dürfte auch die private Effizienz kaum einen gewinnbringenden Betrieb ermöglichen.
      Aber Kompatscher scheint gewillt zu sein, nur die Buchstaben des Referendums beachten zu wollen und nicht den Willen der Bevölkerung. Dieser war m.E. eindeutig: kein Flughafen.
      Aber was soll’s. Wenn der Wähler die Politiker nicht abstraft, werden diese immer tun, was sie wollen.

    • andreas

      @drago
      Die Option „kein Flughafen“, gab es nie und wird es auch nicht geben.
      Dort ist das Militär stationiert und wenn das Land keinen Betreiber findet, geht er an die italienische Luftfahrtbehörde ENAC.

      Vom Land etwas zu fordern, für was es keine Kompetenz hat und zusätzlich in ein Ergebnis eines Referendums etwas hin zu interpretieren, was gar nie zur Diskussion stand, ist wohl etwas weltfremd.

      Dass indirekt Steuergelder fließen könnten, denke ich auch, wobei es aber ein Recht eines jeden Unternehmers ist Begünstigungen, welche gesetzlich möglich sind, in Anspruch zu nehmen.

      Dass mit dem Flughafen nicht das große Geschäft zu machen ist, weiß wohl keiner besser als Gostner, wobei ich ihm sogar zutrauen würde mögliche Subventionen nicht in Anspruch zu nehmen, da er sie wohl nicht zwingend braucht.

      • drago

        Was wird die ENAC wohl tun, wenn die Konzessione an sie zurückfällt. Versuchen, diese neu auszuschreiben. Das Resultat kann sich jeder nach eigenen Vorlieben vorstellen. Das Militär hat kaum Geld und würde den Flughafen dann wahrscheinlich auch nicht selbst erhalten, sondern nach Verona auswandern.
        Dass die große Mehrheit derjeniger, die mit Nein gestimmt haben, keinen Flughafen wollten, kann zwar als „hineininterpretieren“ bezeichnet werden, stimmt aber meiner Meinung nach. Dass Kompatscher die Formulierung so gewählt hat, dass ihm nachher immer noch Möglichkeiten offen bleiben, scheint offensichtlich. Er hätte sonst auch z.B. den Zusatz „Liquidierung der Flughafengesellschaft und Rückgabe der Konzessione“ einfügen können.
        Aber was solls. Wie gesagt, die Privaten sollen probieren.
        Und der Wähler entscheiden (leider ein frommer Wunsch; siehe dazu Aussagen von Zeller: Parteileitung muss Möglichkeit haben, Ergebnis von Vorwahlen zu korrigieren. Der Politiker ist immer der Meinung, dass er alles besser weiß als die dummen Wähler).

    • sepp

      handelkammer und Hotel und gastwirteverband sind für mich schon öffenliche Gelder Handelskammer ist schon mal in sinne des ebner Clans

    • yannis

      >>>„Jeder, der im Vorjahr für den Flughafen gestimmt hat, ist herzlich eingeladen“,<<<

      vorzugsweise jene die schon mit der Sparkassen-Aktie Schiffbruch erlitten.

    • tiroler

      Das sind gute Nachrichten.
      Der Flughafen wird ausgebaut mit privaten Geldern und wir Südtiroler kassieren auch noch Miete!
      Das nennt man win-win

      • drago

        Tja, das wird wohl ein frommer Wunsch bleiben. Wie der eventuelle Pachtvertrag für die Flughafengesellschaft aussehen wird und welche Leistungen der Pächter tragen muss und welche der öffentlichen Hand verbleiben, wird man noch sehen. Und welche Pacht der Pächter zahlen wird, dürfte auch interessant sein.

        • tiroler

          Mach dir keine Sorgen.
          Gostner und Gatterer sind Profis, was sie in die Hände nehmen funktioniert!

          • guyfawkes

            Der user „tiroler“ muss also Herr Gatterer selbst sein: niemand anderes würde so etwas behaupten.

          • drago

            Tja, meine Sorgen betreffen ja auch nicht die Tatsache, dass Gostner und Gatterer auf ihre Vorteile schauen, sondern darauf, wieviel die öffentliche Hand dafür beizusteuern hat. Ich bin kein Gegner davon, dass die öffentliche Hand defizitäre Dienstleistungen unterstützt, aber Unterstützung und Nutzen für die Öffentlichkeit und Gemeinschaft müssen in einem Verhältnis stehen. Und einen Flughafen und -betrieb zu unterstützten, dessen Nutzen für die Öffentlichkeit mehr als zweifelhaft ist, gehört für mich nicht dazu. Nicht zu vergessen, dass die Mehrheit der Südtiroler, die eine Meinung haben (=zum Referendum gegangen sind), auch gegen eine öffentliche Finanzierung (egal welcher Art) sind.

          • robby

            Du solltest Dir aber Sorgen machen. Diese zwei Egomanen sind absolut nicht kompatibel.

    • george

      Dieser Defizitbetrieb gehört ist zu schließen, ohne Wenn und Aber, wer immer dafür zuständig sein mag. Die ENAC würde dies wahrscheinlich ohnehin aus Kostengründen tun, falls der Flugplatz an sie zurückfallen sollte und niemand anderer ihn kaufen sollte.

      • andreas

        Infrastruktur kostet Geld, nach deiner Logik dürfte auch kein Bus fahren und wie genau würdest du die 60 Millionen der 2 Sarner Tunnel erwirtschaften?
        Und jetzt heul nicht lange rum wegen dem Flughafen.

      • franz

        Wenn die Landesregierung 20 Millionen € / Jahr für Flüchtlingsuntekunfte ( 96 % Clandestini ) ausgibt sollte die ganzen Gutmenschen nicht lange wegen den Flughafen herum heulen.

    • iluap

      an George!

      Wenn es nach dir ginge dann müßte man alle defizitären Einrichtungen schließen na dann Prost!!! Bus, Züge um nur einige zu nennen!!!!!

    • george

      @iluap (andreas)
      Die Pauschalisierung ist immer eine Demonstration von Unvermögen. Können Sie zwischen vielfachem Nutzen einerseits und den Wert daraus, der sich ergibt und dem Einzelnutzen und dem Schaden daraus, der sich für die allgemeinheit ergibt, überhaupt unterscheiden. Sie meinen wohl ein ganz Gescheiter zu sein! Meinen tun die Hennen auch.

    • andreas

      @george
      Sorry, aber warum solle ich Namen wechseln um deinen Unsinn zu kommentieren?

      Bist du es der entscheidet, für wie viele eine Investition einen Nutzen haben muss, um sie zu tätigen?
      Wenn ja, erklär mir dann mal, warum jeder Sitzplatz im Stadttheater Bozen mit hunderten von Euros subventioniert ist?
      Doch nicht etwa damit Kleinge.. sorry, Freigeister wie du sich Veranstaltungen ansehen können, welche den finanzierenden Pöbel sowieso nicht interessieren?

      • george

        @andreas
        Wo habe ich geschrieben, dass ‚andreas‘ Namen gewechselt hätte. (andreas) so geschrieben war gemeint, dass unter Umständen auch er mit betroffen ist mit seinem Unsinn. Deshalb mussen Sie auch nicht meinen „Unsinn“ kommentieren, weil Sie, lieber ‚andreas‘ mit dem eigenen Unsinn genug zu kopfen haben. Übernehmen Sie sich bitte nicht! Die Gefahr, dass Sie sonst psychisch abkippen könnten, ist durchaus gegeben.

    • ahaa

      andreas
      So viel Zeit wie hier zu schreiben du kann nur eine SVP-Marionette haben.

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