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    FCS im Keller

    Trainer William Viali

    Trainer William Viali

    Der FC Südtirol hat am Sonntag das Auswärtsspiel gegen Pordenone mit 0 zu 1 Toren verloren. Nun wird es eng.

    Zuerst die Heimschlappe gegen Sambenedettese – mit 2 zu 5 Toren.

    Am Sonntag hat der FC Südtirol erneut verloren.

    Die Weiß-Roten unterlagen auswärts Pordenone (die Mannschaft von Ex-Trainer Bruno Tedino) mit 0 zu 1.

    Das entscheidende Tor erzielte Stefano Padovan in der 18. Minute.

    Nun wird es eng für den FCS. Denn der FCS gerät erneut in den Abstiegsstrudel.

    Der Match-Report:

    Zweite Niederlage in Folge für den FC Südtirol der in Pordenone knapp mit 1:0 verliert.

    Gegen Pordenone fehlten der gesperrte Bassoli und die Langzeitverletzten Baldan und Fortunato.

    Davide Riccardi feierte sein Saisondebüt im Dress der Südtiroler, im Mittelfeld rückten Kapitän Fink und Broh zurück in die Startelf und im Sturm bestätigte der Trainer das Trio Rantier-Tulli-Gliozzi.
    Der Spielverlauf.

    Das Match im „Bottecchia“ Stadion von Pordenone begann mit dem Anspiel der Hausherren, welche im schwarzgrünen Dress aufliefen.
    Nach nur wenigen Sekunden kam es gleich zur ersten gefährlichen Situation im Strafraum der Südtiroler. De Agostini spielte einen Filterball an der FCS Verteidigung vorbei auf Padovan, der mit links abzog und den Ball aufs Außennetz beförderte.

    Drei Minuten später ging Gliozzi alleine Richtung gegnerisches Tor los und wurde dann von Stefani am Trikot gezogen, doch der Schiedsrichter ließ weiterlaufen.

    Auf den energischen Spielbeginn der Hausherren reagierte der FCS mit Gliozzi, dessen Schuss von der Strafraumgrenze von einem gegnerischen Verteidiger abgefälscht ins Toraus ging.
    Nur kurz darauf wurde der FC Südtirol nochmals brandgefährlich. Einmal mehr wurde Gliozzi mit einem langen Querpass im Strafraum von Pordenone bedient, agierte dann aber zu hastig und knalle den Ball gehörig am Tor vorbei.

    In der 14. Minute hatten die Gastgeber gleich zwei Gelegenheiten um den Führungstreffer zu erzielen. Konfuse Aktion im Sechzehner der Südtiroler, mit Cattaneo der zuerst das Aluminium traf und Di Nunzio welcher daraufhin Padovan niederstreckte, mit dem Unparteiischen der auf Elfmeter entschied. Arma trat am Elfmeterpunkt an, ließ sich jedoch von Marcone hypnotisieren, welcher erfolgreich abwehrte.
    Die Antwort der Weißroten ließ aber nicht auf sich warten, mit Tulli der Gliozzi anspielte, dessen Schuss aus dem Lauf heraus jedoch beachtlich am Kasten vorbeiging.

    Die Südtiroler gewährten Pordenone viel Platz in der Mitte, was sich in der 18. Minute als fatal herausstellte, als Sucio zentral durchbrach und den Ball dann auf Padovan abgab, der das Leder mit sehenswerter Präzision an Marcone vorbei ins Netz jagte.

    Der FC Südtirol schaffte es nicht zu reagieren und gewährte den Gastgebern nur kurz darauf eine weitere Möglichkeit. Wieder war es Sucio, dessen Hereingabe im Sechzehner von Cattaneo angenommen wurde, welcher seinerseits die Kugel weiter auf De Agostini gab. Der Schuss des Außenverteidigers verfehlte allerdings sein Ziel.
    Die Weißroten versuchten sich daraufhin offensiv bemerkbar zu machen, schafften es aber nicht ein Loch in der gegnerischen Verteidigung zu finden.

    Nach 45 Spielminuten schickte der Unparteiische beide Mannschaften zum 1:0 Pausenstand zurück in die Kabinen.

    fc-suedtirol_finkDer zweite Durchgang begann ohne Auswechslungen auf beiden Seiten mit den Weißroten in Ballbesitz. Die Südtiroler versuchten sich gleich von Beginn an in der gegnerischen Hälfte bemerkbar zu machen, doch waren es die Gastgeber welcher in der 11. Minute den ersten Offensivvorstoß in der zweiten Halbzeit tätigten. De Agostini rückte auf links vor, spielte Tait aus und setzte dann einen wuchtigen Linksschuss ab, der von Marcone toll gehalten wurde.
    Beim FC Südtirol ging vorne nichts, deshalb brachte Trainer Viali in der 18. Minute für Bertoni und Rantier, Spagnoli und Obodo aufs Spielfeld.

    In der 24. Minute setzte Kapitän Fink eine Ecke direkt auf Gliozzi ab, der den Ball aus der Drehung heraus jedoch weit übers Tor schoss.
    Die Südtiroler taten sich zwar schwer Freiräume zu finden, doch in der 35. Minute setzte Tait vom rechten Flügel aus eine tolle Flanke in den Strafraum auf Gliozzi ab, der mit seinem Köpfler an einem hervorragenden D’Arsié scheiterte.

    In den letzten Spielminuten versuchten die Weißroten zwar noch mit den letzten Kräften den Ausgleichstreffer zu erzielen, doch außer dem wuchtigen Rechtsschuss von Tulli aus 25 Metern Distanz, der am Kasten vorbeiging, gab es nichts mehr zu sehen.

    Nach vier Minuten Nachspielzeit war die zweite Niederlage in Folge für den FCS besiegelt.

    Von der Playout-Zone trennen den FCS drei Punkte.

    PORDENONE – SÜDTIROL 1:0 (1:0)
    Pordenone (4-3-1-2): D’Arsié; Semenzato, Stefani, Marchi, De Agostini; Misuraca, Burrai (82. Bulevardi), Suciu; Cattaneo (88. Buratto); Arma, Padovan (73. Martignago)
    Ersatzspieler: Tomei, Zappa, Gerbaudo, Pietribiasi
    Trainer: Bruno Tedino
    FC Südtirol (4-3-3): Marcone; Tait, Di Nunzio, Riccardi, Sarzi; Broh (82. Lupoli), Bertoni (63. Spagnoli), Fink; Rantier (63. Obodo), Tulli, Gliozzi
    Ersatzspieler: Montaperto, Cia, Furlan, Packer, Lomolino, Brugger
    Trainer: William Viali
    Schiedsrichter: Davide Curti aus Mailand (Cataldo-Spreafico)
    Tor: 18. Padovan (1:9
    Gelbe Karte: Misuraca (P)

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (10)

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    • prof

      Mit den restlichen Programm und den jeweiligen Gegnern bei 5 Auswärtsspiele und 4 Heimspiele ist nicht nur die Play-Out Zone schon sicher,sondern sogar der direkte Abstieg ziemlich nahe.
      Sollte das nächste Heimspiel Sonntag Abend 20.30 gegen AlbinoLeffe nicht gewonnen werden,wird der Vorstand des FCS wohl den allerletzten Jokker ziehen und den Trainer entlassen.

    • pantone

      War nicht Sannino vor ein paar Wochen im Drususstadion. Warum fasst sich der Präsident nicht ein Herz und bewegt Sannino dazu, die letzten Monate das Ruder herumzureißen?
      FC Südtirol setzt meist auf Trainer, die am Anfang ihrer Karriere stehen. Heuer stehen sie treu zu Viali, hoffen wir, dass es nicht ins Auge geht.
      Letztlich ist der Trainer eine eminent wichtige Figur. Selbst Super Spieler werden mit einem schlechten Trainer als Mannschaft ein schlechteres Ergebnis erzielen als umgekehrt.

    • sepp

      aso geht’s wen der vorstand grössen wahnsinnig isch a poor johr schun van aufstieg reden olle johr um in obstieg spielen man muiss jo a sogen wos wellat a verein mit 2000 Zuschauer und oft weniger in der srie B

    • prof

      @pantone
      Habe selbst mit Sannino damals vor dem Drususstadion gesprochen,er ist noch bis Ende Juni bei Salernitana unter Vertrag.

    • prof

      markp.
      Es ist richtigdaß Sannino im November von Salernitana beurlaubt wurde,aber er ist doch schlau genug und kassiert bis Juni sein fürstliches Honorar bei Salernitana
      fürs Nichtstun.

      • markp.

        @prof

        Ich habe auch nichts anderes behauptet, oder?
        Deshalb schrieb ich ja „wo ein Wille da ein Weg“. Aber daß der Wille nicht da ist, beweist es ja, daß mancher Trainer seinen Vertrag lieber mit Nichtstun aussitzt.

    • pantone

      Würe für Sannino sicher reizvoll, würde er mit FC Südtirol noch unter den besten 10 Mannschaften kommen und um den Aufstieg in die Serie B kämpfen können.
      Ein Lösung müßte die Vereinsführung suchen und finden wollen.

      Es wäre jedenfalls überhaupt nicht lustig, die Playout – Runde bestreiten zu müssen.

    • besserwisser

      wichtig isch a gscheite Kathedrale in der wüste bauen und sie dann trainingszentrum nennen…

    • thefirestarter

      Und wieviel Geld bekommen die von uns Steuerzahlern.
      Direkt?
      Indirekt?

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