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    Wo bleibt der Schwimmpass?

    Josefa Brugger

    Wo bleibt der Schwimmpass? Die BürgerUnion fordert die Landesregierung auf, ihre Versprechen einzuhalten.

    Die Landessprecherin der BürgerUnion, Josefa Brugger, beanstandet das Fehlen des Schwimmpasses, dessen Einführung auf Antrag der BürgerUnion im Landtag mit 21 Ja-Stimmen am 30. Juni 2016 beschlossen wurde.

    Die BürgerUnion forderte zum Zwecke einer günstigeren Möglichkeit der Sommer-Freizeitgestaltung für Südtirols Familien und Jugendliche den Südtiroler Schwimmpass. „Mit einem Schwimmpass, welcher auf Bezirkseben oder landesweit ausgestellt werden kann, wollen wir den Südtiroler Familien den Eintritt in Südtirols Schwimmbäder und Badeseen finanziell erleichtern.“ schreibt die Landessprecherin der BürgerUnion, Josefa Brugger in einer Aussendung.

    Dazu hatte der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder, einen Beschlussantrag im Südtiroler Landtag eingebracht. „Darin forderten wir die Möglichkeit eines Schwimmpasses für Südtirols Familien und für Jugendliche, mit dem man verschiedene öffentliche Schwimmbäder, Hallenbäder oder öffentliche Badeseen besuchen kann. Das Abrechnungssystem sollte wie bei den Saisonpässen für verschiedene Skigebiete funktionieren. Der Schwimmpass soll den Familien, ähnlich wie ein Abonnement oder eine Ski-Saisonkarte, den Eintritt in mehrere Schwimmbäder bzw. Badeseen zu reduzierten Preisen ermöglichen.“ erläutert Brugger die Initiative der BürgerUnion.

    Am 30. Juni 2016 wurde der Beschlussantrag mit 21 Ja-Stimmen und nur einer Enthaltung vom Südtiroler Landtag genehmigt.

    Es sollte auch die Möglichkeit überprüft werden, mit dem Euregio Family Pass dieser Forderung nachzukommen.

    „Doch leider ist dem nicht so, es wird kein Schwimmbad bei den Vorteilsgebern angegeben“, zeigt sich Brugger enttäuscht.
    „Selbst die angegebene Ansprechperson für Rückfragen ist bis 16. Juni abwesend“, ärgert sich die Landessprecherin.

    Gerade in der Anfangsphase der Neueinführung mit online-Aktivierung gäbe es Schwierigkeiten, da dürfe doch die Bezugsperson nicht fehlen!

    „Es wäre ein schönes Zeichen, den Familien und Jugendlichen den Sommer so bald als möglich zu verschönern. Ich fordere deshalb die Landesregierung auf, ihrer Pflicht schleunigst nachzukommen“, schließt Brugger ihre Aussendung.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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