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    Weltmeisterliches Eppan

    Nach 1990, 2010 und 2014 wird sich der DFB wohl auch 2018 in Südtirol auf die WM vorbereiten. Auch die Gemeinde Eppan hat sich beworben und steht nun im Entscheidungsprozess. Die Fakten.

    von Markus Rufin

    Der Fußball-Weltmeister kommt nach Südtirol. Diese Nachricht vermeldete die „Bild“ in ihrer Sonntagsausgabe. Nach 1990 (Kaltern), 2010 (Eppan) und 2014 (Passeier) soll der DFB auch für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland nach Südtirol kommen. Dem Bericht der Bild-Zeitung zufolge ist die Entscheidung bereits gefallen – eine offizielle Bestätigung vom DFB bleibt bislang aus.

    Die deutsche Boulevard-Zeitung nannte zwar keine genauen Standorte, aber immer wieder wurde Eppan als möglicher Vorbereitungsort genannt. Tatsächlich hätte die Gemeinde an der Weinstraße auch optimale Bedingungen: Die neue Sportzone in Rungg ist kurz vor der Fertigstellung, die Montigglerseen, die Wälder und die Landschaften bieten gute Erholungsmöglichkeiten und mit dem Hotel Weinegg in Girlan wäre auch ein geeignetes Herberge in der Nähe. Schon 2010 nächtigte „Die Mannschaft“ im Wellnesshotel, die Verantwortlichen des Betriebs, wollten sich zu den Gerüchten nicht äußern.

    Philipp Waldthaler, Mitglied des Gemeinderats und Präsident des Tourismusvereines Eppan, bestätigte hingegen, dass es Verhandlungen mit dem DFB gibt: „Es ist noch keine Entscheidung gefallen. Wir sind gerade dabei, Detailfragen mit den Verantwortlichen zu klären. Daraus schließe ich, dass wir sehr gut im Rennen liegen.

    Waldthaler berichtet weiter, dass man sich definitiv in einem Entscheidungsprozess befinde, denn man habe sogar schon nach Hotel und Größe der Zimmer gefragt.

    „Uns wurde gesagt, dass sich auch andere Länder, wie Frankreich, Österreich oder Schweiz für das Trainingslager beworben haben. Es gab auch in Südtirol Interessensbekundungen, Eppan ist aber die einzige Gemeinde, die eine förmliche Bewerbung abgegeben hat“, weiß Waldthaler.

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    Kommentare (5)

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    • agugger2015

      Der LH und sein Kommunikationskommandeur wird sich sicherlich persönlich darum kümmern und den Geldhahn aufdrehen…

      • andreas

        Schon die Meldung in der Bild am Sonntag hat den größeren Werbewert, als das Land investieren wird.
        Glaubt ihr eigentlich alle, dass es selbstverständlich ist, dass Touristen nach Südtirol kommen?

        Und wenn man nicht kapiert, dass die Hotelerie einen Großteil ihrer Ausgaben in Südtirol tätigt, d.h. es arbeiten Bäcker, Metzger, Tischler, Hydrauliker, Elektriker, usw., im Gegensatz zu den Obstbauern, welche volkswirtschaftlich so gut wie nichts beitragen, sollte man sich wohl strohdumme Kommentare sparen.

    • agugger2015

      Wir brauchen nicht mehr Touristen. Und schon gar keine Bildleser. Von Dir Andreas kann man sich auch nicht mehr erwarten.

    • blb

      Also stellen die obstbauern keine Tischler, Hydrauliker oder Elektriker an?

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