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    Faust im Sack

    Der Abgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder, warnt: Man solle die Wut der Bürger nicht an der Zahl der Demo-Teilnehmer messen.

    „Die Politik sollte angesichts der schwachen Beteiligung bei der heutigen Anti-Politikergehälter-Demonstration vor dem Landtag nicht den Fehler machen, die Wut bzw. die Stimmung der Bürger an der Zahl der Demonstrationsteilnehmer zu messen“, so der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder.

    Andreas Pöder

    „Denn letztlich entscheiden Bürger dann in der Wahlkabine, ob und wie sie mit der Arbeit der Politik oder der unterschiedlichen Politiker und Parteien zufrieden oder unzufrieden sind.

    Nicht zu jedem Zeitpunkt ist die Bereitschaft der Bürger gegeben, zu einem bestimmten brisanten Thema auf die Straße zu gehen.

    Möglicherweise würde sich die Wut vieler Südtirolerinnen und Südtiroler derzeit eher bei einer Demonstration gegen die aktuelle Flüchtlingspolitik eher entladen und es würden sich dazu wesentlich mehr Demonstranten einfinden“, so der Abgeordnete der BürgerUnion.

    „Die Initiatoren dieser Demo haben aus ihrer Sicht und mit ihren Mitteln ein Anliegen vorgebracht, ob die Politik dieses Anliegen ganz, teilweise oder gar nicht ernst nimmt, soll sie nicht an der Zahl der Demo-Teilnehmer entscheiden, das könnte sich als fataler Fehler rächen.“

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    Kommentare (4)

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    • watschi

      wo er recht hat, hat er recht. man sollte die geringe anzahl der teilnehmer nicht belächeln. zig tausende werden die nachrichten sehen oder lesen und sich ihren teil über das thema denken. und nicht vergessen, wahltag ist zahltag. deswegen sollten sich gewissen, vor allem svp poltiker ironische aussagen verkneifen, sonst kònnte bei der nächsten wahl ein denkzettel auf ihn warten.

    • andreas

      Pöder ist jedenfalls der Verschlagenste von den aktuellen Politikern 🙂
      Der ist gewiss nicht dumm, was ihn von einigen anderen Politikern unterscheidet.

      • goggile

        OHAjez wissmo fuer wem parteiergreifen andreas tut. fuer die ein einmann windfahnlpartei

      • sepp25

        Der Pöder ist im Dauerwahlkampfmodus um seinen Restposten irgendwie zu retten. Beim richtigen Skandal vom Rentenvorschuss vor 3 Jahren hat man von Ihm nicht viel gehöhrt.
        Ich finde ihn auch nicht sehr intelligent. Vor allem damals als er die Eva Klotz, der er sein Landtagsmandat zu verdanken hatte, aus ihrer eigenen Partei warf. Der Schuss ging eindeutig nach hinten los, seitdem kommentiert er jedes Thema und verbündet sich mit jedem seinen gut bezahlten Posten zu retten.

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