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    Schlüsselübergabe für Asylheim

    Die Schlüsselübergabe in Lengmoos am Ritten mit Landesrätin Martha Stocker, Prior Othmar Wieland und Caritas-Direktor Franz Kripp

    Die Schlüsselübergabe in Lengmoos am Ritten mit Landesrätin Martha Stocker, Prior Othmar Wieland und Caritas-Direktor Franz Kripp

    Das Übergabeprotokoll für das Erzherzog-Eugen-Haus am Ritten wurde unterzeichnet. Dort werden 25 Flüchtlinge beherbergt.

    Die Caritas der Diözese Bozen-Brixen wird das ehemalige Widumgebäude des Deutschen Ordens in Lengmoos im Auftrag des Landes mit zwei Vollzeitkräften sowie Nachtdienstmitarbeitern als Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber führen. Die Unterkunft wird den alttestamentarischen Namen „Haus Rahel“ tragen.

    „Ein weiterer Schritt der Landesabteilung für Soziales, um bezirksweit Aufnahmeplätze für Asylbewerber zu schaffen“, so Landesrätin Martha Stocker.

    Die Ordensgemeinschaft hat im Einvernehmen mit der Gemeinde Ritten 526 Quadratmeter Wohnfläche und 600 Quadratmeter Außenfläche für die Aufnahme von 25 Flüchtlingen – vornehmlich Frauen und Kinder – zur Verfügung gestellt.

    Die vom Deutschen Orden als Eigentümer der Immobilie beauftragten Anpassungsarbeiten sind nun abgeschlossen und die ersten Flüchtlinge werden in Kürze die vorgesehenen Räumlichkeiten im Erdgeschoss und im ersten Stockwerk des Hauses beziehen. Martha Stocker, Prior Othmar Wieland und Caritas-Direktor Franz Kripp haben das Übergabeprotokoll für die Asylunterkunft unterzeichnet.

    Die Rittner Bevölkerung wurde laufend informiert und im Rahmen eines Runden Tisches Anfang März von der Caritas der Diözese Bozen-Brixen und der Gemeinde dazu eingeladen, sich für die Mithilfe bei den unterstützenden Integrationsmaßnahmen wie Sprachkurse zu melden, wie sie überall im Land hervorragend von den Freiwilligenorganisationen geleistet werden.

    Die Gemeinde Ritten, das Land Südtirol, der Deutsche Orden und die Caritas unternehmen gemeinsam alle nötigen Schritte zur problemlosen Inbetriebnahme der neuen Flüchtlingsunterkunft. Nach Ablauf des Mietvertrags 2020, soll das Erzherzog-Eugen-Haus für die Musikschule zur Verfügung stehen.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (28)

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    • einereiner

      Den eigenen Leuten werden die Geburtenstationen gestrichen, dafür schiebt man das Geld den Asylanten in den Hintern.
      Abschiebung sofort nach Afrika!

      • bacco

        Syrische Familien nach Afrika abschieben. Schon fein so ganz ohne Zusammenhang auf jemanden neidisch sein zu können ohne auch nur eine Ahnung zu haben was es bedeutet keine sichere Existenz zu besitzen.Leute wie du würden wohl auch in andere Länder einmarschieren wollen um für mehr Sauerstoff zu morden.

    • franz

      Was werden Landesrätin Martha Stocker, Prior Othmar Wieland und Caritas-Direktor Franz Kripp mit den Immigranten machen, wenn diese dann einen negativen definitiven Bescheid erhalten, dass ihr Asylantrag von der Kommission abgewiesen wurden und somit zu Clandestini erklärt werden und laut Gesetz das Land verlassen müssen.
      Sentenza della Corte di Cassazione.
      “ La legge è uguale per tutti, anche nell’era dell’emergenza immigrazione. Chi non rispetta un decreto di espulsione commette un reato“ [….]
      “2016 – Da gennaio a oggi sono arrivate sulle nostre coste dal Mediterraneo 178.802 persone, di cui 24.929 minori non accompagnati. Stando alle statistiche, solo il 4% ha i requisiti per ottenere lo status di rifugiato: chi non ottiene altre forme di protezione, né umanitaria né sussidiaria, è considerato un migrante economico e viene inserito nella lista dei rimpatri. [….]
      http://www.riscattonazionale.it/2016/12/17/la-clandestinita-reato-italia-la-cassazione-attacca-tribunali-buonisti-rispettate-la-legge/

    • thefirestarter

      Also wenn man das so liest, scheinen die Rittner recht froh zu sein über die neuen Mitbürger, gut so.
      Auch scheint die Kommunikation zwischen Bevölkerung und öffentl. Institutionen geklappt zu haben.

      Andere Orte sind da etwas nachlässiger.
      Auer z.B. da hieß es von einem Tag auf den anderen, wir nehmen Flüchtlinge auf, ja man hat sich direkt dem Land angebiedert. Leider hat es mit der Bevölkerung keine Absprache gegeben. Zuerst wurde ein (baufälliges) Gebäude am Ortsrand in Betracht gezogen, aber da der Besitzer/Mieter zu hohe Anforderungen stellte (nicht so sehr Geld sonder anderes), dann wieder fallen gelassen.
      Schliesslich wurde man bei einem Gebäude in unmittelbarem Zentrum fündig.
      Das Gebäude beherbergte einst mehrere Wohnungen und ein Minimarket. Zufälligerweise war es schon jahrelang leer und hatte schon mehrere Verkaufsversuche hinter sich. Der Besitzer, Frau Ebner-Pernter (ja, vom Ebner Clan) war sicherlich froh doch noch eine lukrative Verwendung zu finden.
      Es sind da noch einige Papier notwendig um zu einem Abschluss zu kommen, aber mit dem wohl wollen der Gemeinde dürfte das kein Problem sein.

      Bleibt zu vermerken, dass die Bevölkerung zu keinem Augenblick in irgendeiner Form in der Entscheidungsfindung involviert wurde, sondern vor vollendeten Tatsachen gestellt wurde. Was übrigens ein Markenzeichen der Aurer Gemeindeverwaltung zu sein scheint.

    • franz

      Mit Geburtenstationen ist wohl kein Geld zu verdienen, mit Flüchtlingen
      ( 95 % Clandestini ) ist mehr Geld zu verdienen, mit der Unterbringung von “Flüchtlingen“ bzw. deren Verwaltung .
      Natürlich alles auf Kosten des Steuerzahlers ( 35 € / Tag und Mann 45 € bei Minderjährigen . mit allem drum und dran + Iphon von der Caritas, + Schikurse.
      ( Während Mindestrentner mit 400 € / Monat auskommen müssen.)
      Da lässt sich Frau Stocker, Caritas und Volontarius natürlich nicht davon abbringen unbegrenzt illegale Flüchtlinge aufzunehmen ohne die Bürger zu fragen.
      Einige Gemeinden lassen sich wohl mit den 500 € Bonus- Una – Tantum / Flüchtling, überreden die eine Gemeinde bekommt wenn sie sich bereit erklärt Flüchtlinge aufzumehmen.
      ( Legge Stabilita 2017 der Regierung Renzi

    • franz

      15.03.2017
      Trient – Flüchtlinge protestieren weil die Unterkunft, das Essen nicht ihren hohen Lebensstandard endspricht. ?
      “Trento, rivolta dei richiedenti asilo: vogliono camere singole e menu diverso
      Gli immigrati chiedono maggiore libertà, più soldi e velocità nel riconoscimento dello status di profughi e vorrebbero essere ospitati all’interno di abitazioni e appartamenti anziché in una residenza collettiva. Lamentele anche per il cibo che gli ospiti ritengono non essere adeguato alle loro esigenze.“ […]
      http://www.ilpopulista.it/news/15-Marzo-2017/11856/trento-rivolta-dei-richiedenti-asilo-vogliono-camere-singole-e-menu-diverso.html

    • franz

      Paolo Valente Direktor der Caritas auf “ rai alto adige“ 15.03.2017 – 19:30
      Die Gesellschaft ist aufgefordert zu helfen schließlich ist die Gesellschaft für den
      ( Disagio ) Unbehagen“ oder „Unbequemlichkeit“ verantwortlich.
      Ich würde sagen, es sind schon eher die naiven Gutmenschen – Politiker und Coop von Unterkünften wie Caritas und Volontarius, die für diese Unbequemlichkeiten“ verantwortlich sind , Wirtschaftsflüchtlinge angelockt mit ihrer Willkommenskultur und falschen Versprechen. die den Bürgern “Disagio “ Unbequemlichkeiten“ Unannehmlichkeiten, Unsicherheit und Ängste bereiten.
      Unannehmlichkeiten …..
      http://tv.liberoquotidiano.it/video/esteri/12330926/coventry-aggressione-razzista-tre-immigrati-donna-naso-zigomi-fratturati.html

    • tiroler

      ich finde die gastfreundschaft der rittner lobenswert!
      jedes südtiroler dorf sollte verpflichtet werden eine quote im verhältnis zu den einwohnern aufnehmen zu müssen.
      nur so funktioniert integration.

    • bacco

      Das sind anerkannte Flüchtlinge denen durch ein Verfahren das Recht auf Asyl zugesprochen wurde. Und im Gegensatz zu euch ist es dem Recht egal was für eine Hautfarbe, Herkunft, Religion ect jemand hat. Also wenn ihr nicht die Verfassung abschaffen wollte, die Genfer Flüchtlingskonvention und die Europäischen Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten kündigen wollt solltet ihr mal schnell die Klappe halten und mit diesem armseligen herumgeheule aufhören. „Eine Volksabstimmung“…,hast sie ja nicht mehr alle.

      • yannis

        >>>die Genfer Flüchtlingskonvention<<<

        wenn man diese liest, stellt man fest das diese gerade im Umgang mit den stark Pigmentieren "ad absurdum" geführt wird.

        Wer gegen ein -"Eine Volksabstimmung"- ist, bewegt sich schon reichlich ausserhalb der demokratischen Gesinnung, oder er weis dass diese für seine Interessen ungünstig ausgehen würde.

        • bacco

          Deine Gesinnung ist nicht demokratisch sondern chauvinistisch. Es gibt ein gutes Beispiel für eine „im Auftrag des Volkes“ manipulierte Rechtsstaatlichkeit. Unter anderem die Nürnberger Rassengesetze. Eine Demokratie kann nur bestehen wenn sie den Rechtsstaat und die Verfassung bewahrt. Das was du unter Demokratie verstehst ist Ochlokratie. Mag für dich verlockend klingen, für mich ist das mehr als grauenhaft, besonders wenn ich mir eure Aussagen hier ansehe.

      • franz

        @bacco
        “ solltet ihr mal schnell die Klappe halten und mit diesem armseligen herumgeheule aufhören.“[…]
        Nach Deiner Ansicht, sollten die hohen Richter vom Kassationsgericht auch die Klappe halten ?
        Sentenza della Corte di Cassazione.
        “ La legge è uguale per tutti, anche nell’era dell’emergenza immigrazione. Chi non rispetta un decreto di espulsione commette un reato“ [….]
        “2016 – Da gennaio a oggi sono arrivate sulle nostre coste dal Mediterraneo 178.802 persone, di cui 24.929 minori non accompagnati. Stando alle statistiche, solo il 4% ha i requisiti per ottenere lo status di rifugiato: chi non ottiene altre forme di protezione, né umanitaria né sussidiaria, è considerato un migrante economico e viene inserito nella lista dei rimpatri. [….]
        http://www.riscattonazionale.it/2016/12/17/la-clandestinita-reato-italia-la-cassazione-attacca-tribunali-buonisti-rispettate-la-legge/

    • andreas

      @bacco
      Bei der Aussage, dass ihnen durch ein Verfahren das Recht auf Asyl zugesprochen wurde, ist wohl mehr der Wunsch, Vater des Gedanken.
      Wobei es vielleicht bei diesen am Ritten sein kann, viele sind aber hier, welche gesetzlich keine Möglichkeit auf Asyl haben.

      Ich verstehe jeden Wirtschaftsflüchtlung, welcher in Europa ein besseres Leben sucht, ich würde es auch so machen, es ändert aber nichts daran, dass die Situation in Afrika auch mittelfristig nicht besser wird und sich immer mehr auf den Weg machen.
      Eine Einwanderungsgrenze ist früher oder später nicht vermeidbar, wann würdest du diese ziehen? Wie würdest du den Abgewiesenen erklären, dass die anderen schon und sie nicht?

      Übertriebener Altruismus und diejenigen, welche diese nicht teilen, als Unmenschen hinstellen, ist auch nicht grad die Lösung.
      Deine Berufungen auf Genfer Konvention, Menschenrechte und Grundfreiheiten lassen sich größtenteils problemlos widerlegen und das deshalb, weil sie bei den meisten Situationen der Flüchtlinge nicht greifen.

      • bacco

        Das hat nichts mit Altruismus zu tun. Ich fordere nur ein Mindestmaß an Humanismus von der Gesellschaft in der ich lebe. Den Vorwurf der Unmenschlichkeit stellen sie sich selbst (wohl ein Reflex vom vielen „Gutmenschen“ gerufe). Es wäre absurd von mir auf der einen Seite Menschlichkeit zu verlangen und es der anderen Seite gleichzeitig absprechen zu wollen.
        Zum Thema: Nein, es darf keine Obergrenze geben. Die Politik ist dafür verantwortlich das Problem zu lösen. Sollten die Kapazitäten nicht mehr ausreichen muss entweder vor Ort interveniert werden oder, wie gerade, in den gesetzlichen Grauzonen das Problem verschoben werden. Das können Deals mit anderen Staaten oder militärische Aktionen sein. Aber sobald jemand in das Land gelangt und sich auf das geltende Recht beruft -darf- der Staat dies keinem verwehren.
        Und glaub ja nicht dass auch nur ein einzelner Flüchtling ohne triftige Gründe das Recht auf Asyl bekommt. Zynisch gesagt sind die Wirtschaftsflüchtlinge daneben aber gerade nicht mehr als eine Warnung. Auch wenn man sich gerne daran bedient, die Angst mit den Flüchtlingen ist nicht mehr als politisches Theater. Wir stoßen nicht ansatzweise an die Grenzen unserer Möglichkeiten. Im Gegenteil, es ist uns eher zu unbequem und wir würden am liebsten einfach nur gar nichts tun außer mit unseren Wirtschaftskraft zu haushalten. Was die Zukunft betrifft, zu hoffen wäre dass Europa endlich seiner Idee jenseits der Wirtschaftsunion und im globalen Kontext gerecht wird, zu fürchten ist dass es nicht gut ausgehen wird und es wieder ein Jahrhundert dauert und wir dann, mit Glück, mit den selben Lehren erneut und sicher noch gleich blöd dastehen wo wir schon einmal waren..

    • andreas

      @bacco
      Es gibt Probleme, für welche es keine Lösung in deinem Sinne gibt, da kannst du noch so eine solche von der Politik fordern.
      Wann die Grenze der Aufnahmefähigkeit ist, entscheidest nicht du, denn es gibt sehr wohl eine, spätestens dann, wenn es zu größeren Problemen in der Gesellschaft kommt.
      Du bsit grenzenlos optimistisch oder grenzenlos naiv, so ganz habe ich es noch nicht verstanden, jedenfalls haben deine „Wünsche “ herzlich wenig mit der Realität zu tun bzw. sind sie nicht umsetzbar.
      Es gibt nebenbei kein Recht, dass jemand sich jederzeit und überall aufhalten darf.

    • bacco

      Sie haben mich wirklich nicht verstanden, denn genau das Gegenteil ist der Fall. Ich wünsche es mir nicht sondern warne und drohe. Im übrigen ist diese Idee von Europa kein Hirngespinst von mir. Schon vor dem 2. Weltkrieg haben weitaus klügere Köpfe darüber gesprochen.
      Mit den Lösungen haben Sie allerdings recht. Es gibt Probleme die sich nicht von selbst lösen. Aber glauben Sie mir, so ohnmächtig wie Sie es darstellen ist weder die Politik noch unser Verstand. Es geht wohl eher darum dass wir nichts verändern wollen und am liebsten so weiter machen würden wie bisher. Kann man auch keinem vorwerfen, immerhin gings uns jetzt eine Weile wirklich gut. Aber so wird es halt nicht bleiben können. Erst recht ist es ein schlechtes Zeichen wenn sich Wähler so leicht durch Fremdenfeindlichkeit mobilisieren lassen, während wirklich wichtige Themen komplett ignoriert werden.Hätte schon eine Ironie wenn Leute nach und nach ihre Rechte abgeben würden während sie damit beschäftigt sind sie den anderen nehmen zu wollen.

    • andreas

      Etwas wirr deine Kommentare, von Menschenrechten bis Beschuldigungen war alles dabei.
      Ich will z.B. kein Multikulti, da die Mentalitätsunterschiede zu groß sind und es mein gutes Recht ist, etwas nicht zu wollen und ich will, dass wir in einer sicheren Gesellschaft leben, wo nicht tagtäglich irgendwo eingebrochen oder sonstigen Straftaten begangen werden.
      Nun erzähl mal was du eigentlich willst, denn bis jetzt habe ich nur verstanden, dass du anscheinend die Welt retten willst, was ich mir etwas schwierig vorstelle.

      Berücksichtige aber, dass Menschen an der Macht grundsätzlich dem Kapital und nicht den Menschen dienen, denn wenn es nicht so wäre, sie nicht an die Macht kommen würden.

      • roadrunner

        Mann Andreas bist du abgedroschen. Multikulti ist schon längst da und wird nicht weniger. Hat aber wenig mit dem Migrantenstrom zu tun, sondern vielmehr mit der Globalisierung. Es wäre langsam Zeit, dass du im 21. Jh. ankommst.

        • andreas

          Soll mich dein pauschales nichts sagendes Geschwätz vom 21. Jahrhundert und der Globalisierung jetzt eigentlich beeindrucken?

          Du kannst gerne für Parallelgesellschaften und Ghettos sein, ist deine Sache, ich will sie nicht, da sie der Ursprung von Gewalt und Ausschreitungen sind, wie auch du in Frankreich, Deutschland oder Belgien gemerkt haben könntest, sofern du die rosarote Brille abgesetzt hast.

          Was mich bei Weltverbesserern wie dir, welche möglichst noch diese Woche die ganze Welt retten wollen, immer wieder beeindruckt, ist diese naive planlose Herangehensweise an bestehende Probleme.
          Die Annahme, dass Probleme sich damit lösen, dass man Andersdenkende als dumm und Unmenschen hinstellte, ist falsch. Nur zu reagieren und nicht zu agieren ist eigentlich meistens nicht wirklich zielführend.

          Wenn du für die Aufnahme von Asylsuchende, welche keine Chance auf Asyl haben und monate- oder jahrelang hingehalten werden bist, ist mir das egal, ich bin es nicht. Dass diese dann auch bei einem negativen Beschluss im Land bleiben, liegt in der Natur der Sache, was man aber anscheinend durch die rosarote Brille ausblenden kann.

      • yannis

        >>>Berücksichtige aber, dass Menschen an der Macht grundsätzlich dem Kapital und nicht den Menschen dienen, denn wenn es nicht so wäre, sie nicht an die Macht kommen würden.<<<

        So ist es !

        Denen geht es vordergründig mehr, oder NUR, um Wirtschaftsinteressen *) als um "Humanität".

        *) Auch wenn es nur einen sehr kurzfristigen Gewinn abwirft ist das egal, so nach dem Motto auch Immigranten brauchen Smartphones, Pampers usw. usf.

        Dies ist letztendlich aber nur so eine Art wie "Leben von der Hand in den Mund" oder wirtschaften auf der "Überholspur" die früher oder später zu ende ist.

      • bacco

        @andreas
        16. März 2017 um 18:27
        Man kann nicht über Flüchtlinge reden ohne auch die europäische Krise zu thematisieren. Das große Ganze, auch wenn es abstrakt klingen mag, ist neben den eigenen kleinen Ängsten genauso ein paar Gedanken wert.
        Ich finde es auch erstaunlich dass ein Südtiroler damit argumentiert dass er keine Mentalitätsunterschiede ertragen will. Was haben wir denn die letzten Jahrzehnte gemacht wenn nicht damit zurecht zu kommen?(und das ziemlich gut wie ich finde)
        Und da Sie anscheinend nicht fähig sind zwischen Immigration, Soziologie, Individuen und Klischees zu unterscheiden spar ich mir den Rest. Auch das mit der Macht sollten sie etwas genauer untersuchen. So einfach ists nämlich nicht.

        • andreas

          Sorry, aber von was schreibst du eigentlich?
          Keine Sorge, ich kann mehr unterscheiden als du annimmst.
          Auf die Frage, was du eigentlich willst, kannst du mir anscheinend keine Antwort geben, was bezeichnend ist, da du gar keine haben kannst, Sozialromantiker handeln intuitiv. 🙂 Ein Fehler von Leute wie dir ist vielleicht der anzunehmen, dass jeder der eure Meinung nicht teilt, dumm und rechts ist.

    • franz

      bacco
      16. März 2017 um 11:37
      “ Eine Demokratie kann nur bestehen wenn sie den Rechtsstaat und die Verfassung bewahrt“ […].
      Daher müsste man davon ausgehen, dass die Gesetze für alle gleich sind, bzw. gleiche Rechte für alle.
      Das Problem ist, dass links grüne Gutmenschen die ungute Eigenschaft haben auf Kosten anderer den Gutmenschen zu spielen indem sie Gesetze schaffen demnach Immigranten bevorzugt behandelt werden.
      z. B Gesetze wie das “svuota carceri “& das DL-Depenalizzazione wovon gerade kriminelle Immigranten profitieren sprich beinahe völlige Straffreiheit genießen, während italienische Staatsbürger mit den selben DL-Depenalizzazione – zivilrechtlich massakriert werden.
      Während illegale Immigranten ( laut Kassationsgericht bekommen nur 4 % das Recht auf Asyl ) in 4 Sternehotels logieren mit allem drum und dran ( 35 € / Kopf und Tag + Iphone von der Caritas )
      Müssen Mindestrentner mit 400 € bis ans Monatsende kommen, bzw. 100.000 junge qualifizierte Menschenabwandern um sich im Ausland eine Arbeit zu suchen.
      “Man kann nicht über Flüchtlinge reden ohne auch die europäische Krise zu thematisieren. Das große Ganze, auch wenn es abstrakt klingen mag, ist neben den eigenen kleinen Ängsten genauso ein paar Gedanken wert.
      “ […]
      Grund der europäischen Krise wurde nicht zuletzt durch die falsche Einwanderungspolitik von Merkel und der Regierung Renzi verursacht.
      Was auf Grund zunehmender Kriminalität berechtigte Ängste, Unbehagen und Verunsicherung bei den Bürgern verursacht.
      Nur alles schönreden bzw. die Bürger mit postfaktischer Desinformation zu belügen bringt nichts.

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